{"id":13827,"date":"2021-04-11T10:12:58","date_gmt":"2021-04-11T09:12:58","guid":{"rendered":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=13827"},"modified":"2022-01-29T09:57:00","modified_gmt":"2022-01-29T08:57:00","slug":"ende-der-zahlenspiele-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=13827","title":{"rendered":"Die Eroberung neuer Absatzm\u00e4rkte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\"><em>\u201eSeit den Drei Dynastien gibt es niemanden unterm Him\u00admel, der sich nicht irgendwelcher Dinge zuliebe von seiner Natur entfernt. Der klei\u00adne Mann opfert sich auf, um Vorteile zu erlangen; der Gelehrte und Krieger opfert sich auf dem Ruhm zuliebe; der hohe Beamte opfert sich auf f\u00fcr die Familie; der Weise opfert sich auf f\u00fcr die Welt. All diese Leute widmen sich ihrer Sache auf unterschied\u00adliche Weise, erlangen in verschiedenem Ausma\u00df Ruhm und Ruf, aber da\u00df sie ihre Natur mi\u00dfachten und sich aufopfern, darin sind sie eins.\u201c (Zhuangzi, 8.3)<\/em><\/p>\n<p>Die \u201eGesundheitspolitik\u201c des Westens setzt nahezu ausschlie\u00dflich auf die Erl\u00f6sung von der Pan\u00adde\u00admie durch die noch unerprobte Impfung. Alle anderen Empfehlungen, die jahrzehntelang im Vor\u00adder\u00adgrund der Gesundheitspr\u00e4vention gestanden haben (Bewegung, Vitamine, Frischluft, sinn\u00aderf\u00fcllte T\u00e4tigkeit, soziale Kontakte) geraten in den Hintergrund, werden nicht mehr propagiert oder sogar be\u00adk\u00e4mpft: <i>#stayathome<\/i> stilisiert den Stubenhocker zum Helden \u2013 gesund ist das nicht. Nahezu alles, was das Immunsystem st\u00e4rkt, wird auf dem Verordnungswege verboten. Zeitgleich f\u00fcrch\u00adten zahlreiche Menschen den Arztbesuch und schieben lebenswichtige Unter\u00adsuchungen und Vor\u00adsorgebehandlungen auf, etwa gegen Krebs. In den Krankenh\u00e4usern wurden Not-Inten\u00adsiv\u00adkapa\u00adzi\u00adt\u00e4\u00adten f\u00fcr Wellen von Coronapatienten geschaffen, die nicht zu&nbsp; verzeichnen waren, aber die medizinische Regelversorgung blockierten. Die Gesamtbelegung der ITS blieb konstant, und dies hat aller Wahrscheinlichkeit nach \u00f6konomische Gr\u00fcnde: Eine Unterbelegung von ITS-Kapa\u00adzit\u00e4ten ist f\u00fcr profit\u00adorientierte Unternehmen, wie es Krankenh\u00e4user im Westen gegenw\u00e4rtig darstellen, schlicht unrentabel. Seit Juli 2020 werden ITS-Pl\u00e4tze kontinuierlich abgebaut, w\u00e4hrend die Bev\u00f6l\u00adkerung an\u00adgeb\u00adlich zur Verhinderung einer Triage fortlaufend in einen Lockdown geschickt wird. Teile der \u00c4rzteschaft werden nicht m\u00fcde, die Politik wegen einer vorgeblichen \u00dcberlastung zu alarmieren.<\/p>\n<p>Volkswirtschaftliche Einbu\u00dfen und eine Staatsverschuldung in Billionenh\u00f6he wird&nbsp; von der Politik bil\u00adligend in Kauf genommen. Inwieweit hierzulande der Mittelstand als R\u00fcckgrat der sozialen Marktwirtschaft \u00fcberleben wird, ist unklar. Seine Lobbyisten werden nicht geh\u00f6rt oder kommen nicht zu Wort. Die Gewinnchancen ver\u00adlagern sich zu ameri\u00adkanischen Tech-Konzernen, zur Pharmaindustrie und nicht zuletzt zu den chinesischen Fabrikanten von Masken und Testkits. China war 2020 das einzige gr\u00f6\u00dfere Land, das ein \u00f6konomisches Wachstum verzeichnen konnte. Die Um\u00ads\u00e4tze und die Gewinne von Amazon, Google, Paypal und Facebook vervielfachten sich, gewisser\u00adma\u00dfen als Nebenwirkung des Lockdown. Pharmakonzerne und Biotech-Unter\u00adneh\u00admen sind die Nutz\u00ad\u00adnie\u00dfer milliardenschwerer staatlicher Investitionen: also von Steuergeldern. Dienen sie tat\u00ads\u00e4ch\u00adlich dazu, die Allgemeinbev\u00f6lkerung vorm sicheren Tod durch das \u201eKillervirus\u201c zu retten?