{"id":14043,"date":"2021-05-07T20:36:50","date_gmt":"2021-05-07T19:36:50","guid":{"rendered":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=14043"},"modified":"2022-01-29T09:56:42","modified_gmt":"2022-01-29T08:56:42","slug":"ende-der-zahlenspiele-4-5-5-renaissance-staatsmonopolistischer-kontexte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=14043","title":{"rendered":"Renaissance staatsmonopolistischer Kontexte"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-medium-font-size\"><em>\u201eWas mit Haken und Schnur, Zirkel und Winkelma\u00df zurechtger\u00fcckt wird, ist zu\u00adrecht\u00adge\u00adstutzte Natur; was mit Schnur, Leim und Lack wiederhergestellt wird, b\u00fc\u00dft seine Lebens\u00ad\u00ad\u00adkraft ein \u2026 Die gew\u00f6hnliche Nat\u00fcr\u00adlichkeit biegt ohne Zu\u00adhilfe\u00adnahme von Haken, richtet gerade ohne Schnur, run\u00addet ab ohne Zirkel, macht rechteckig ohne Winkelma\u00df, f\u00fcgt zusammen ohne Leim und Lack, verbindet ohne Stricke.\u201c (Zhuangzi, 8.2)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der freie Wettbewerb ist eine lebendige, vorw\u00e4rtstreibende, sch\u00f6pferische Angelegenheit. Ihm ver\u00addankt die Marktwirtschaft ihre Dynamik. Der Kapitalismus jedoch pervertiert die Marktwirtschaft durch die ihm innewohnende Tendenz, da\u00df der auf dem Markt Erfolgreiche den einmal er\u00adwirt\u00adschaf\u00adteten Vorteil in der Regel zur Vervielfachung seines Vorsprungs nutzt \u2013 dieser selbst\u00adreferentielle Ver\u00adst\u00e4rkungsproze\u00df stimmt strukturell mit dem Zinseszins-Effekt \u00fcberein und f\u00fchrt ungeregelt mit mathe\u00admatischer Zwangsl\u00e4ufigkeit zur exponentiellen Beschleunigung des wirtschaftlichen Wachs\u00adtums, der Akkumulation des Kapitals, der Konzentration der Produk\u00adtionsmittel in der Ver\u00adf\u00fcgungs\u00adgewalt weniger, der Polarisation und Spaltung der Gesellschaft in eine extrem d\u00fcnne Glanzschicht der Superreichen und eine wirtschaftlich machtlose Mehrheit der abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigten (auch wenn sie unternehmerisch selbst\u00e4ndig sind, sind sie abh\u00e4ngig von den Auftr\u00e4gen der Gro\u00df\u00adindustrie). Mit einem Wort: die freie Marktwirtschaft tendiert im Kapitalismus, der sich der feudalen Bindungen, Adelshierarchien und Beschr\u00e4nkungen entledigt hat, zur Monopolbildung \u2013 daran konnten auch die Kartellbeh\u00f6rden in den letzten hundert Jahren er\u00adstaun\u00adlich wenig \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kreativit\u00e4t der kapitalistisch motivierten technischen In\u00adno\u00advation war der Tr\u00e4gheit der staat\u00adlichen Aufsichtsbeh\u00f6rden meist um Lichtjahre voraus. So konnten aus unscheinbaren, studen\u00adtischen Hinterhaus- und Garagenfirmen im Siliconvalley die mono\u00adpolistisch agierenden Tech-Giganten erwachsen. Bevor irgendein Kartellamt dieser Welt Verdacht gesch\u00f6pft hatte und schnel\u00adler als alle Konkurrenz, hatten sie innerhalb von zwei Jahrzehnten den Markt der Com\u00adputersysteme (Microsoft, Apple), Internet\u00adwer\u00adbung (google, Facebook) und der virtuellen Zahlungsmittel (paypal) er\u00adobert. Die Monopolbildung ist das Gegenteil des freien Wett\u00adbe\u00adwerbs. Sie garantiert un\u00adgen\u00fcgenden Pro\u00addukten (Ford, IBM, MS-DOS, Windows) weltweite Verbreitung, erstickt aufkeimende Konkurrenz, wo sie ihrer habhaft wird und versucht, sich zu verstetigen, indem sie die Kundschaft von ihnen ab\u00adh\u00e4ngig macht (z.B. Antivirensoftware f\u00fcr Mi\u00adcro\u00adsoftprodukte). Soweit die klassische marxistische Kapitalismusanalyse.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Kundschaft der Monopole geh\u00f6rt jedoch auch der Staat: auch die staatlichen Organe be\u00adn\u00f6\u00adtigen technische Ger\u00e4te, Transportmittel, finanzielle Transaktionen, das Internet, auch sie geraten damit unwillk\u00fcrlich in Abh\u00e4ngigkeit der zu Monopolen pervertierten Anbieter, die zum Bestimmer mu\u00adtiert sind. Im Anfangsstadium dieser Abh\u00e4ngigkeit bedient sich der Staat der angebotenen Produkte mit einer gewissen Entscheidungsfreiheit. Das Instrument der Ausschreibung soll den Bieterwettbewerb aufrecht erhalten. In der zweiten Phase der Abh\u00e4ngigkeit sind die Produkte der Mono\u00adpol\u00adinhaber bereits in die staatlichen Organisationsprozesse eingebaut: Indem Beh\u00f6rden beispielsweise Windowssysteme einsetzen, sind sie gezwungen, Antivirensoftware zu beschaffen und zu aktualisieren \u2013 auf diese Weise wird der Produktabsatz zum staatlich subventionierten Selbstl\u00e4ufer. Die Monopole m\u00fcssen ihre Produkte nicht mehr bewerben, sie k\u00f6nnen durch ver\u00admeintliche Innovation (Updates, Versionen) die Nutzer, d.h. auch die staatlichen Beh\u00f6rden, n\u00f6tigen, regelm\u00e4\u00dfig erneut bei ihnen einzukaufen. Damit kehrt sich das Verh\u00e4ltnis von Anbieter und Kunde, das den freien Markt kenn\u00adzeichnet, um: die Wahlfreiheit des Kunden, die den Wettbewerb stimuliert, wird durch Stan\u00addards beschnitten, die von den Monopolisten gesetzt werden. In der dritten Phase spannen die Monopolisten die Politik aktiv in die Erweiterung ihre Absatzm\u00e4rkte ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit staatliche Kam\u00adpag\u00adnen initiiert werden k\u00f6nnen, bedarf es handfester Krisen. In der Krise ist die Handlungsf\u00e4higkeit der Politik gefragt, sucht die Politik die N\u00e4he der Monopole, um dank deren Einflu\u00df die Hand\u00adlungs\u00adf\u00e4higkeit des Staates zu beweisen. Das Stolpern von einer Krise in die n\u00e4chste ist der Normal\u00admo\u00addus des Monopolkapitalismus. Jede Krise bringt ihre eigenen Regeln, ihre eigene \u201eNormalit\u00e4t\u201c hervor. \u00d6lkrise, Kubakrise, Sputnikschock, Wettr\u00fcsten, Kriege in fernen L\u00e4ndern, Finanzkrise, Pandemien \u2013 sie alle bringen die westlichen Staaten als Eink\u00e4ufer in Stellung. Steuer\u00adgelder werden nicht nur zum Aufbau und zur Unterhaltung von Infrastruktur, die f\u00fcr die Distribution erforderlich ist, aufgewendet, sondern f\u00fcr unmittelbare Gro\u00dfauftr\u00e4ge des Staates \u2013 damit sichern die Monopole einerseits ihr Fortbestehen und vertiefen andererseits die Abh\u00e4ngigkeit des Staates. Soweit die leninistische Theorie vom staatsmonopolistischen Kapitalismus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">\u201eDie Kartelle werden zu einer der Grundlagen des ganzen Wirtschaftslebens\u2026 Die Kartelle ver\u00adein\u00adbaren Verkaufs\u00adbedingungen, Zahlungstermine u.a. Sie verteilen die Absatzgebiete untereinander. Sie bestimmen die Menge der zu erzeugenden Produkte. Sie setzen die Preise fest. Sie verteilen den Profit unter die einzelnen Unternehmungen&#8230; Das ist schon etwas ganz anderes als die alte freie Konkurrenz zersplitterter Unternehmer, die nichts voneinander wissen und f\u00fcr den Absatz auf un\u00adbekanntem Markte produzieren &#8230; Die qualifizierten Arbeitskr\u00e4fte werden monopolisiert, die besten Ingenieure angestellt&#8230; In seinem imperialistischen Stadium f\u00fchrt der Kapitalismus bis dicht an die allseitige Vergesellschaftung der Produktion heran, er zieht die Kapitalisten gewisserma\u00dfen ohne ihr Wissen und gegen ihren Willen in eine Art neue Gesellschaftsordnung hinein, die den \u00dcbergang von der v\u00f6llig freien Konkurrenz zur vollst\u00e4ndigen Vergesellschaftung bildet. Die Produktion wird vergesellschaftet, die Aneignung jedoch bleibt privat. Die gesellschaftlichen Pro\u00adduktionsmittel bleiben Privateigentum einer kleinen Anzahl von Personen. Der allgemeine Rahmen der formal anerkannten freien Konkurrenz