<\/p>\n<p><em>These 6: Teile der Pharmaindustrie haben bereits seit l\u00e4ngerem auf eine Gelegenheit gewartet, auf Gentechnik basierende Impfstoffe massenhaft zu erproben und anzuwenden. Die Corona-Krise wurde als Chance ergriffen, diese Unternehmungen mit staatlicher Unterst\u00fctzung voranzutreiben.<\/em><\/p>\n<p>Absatzm\u00e4rkte zu erweitern, geh\u00f6rt zu den Kernmotiven des westlichen Kapitalismus und kenn\u00adzeichnet seinen aggressiven, im Grunde pathologischen Charakter: Kolonialisierung, For\u00addis\u00admus, Weltkriege, soziale Marktwirtschaft, Lohnanpassungen, Wiedervereinigung, W\u00e4hrungs\u00adre\u00adformen, Internetmarketing \u2013 \u00f6kono\u00admischer Fortschritt kommt in diesem System nur zu\u00adstande, wenn sich&nbsp; Absatzm\u00e4rkte gewinnen lassen. Als pathologisch ist diese Wirtschaftsform zu diagnostizieren, weil das Streben nach Umsatzsteigerung keine R\u00fccksicht auf Verluste nimmt. Es hat sich verselbst\u00e4ndigt, die Wirtschaft ist nicht Diener menschlicher Be\u00add\u00fcrfnisse, sondern erzeugt erst die Bed\u00fcrfnisse, denen sie anschlie\u00dfend vorgibt zu dienen \u2013 dies war etwa beim Aufstieg der Autoindustrie so und verh\u00e4lt sich gegenw\u00e4rtig in der Pharmabranche nicht anders. Indem \u201eGesundheit\u201c ein Wirtschafts\u00adgut darstellt, das mit Festpreisbindung dank Pauschalabrechnung durch die Kassen finan\u00adziert wird, lohnen sich bestimmte medizinische Produkte, z.B. H\u00fcftprothesen, mehr als andere. Am meisten aber \u2013 beinahe banal, es zu sagen \u2013 lohnt sich die Heilung einer Krankheit, von der praktisch alle Menschen betroffen sind oder sein k\u00f6nnten: f\u00fcr die Pharmaindustrie am lukrativsten ist eine Pan\u00addemie. Sie schafft auf einen Schlag einen schier exponentiell wachsenden Absatzmarkt mit astro\u00adnomischen Profit\u00adm\u00f6glich\u00adkeiten.<\/p>\n<p>Coronaviren sind seit Menschengedenken an Erk\u00e4ltungskrankheiten beteiligt. Sie galten bisher \u2013 im Unterschied zu Influenzaviren, an denen auch j\u00fcngere Menschen schwer erkranken und sterben k\u00f6nnen \u2013 als harmlos. Damit ein Coronavirus den Anla\u00df liefern konnte, die Ausrufung einer Pandemie und den Einsatz neuartiger, auf Gentechnik basierender Impfstoffe zu rechtfertigen, mu\u00dfte eine Reihe von Regel- und Definitions\u00e4nderungen vorgenommen werden, die ich hier chronologisch ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit aufliste:<\/p>\n<p><b>1993<\/b><\/p>\n<p><i>Einfrieren der Mitgliedsbeitr\u00e4ge der teilnehmenden Staaten an die WHO: <\/i>&nbsp;Urspr\u00fcnglich wurden die Mit\u00adgliedsbeitr\u00e4ge zur WHO nach Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe und Wohlstand\u00adniveau berechnet \u2013 1993 wur\u00adden die Beitr\u00e4ge der L\u00e4nder jedoch eingefroren. Ihr Anteil ist seitdem stetig gesunken: Gegenw\u00e4rtig erh\u00e4lt der WHO-Haushalt etwa 20% seiner Einnahmen aus den Pflichtbeitr\u00e4gen der L\u00e4nder, dagegen ca. 80% aus freiwilligen Spenden, u.a. von der Impfallianz, der Weltbank, dem Rotarier-Club, dem Wellcome Trust und der Gates-Stiftung. Die Spenden sind in der Regel zweckgebunden, d.h. sie kom\u00admen nicht mehr dem chartagem\u00e4\u00dfen Ziel der WHO zugute, die Gesundheitssysteme der L\u00e4nder aufzubauen, sondern flie\u00dfen in spezielle Projekte und Kampagnen, z.B. zur Immunisierung, die schnelle und me\u00dfbare Erfolge anstreben. \u201eDie WHO ist durchsetzt von Business-Interessen, das muss st\u00e4ndig und ganz systematisch kontrolliert werden. Der Gesundheitsbereich ist wahrscheinlich wirtschaftsst\u00e4rkste in der Welt. Es werden sechs bis sieben Billionen Dollar weltweit f\u00fcr Gesundheit aufgewandt pro Jahr. Da sind viele Interessen im Spiel\u201c, konstatierte Thomas Gebauer von <i>medico international<\/i> in einem Interview mit Nana Brink 2015. (Quellen: Aufruf von Margaret