bleibt bestehen, und der Druck der wenigen Monopolinhaber auf die \u00fcbrige Bev\u00f6lkerung wird hundertfach schwerer, f\u00fchlbarer, unertr\u00e4glicher. Der deutsche \u00d6konom Kestner hat den \u203aK\u00e4mpfen zwischen Kartellen und Au\u00dfenseitern\u2039, d.h. Unternehmern, die dem Kartell nicht angeh\u00f6ren, ein spezielles Werk gewidmet. Er betitelte sein Werk \u203aDer Organisationszwang?, w\u00e4hrend man nat\u00fcrlich, um den Kapitalismus nicht zu be\u00adsch\u00f6nigen, von einem Zwang zur Unterwerfung unter die Monopolverb\u00e4nde sprechen m\u00fc\u00dfte. Es ist lehrreich, wenigstens einen fl\u00fcchtigen Blick auf die Liste der Mittel des gegenw\u00e4rtigen, modernen, zivilisierten Kampfes um die \u203aOrganisation\u2039 zu werfen, zu denen die Monopolverb\u00e4nde greifen: 1. die Materialsperre (mit \u203adie wichtigste Methode des Kartellzwanges\u2039) 2. Sperrung der Arbeitskr\u00e4fte durch \u203aAllianzen\u2039 (d.h. Vereinbarungen zwischen Kapitalisten und Arbeiterverb\u00e4nden derart, da\u00df die Arbeiter nur in kartellierten Betrieben arbeiten d\u00fcrfen) 3. Sperre der Zufuhr; 4. Sperre des Absatzes; 5. Vertr\u00e4ge mit den Abnehmern, wonach diese ausschlie\u00dflich mit kartellierten Firmen Gesch\u00e4ftsverbindungen haben d\u00fcrfen; 6. planm\u00e4\u00dfige Preisunterbietung (um die \u203aAu\u00dfenseiter\u2039, d.h. die Unternehmungen, die sich den Monopol\u00adinhabern nicht unterordnen, zu ruinieren; es werden Millionen ausgegeben, um eine Zeitlang unter dem Selbstkostenpreis zu verkaufen; 7. Sperrung des Kredits; 8. Verrufserkl\u00e4rung. Wir haben es nicht mehr mit dem Konkurrenzkampf kleiner und gro\u00dfer, technisch r\u00fcckst\u00e4ndiger und technisch fortgeschrittener Betriebe zu tun. Durch die Monopolinhaber werden alle diejenigen abgew\u00fcrgt, die sich dem Monopol, seinem Druck, seiner Willk\u00fcr nicht unterwerfen. Im Bewu\u00dftsein eines b\u00fcrgerlichen \u00d6konomen spiegelt sich dieser Proze\u00df folgenderma\u00dfen wider: \u203aAuch innerhalb der rein wirtschaftlichen T\u00e4tigkeit\u2039, schreibt Kestner, \u203atritt eine Verschiebung vom Kaufm\u00e4nnischen im fr\u00fcheren Sinne zum Organisatorisch-Spekulativen ein. Nicht der Kauf\u00admann kommt am besten vorw\u00e4rts, der auf Grund seiner technischen und Handelserfahrungen die Bed\u00fcrfnisse der Kunden am genauesten versteht, der eine latente Nachfrage zu finden und wirksam zu erwecken vermag, sondern das spekulative Genie (?!), das die organisatorische Entwicklung, die M\u00f6glichkeit der&nbsp;Beziehungen zwischen den einzelnen Unter\u00adnehmungen und zu den Banken voraus\u00adzuberechnen oder auch vorauszuf\u00fchlen vermag.\u2039 In eine menschliche Sprache \u00fcbertragen, bedeutet das: Der Kapitalismus ist so weit entwickelt, da\u00df die Warenproduktion, obwohl sie nach wie vor \u203aherrscht\u2039 und als Grundlage der gesamten Wirt\u00adschaft gilt, in Wirklichkeit bereits untergraben ist und die Hauptprofite den \u203aGenies\u2039 der Finanz\u00admachenschaften zufallen. Diesen Machenschaften und Schwindeleien liegt die Vergesellschaftung der Produktion zugrunde, aber der gewaltige Fortschritt der Menschheit, die sich bis zu dieser Vergesellschaftung emporgearbeitet hat, kommt den \u2013 Spekulanten zugute. Wir werden weiter unten sehen, wie \u203aauf dieser Grundlage\u2039 die kleinb\u00fcrgerlich-reaktion\u00e4re Kritik des kapitalistischen Imperialismus von einer R\u00fcckkehr zur \u203afreien\u2039 \u203afriedlichen\u2039, \u203aehrlichen\u2039 Konkurrenz tr\u00e4umt&#8230; Das Herrschaftsverh\u00e4ltnis und die damit verbundene Gewalt \u2013 das ist das Typische f\u00fcr die \u203aj\u00fcngste Entwicklung des Kapitalismus\u2039, das ist es, was aus der Bildung allm\u00e4chtiger wirtschaftlicher Monopole unvermeidlich hervorgehen mu\u00dfte und hervorgegangen ist. Die Ausschaltung der Krisen durch die Kartelle ist ein M\u00e4rchen b\u00fcrgerlicher \u00d6konomen, die den Kapitalismus um jeden Preis besch\u00f6nigen wollen. Im Gegenteil, das Monopol, das in einigen Industriezweigen entsteht, verst\u00e4rkt und versch\u00e4rft den chaotischen Charakter, der der ganzen kapitalistischen Produktion in ihrer Gesamtheit eigen ist. \u203aJe entwickelter eine Volkswirtschaft ist\u2039, schreibt Liefmann, ein vorbehaltloser Verteidiger des Kapitalismus, \u203aum so mehr wendet sie sich riskanteren oder ausl\u00e4ndischen Unternehmungen zu, solchen, die einer sehr langen Zeit zu ihrer Entwicklung bed\u00fcrfen, oder endlich solchen, die von nur lokaler Bedeutung sind.\u2039&nbsp;Das gesteigerte Risiko h\u00e4ngt in letzter Instanz mit der ungeheuren Zunahme des Kapitals zusammen, das sozusagen \u00fcbersch\u00e4umt, ins Ausland str\u00f6mt usw. Und zugleich bringt das beschleunigte Tempo der technischen Entwicklung immer mehr Elemente des Mi\u00dfverh\u00e4ltnisses zwischen den verschiedenen Teilen der Volkswirtschaft, immer mehr Chaos und Krisen mit sich. Dieser selbe Liefmann ist gezwungen einzugestehen: \u203aWahrscheinlich stehen der Menschheit in nicht zu ferner Zeit wieder einmal gro\u00dfe Umw\u00e4lzungen auf technischem Gebiete bevor, die ihre Wirkungen auch auf die volkswirtschaftliche Organisation \u00e4u\u00dfern werden &#8230; In solchen Zeiten grundlegender wirtschaftlicher Ver\u00ad\u00e4nderungen pflegt sich auch in der Regel eine starke Spekulation zu entwickeln.\u2039 Die Krisen \u2013 jeder Art, am h\u00e4ufigsten \u00f6konomische Krisen, aber nicht nur diese allein \u2013 verst\u00e4rken aber ihrerseits in ungeheurem Ma\u00dfe die Tendenz zur Kon\u00adzen\u00adtration und zum Monopol.\u201c (Lenin, 1917, S. 209 ff.)<\/p>\n\n\n\n<p>Lenin entwickelte die Theorie vom \u201eStamokap\u201c (Staatsmonopolistischer Kapitalismus) w\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs im Z\u00fcrcher Exil. Die Aufteilung der Absatzgebiete m\u00fcndete in seinen Augen direkt in imperialistischen Ambitionen: Territorien zu erobern und der Warendistribution einzuverleiben. Die territoriale Orientierung der Monopolisten entsprach einem \u201eanalogen\u201c Modus des Wirt\u00adschaftens: Eisenbahn und Schiffahrt dienten als Distributionsmittel. Die Kolonialisierung war eine un\u00admittelbare Folge des kapita\u00adli\u00adstischen Expansionsstrebens. Dazu brauchten die Monopole die Mit\u00adwirkung der Staaten. Das Milit\u00e4r wurde vom Steuerzahler finanziert, die Ausbeutung der unter\u00adworfenen L\u00e4nder privatisiert. Die analoge Ausweitung der Absatzgebiete kam an ihre Grenzen, als die Kolonien auf der gesamten Welt aufgeteilt waren. Galt bis dahin, da\u00df die westlichen Binnen\u00adm\u00e4rkte als Konsumtreiber m\u00f6glichst intakt und liquide bleiben sollten, richtete sich die Konkurrenz der Monopole untereinander nun auf die westlichen L\u00e4nder selbst \u2013 das Resultat war der Erste Weltkrieg, der aus \u00f6konomischer Sicht den Versuch einer Neugliederung der bereits aufgeteilten Kolonial\u00adgebiete darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p>In der dekolonialisierten, digitalen Welt spielt die physische Eroberung von Territorien keine wesent\u00adliche Rolle \u2013 es reicht, wenn die technische Infrastruktur (Elektrifizierung, Internet, virtuelle Finanztransaktionen) global zug\u00e4nglich ist. Wo der Westen noch einmal versucht hat, auf dem Kriegs\u00adweg seine Einflu\u00dfsph\u00e4re zu erweitern (Kuba, Vietnam, Chile, Irak, Afghanistan) ist er kl\u00e4glich gescheitert. Die Erfindung des Internets hat diese Niederlagen vergessen gemacht. Das Internet wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke entwickelt. Es sollte die Kr\u00e4fte des Westens gegen\u00fcber dem fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig zeitweise \u00fcberlegenen Sowjetsystem (Ru\u00dfland, China, Osteuropa) b\u00fcndeln. Indem es etwa ab dem Jahr 2000 massentauglich wurde, mutierte es zur gigantischen, globalen Distri\u00adbutionsform, um Gr\u00f6\u00dfenordnungen m\u00e4chtiger als das in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts \u00fcberwundene, bis heute nicht aufgearbeitete und im Westen begriffene Kolonial\u00adsystem. In der ersten Phase seiner \u00f6konomischen Entfaltung offerierte das Internet die B\u00fchne f\u00fcr eine neue Spielart der freien Marktwirtschaft. Amazons \u201eMarketplace\u201c scheint den Prototyp dieser Plattform f\u00fcr die Neue \u00d6konomie (New Economy) darzustellen &#8211; doch der Eindruck t\u00e4uscht: Der sogenannte \u201eMarketplace\u201c geh\u00f6rt bereits zur zweiten Phase der monopolistischen Durchdringung des freien Internetmarktes. Amazon bietet keine neutrale Verkaufsfl\u00e4che an, vielmehr agiert Amazon selbst als gr\u00f6\u00dfter Verk\u00e4ufer und nutzt seine Sonderstellung als Betreiber der Plattform, um den Markt zu beobachten, erfolgreiche Produkte zu kapern und ins eigene Portfolio aufzunehmen \u2013 dies ist die konkurrenzvernichtende, erstickende Seite des monopolistischen Wirtschaftens. Wenn die Kartell\u00adbe\u00adh\u00f6rde die Entwicklung nicht g\u00e4nzlich verschlafen h\u00e4tte, h\u00e4tte sie die Doppelrolle Ama\u00adzons als Pattformbetreiber und Verk\u00e4ufer fr\u00fchzeitig unterbinden und zerschlagen m\u00fcssen, um der sch\u00e4dlichen Monopolwirkung vorzubeugen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>These 7: Wir befinden uns gegenw\u00e4rtig in der dritten Phase der Monopolbildung der Internetwirtschaft: die ein\u00adstigen Startups, die sich in den letzten 20 Jahren zu globalen Monopolisten ge\u00admau\u00adsert haben, sind nun dabei, sich mit staatlichen Strukturen zu verflechten, um ihre digitalen Ein\u00adflu\u00dfm\u00f6glichkeiten (Absatzm\u00e4rkte) zu er\u00adweitern. Sie nutzen die Deklaration einer Pandemie aus, um hoheitliche Akte wie die Ausstellung eines (Impf-) Passes mit Hilfe privatwirtschaftlicher Tech\u00adno\u00adlogie zu digitalisieren. Die angepeilte Durchimpfung der ge\u00adsam\u00adten Weltbev\u00f6lkerung dient als Vehikel, um das eigentliche Ziel zu erreichen: die bisher qua Geburt ver\u00adbriefte, ana\u00adloge b\u00fcrgerliche Existenz (Reise-, Berufs-, Versammlungs-, Meinungsfreiheit usw.) in Ab\u00adh\u00e4n\u00adgig\u00adkeit von digi\u00adtalen Werkzeugen zu bringen.&nbsp;&nbsp;<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGoogle Adwords\u201c und \u201ecookies\u201c wirken angesichts dieser Aktion wie Dinosaurier des Internet\u00admar\u00adketings. Wenn es den Tech-Giganten mit Hilfe der staatlichen Organe gelingt, jede physische Person mit einer digi\u00adtalen Identit\u00e4t zu verlinken, die den Zugang zu den bis zu Beginn des Jahres 2020 als \u201eGrund\u00adrechte\u201c bezeichneten b\u00fcrgerlichen Freiheiten reguliert, entsteht die M\u00f6glichkeit einer technokratischen totalit\u00e4ren Herrschaft. Sie kann einerseits von den Techfirmen genutzt werden, um ihre Produkte noch weiter zu \u201epersonalisieren\u201c, auf den Einzelnen zuzuschneiden und pass\u00adgenauer an die Person zu bringen. Andererseits erh\u00e4lt der Staat dank automatisierter Informa\u00adtions\u00adtech\u00adnologie die M\u00f6glichkeit, sowohl die k\u00f6rperliche als auch die geistige Beweg\u00adlichkeit jedes B\u00fcr\u00adgers effi\u00adzient zu kontrollieren. Wessen Profil den digital gesteuerten staatlichen Vorgaben nicht entspricht, der erh\u00e4lt keinen Zugang mehr zu bisher selbstverst\u00e4ndlichen sozialen R\u00e4umen (Gastro\u00adno\u00admie, Hotellerie, Schule, Theater, Kino, Kultur etc.). Wird au\u00dfer den Personaldokumenten auch das Bargeld zugunsten einer staatlichen digitalen W\u00e4hrung (\u201edigitaler Euro\u201c) abgel\u00f6st, ist die digitale Abh\u00e4ngigkeit und Kontrollierbarkeit des gl\u00e4sernen B\u00fcrgers perfekt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr ist es nicht nur gleichg\u00fcltig, sondern geradezu hilfreich, da\u00df die in den Vordergrund ger\u00fcckte Impfkampagne holprig verl\u00e4uft. Da\u00df sich die \u00fcberst\u00fcrzt auf den Markt gekippten Impf\u00adstoffe in der praktischen Anwendung als unwirksam (\u201eMutanten\u201c) oder unsicher (\u201eHirn\u00advenen\u00adthrombosen\u201c) erweisen, macht die Fortf\u00fchrung und Verstetigung des Impfens erforderlich \u2013 damit erh\u00e4lt der Staat die notwendige Zeit, um von den bisherigen analogen Personaldokumenten auf Papier (\u201eImpf\u00adaus\u00adweis\u201c) oder Plastik (\u201ePersonalausweis\u201c) auf digitale Dokumente umzur\u00fcsten. Ge\u00adschenkt, da\u00df es in der Anfangsphase zahlreiche Betr\u00fcger geben wird, die sich einen gef\u00e4lschten pa\u00adpiernen Impf\u00adausweis beschaffen, den sie in den digitalen Impfausweis 1.0 \u00fcbertragen lassen werden \u2013 Haupt\u00adsache, sie sind erfa\u00dft. Die kontinuierliche Auffrischung der Impfung im Halbjahres- oder Jahres\u00adrhythmus wird daf\u00fcr sorgen, da\u00df die Datenqualit\u00e4t der neuen digitalen Identit\u00e4ts\u00adzertifikate mit der Zeit besser und genauer wird. Digitaler Impfausweis 2.0 etc. Die Falle schnappt zu.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Jahres 2020 verk\u00fcndeten die Experten, Masken w\u00fcrden nicht vor Viren sch\u00fctzen \u2013 es kam die Maskenpflicht; verk\u00fcndeten die Politiker, es werde keinen Impfzwang geben \u2013 es kam die Aufhebung der b\u00fcrgerlichen Grundrechte und die Bedingung, geimpft zu sein, um sie wieder\u00adzuerlangen. Internetindustrie und Gesundheitslobby gehen B\u00fcndnisse ein, um die Trans\u00adfor\u00admation des Westens in digitale Gesellschaften voranzutreiben. Die Initiative anma\u00dfender Weniger, ge\u00adst\u00fctzt auf Impfung und digitale Technologie die Menschheit zu retten, bedient sich massen\u00adpsycho\u00adlogischer Manipulationsmethoden und subtiler Propaganda im Stile Edward Berneys. Im Ergebnis steht nicht die Wiedererlangung der b\u00fcrgerlichen Freiheiten, sondern eine neototalit\u00e4re Wen\u00adde: S\u00e4mtliche Bereiche des pers\u00f6nlichen, sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens werden reduziert und auf die digitale Spur gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstaunlich, wie wenig Widerspruch gegen diesen Kurs ert\u00f6nt. Die parlamentarische Opposition (mit Ausnahme von Rechtsau\u00dfen) hat ihre Oppositionsrolle im Zuge der \u201ePandemiebek\u00e4mpfung\u201c aufgegeben und \u00fcberbietet die amtierende Regierung durch die \u201eKritik\u201c, da\u00df Impfung und Digitalisierung nicht schnell genug in die Wege geleitet werden oder mangelhaft organisiert seien. Es hat sich eine \u201ekapitalistische Einheitsfront\u201c herausgebildet, wie ein Satiriker in Anspielung auf die \u201esozialistische Einheitsfront\u201c bei Wahlen in der DDR feststellte. Dramatisch daran ist, da\u00df Rechts\u00adau\u00dfen auf diese Weise ein Monopol auf Opposition wahrnehmen kann, wenn Linke, Gr\u00fcne und (zumeist) auch Liberale lediglich versuchen, die Regierung vor\u00adweg\u00adeilend zu \u00fcberbieten, ohne Fundamentalopposition zu \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gesellschaft befindet sich im Doppelblind-Versuch: Die \u00f6konomisch M\u00e4chtigen glauben an die Technokratisierung der Welt, die politisch M\u00e4chtigen an die Pflicht zur Volksf\u00fcrsorge \u2013 die Be\u00adv\u00f6l\u00adkerung f\u00fcrchtet das Virus und blendet die Folgen der rabiaten und zer\u00adst\u00f6rerischen Form der \u201ePandemiebek\u00e4mpfung\u201c mittels Lockdown aus, es sei denn, man selbst geh\u00f6rt zu den Betroffenen und Verlierern, deren Existenz gef\u00e4hrdet ist. Gleicherma\u00dfen blenden Politiker die Interes\u00adsen der profitierenden Konzerne aus, die sie als Teil ihres technokratischen Erl\u00f6sungs\u00adnarrativs betrachten: Testen, Isolieren, Impfen. Tats\u00e4chlich wirksame medizinische Ma\u00dfnahmen, die Exzesse der Krankheit mildern w\u00fcrden, werden zielgerichtet unterlassen, etwa Ma\u00df\u00adnahmen zur St\u00e4rkung des Immunsystems, psychischen Stabilisierung der \u00c4lteren usw., da sie patentfrei, kosteng\u00fcnstig und nat\u00fcrlich sind. Aus dem Zusammentreffen der mit doppelter Blindheit geschlagenen Akteu\u00adre keimt die technologisch gest\u00fctzte Autokratie (tracking, tracing, genetic modu\u00adlating).&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist die bew\u00e4hrte staatsmonopolistische Schockstrategie, zu der westliche Regierungen auch in der Corona-Krise greifen. Schockstrategien sind im Westen erprobt (Naomi Klein, 2007). Die Medien, ob \u00f6ffentlich oder privat, rea\u00adgie\u00adren reflexartig und ziehen freudig mit in die Kampagne \u2013 sie sind auf Sensationsreize konditioniert. W\u00e4hrend Korea, Vietnam, Irak und Afghanistan weit weg erschienen, ist diesmal jedoch die Bev\u00f6lkerung des Westens direkt betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Internetkonzerne treiben die gew\u00e4hlten Regierungen vor sich her. Sie brauchen die Ge\u00adsundheitspanik, um unter den Rahmenbedingungen liberaler Verfassungen den Ausnahme\u00adzu\u00adstand auszurufen und im Sinne der Konzerninteressen durchzuregieren \u2013 was nach staatlichen Ein\u00adgriffen und Ma\u00dfnahmen aussieht, ist tats\u00e4chlich nur die Begleitmusik f\u00fcr die wenigen Solisten, die auf dem monopolisierten Terrain, das von der Marktwirtschaft \u00fcbrig blieb, f\u00fcr die passende Stim\u00admung sorgen, damit die von Herdenimmunit\u00e4t tr\u00e4umende Masse schweigend und einvernehmlich auf die \u00fcber Jahrhunderte erstrittenen Grundrechte pfeift \u2013 Rebellion, Kampf um die Freiheit wird durch Schockstarre, Panik und st\u00fcndlich propagierte Todesangst paralysiert \u2013 die Be\u00adv\u00f6lkerung ist gef\u00fcgig geworden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>These 8: Die extreme Minderheit der neuen Superreichen hat die Netzwerke der von ihr abh\u00e4ngigen Erf\u00fcl\u00adlungsgehilfen (Zulieferer, Distribution, die technische Intelligenz, Lobbyisten) global auf\u00adge\u00adspannt, so da\u00df west\u00adliche Regierungen in ihre Abh\u00e4ngigkeit geraten sind und Politik nicht ent\u00adsprechend des \u201eW\u00e4hlerauftrags\u201c (der eine Illusion ist) gestalten k\u00f6nnen, sondern ihre Ma\u00dfnahmen in R\u00fccksicht auf die Kartelle ausrichten m\u00fcssen. Weder Lockdown noch weltweite Impfkampagnen sind ohne Tech- und Pharmaindustrie durchf\u00fchrbar. Um\u00ad\u00adgekehrt braucht die mono\u00adpolisierte Internetwirtschaft den Staat, um ihre Kampagnen in der Fl\u00e4che aus\u00adzu\u00adweiten.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend des Ersten Weltkriegs entwickelte Sigmund Freuds Neffe Edward Bernays einen Acht-Punkte-Plan zur psychologischen Kriegsf\u00fchrung, den er sp\u00e4ter f\u00fcr Werbekampagnen etwa im Inte\u00adresse der Tabakindustrie zivil weiter vermarktete (Ziele definieren, Recherchieren, Ziele anpassen, Strategie festlegen,&nbsp; Symbole und Anreize schaffen, Organisationen gr\u00fcnden, Zeit\u00adplan festlegen, Durchf\u00fchrung). Er kann als Blaupause f\u00fcr heutige PR-Kampagnen herhalten. Unverbl\u00fcmt pl\u00e4dierte Bernays f\u00fcr die massenpsychologische Manipulation als politisches Mittel in Demokratien:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">\u201eDie bewu\u00dfte und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesell\u00adschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Geist wird geformt, unser Geschmack geformt, unsere Ideen vorgeschlagen, gr\u00f6\u00dftenteils von Menschen, von denen wir noch nie geh\u00f6rt haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art und Weise, wie unsere demo\u00adkratische Gesellschaft organisiert ist. Sehr viele Menschen m\u00fcssen auf diese Weise zusammenarbeiten, um als reibungslos funktionierende Gesellschaft zusammenleben zu k\u00f6nnen. Unsere unsichtbaren Gouverneure sind sich in vielen F\u00e4llen der Identit\u00e4t ihrer Kollegen im Innenkabinett nicht bewu\u00dft. Sie regieren uns durch ihre nat\u00fcr\u00adlichen F\u00fchrungsqualit\u00e4ten, ihre F\u00e4higkeit, die ben\u00f6tigten Ideen zu liefern, und durch ihre Schl\u00fcsselposition in der sozialen Struktur. Unabh\u00e4ngig von der Haltung, die man gegen\u00fcber diesem Zustand einnimmt, bleibt es eine Tat\u00adsache, da\u00df wir in fast jedem Akt unseres t\u00e4glichen Lebens, sei es im Bereich der Politik oder der Wirtschaft, in un\u00adserem sozialen Verhalten oder in unserem ethischen Denken, von der relativ kleinen Zahl dominiert werden von Personen, die die mentalen Prozesse und sozialen Muster der Massen verstehen. Sie ziehen an den Dr\u00e4hten, die das \u00f6ffentliche Bewu\u00dftsein kontrollieren, nutzen alte soziale Kr\u00e4fte und erfinden neue Wege, um die Welt zu binden und zu f\u00fchren.\u201c (Bernays, 1928)<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df manipulative Ambitionen in der Corona-Politik eine Rolle spielten, zeigt das ber\u00fcchtigte, ge\u00adheime Strategiepapier des deutschen Innenministeriums vom M\u00e4rz 2020 \u2013 Hauptsache, so schien es See\u00adhofers Maxime zu sein, es kehre wieder Autoritarismus in die freiflottierend liberale deutsche Gesellschaft zur\u00fcck. Und bitte nicht kleckern, sondern klotzen: schwarze P\u00e4dagogik, Kinder er\u00adschrecken, indem man ihnen einredet, da\u00df sie am Tod ihrer Gro\u00dfeltern Schuld seien, wurde als Mittel der Wahl gepriesen. Offiziell hat sich die Regierung nie zu dieser Schock\u00adstrategie bekannt. Merkel vollstreckte nahezu kommentarlos eine Politik, in der Kinder sozial isoliert, von Bildung fern\u00adgehalten und in psychische Zwangssituationen getrieben werden, wenn sie nicht der k\u00f6rper\u00adlichen Gewalt in der Familie ausgesetzt sind. Linke Politiker \u2013 mit Ausnahme von Sahra Wagen\u00adknecht \u2013 sind auf diese vermeintlich sachorientierte Politik hereingefallen. Haben fr\u00fcher einmal anti\u00ad\u00adkapitalistisch denkende JUSOs wie Olaf Scholz oder ein Ministerpr\u00e4sident wie Bodo Ramelow ihren Lenin nicht gelesen oder ist der Stamokap-Fl\u00fcgel insgeheim weiterhin von autorit\u00e4ren Tr\u00e4u\u00admen beseelt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWas mit Haken und Schnur, Zirkel und Winkelma\u00df zurechtger\u00fcckt wird, ist zu\u00adrecht\u00adge\u00adstutzte Natur; was mit Schnur, Leim und Lack wiederhergestellt wird, b\u00fc\u00dft seine Lebens\u00ad\u00ad\u00adkraft ein \u2026 Die gew\u00f6hnliche Nat\u00fcr\u00adlichkeit biegt ohne Zu\u00adhilfe\u00adnahme von Haken, richtet gerade ohne Schnur, run\u00addet ab ohne Zirkel, macht rechteckig ohne Winkelma\u00df, f\u00fcgt zusammen ohne Leim und Lack, verbindet ohne Stricke.\u201c&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[59,69],"tags":[],"class_list":["post-14043","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-panphobie","category-ende_der_zahlenspiele"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":17343,"url":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=17343","url_meta":{"origin":14043,"position":0},"title":"Zinseszins","author":"Theodor Holz","date":"19. 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