Chan, WHO-Generaldirektorin zur Diversifizierung von Finanzquellen in der Gesundheitsversorgung von 2010; Thomas Gebauer, DLF Kultur vom 18.05.2015; Natalia Frumkina, Tagesschau vom 23.4.2020)<\/p>\n<p><i>&nbsp;<\/i><\/p>\n<p><b>1999<\/b><\/p>\n<p><i>Verabschiedung des ersten Pandemieplans der WHO: <\/i>Um den L\u00e4ndern Orientierung und Hilfestellung bei der Be\u00adk\u00e4mpfung der Vogelgrippe (H5N1, Hongkong 1997) zu geben, wurde der erste Pandemie\u00adplan als informelles Papier der WHO f\u00fcr den Umgang mit Pandemien \u00fcberhaupt verabschiedet. Ge\u00adfordert wurde in Phase 0 ausgehend von der klinischen Erscheinung die Isolation und Iden\u00adtifikation des spezifischen Virus-Subtyps im Labor, wof\u00fcr unabh\u00e4ngig in vier Collaborating Centers (Atlanta, London, Melbourne und Tokio) vorgesehen waren. Erst danach konnte unter Umst\u00e4nden die Pan\u00addemie ausgerufen werden: \u201ePhase 1: Confirmation of onset of pan\u00ad\u00addemic \u2013 The Pandemic will be declared when the new virus sub-type has been shown to cause several outbreaks in at least one country, and to have spread to other coun\u00adtries, with consistent disease patterns indicating that serious morbidity and mor\u00adtality is likely in at least one segment of the population.\u201c Klar zur erkennen ist, da\u00df die Schwere der klinischen Symptomatik, erkennbar an Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t in mindestens einer Bev\u00f6lkerungsgruppe, zu den Kriterien geh\u00f6rte, um eine Pandemie ausrufen zu k\u00f6nnen.&nbsp; (Quelle: WHO\/CDC\/CSR\/EDC\/99.1 influenza Pandemic Plan)<i> <\/i><\/p>\n<p><i>&nbsp;<\/i><\/p>\n<p><b>2005<\/b><\/p>\n<p>o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>Resolution WHA 58.33 zur \u201eNachhaltigen Finanzierung der Gesundheitsversorgung\u201c: <\/i>In dieser Resolution stellte die WHO fest, da\u00df inzwischen eine gro\u00dfe Anzahl von L\u00e4ndern betr\u00e4chtliche Mittel von ex\u00adternen Geldgebern erhalten \u2013 die staatlichen Akteure wurden afgefordert, private-public-Part\u00adnerschaften einzugehen, um die Gesund\u00adheits\u00adversorgung auch im Katastrophenfall abzusichern (Quelle: WHA 58.33 resolution)<\/p>\n<p>o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>\u00c4nderung der International Health Regulations (IHR) der WHO:<\/i> Ebenfalls auf der 58. Vollversammlung der WHO wurden die international g\u00fcltigen Regularien f\u00fcr den Umgang mit ansteckenden Krank\u00ad\u00adheiten ge\u00e4ndert. Waren Restriktionen in Handel, Verkehr und Freiheitsrechten, ins\u00adbe\u00adsondere von Reisenden, bis dahin auf eine konkrete Liste ansteckender Krankheiten be\u00adschr\u00e4nkt, so wurde dieses Beschr\u00e4nkung aufgehoben und auf \u201eKrankheiten oder Krank\u00adheits\u00adzu\u00adst\u00e4nde unabh\u00e4ngig von ihrem Ursprung\u201c ausgeweitet, \u201ewenn sie potentiell f\u00fcr Menschen gef\u00e4hrlich sein k\u00f6nnen\u201c. Damit sollen die Regularien \u201eG\u00fcltigkeit und Anwendbarkeit f\u00fcr viele Jahre\u201c er\u00adhalten, insbesondere angesichts des Entstehens k\u00fcnftiger, noch unbekannter Krank\u00adheiten und der Faktoren ihrer Verbreitung\u201c. Reisebeschr\u00e4nkungen beispielsweise sollen aufgehoben wer\u00adden, wenn von dem betreffenden Reisenden keine Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesund\u00adheit ausgehe: \u201eA suspect traveller who on arrival is placed under public health obser\u00advation may continue an international voyage, if the traveller does not pose an imminent public health risk.\u201c Invasive medizinische Untersuchungen, Impfungen oder andere Vor\u00adsorge\u00adma\u00dfnahmen d\u00fcrfen bei der Einreise nur gefordert werden, wenn ein Risiko f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit bestehe \u2013 all dies sind \u00e4u\u00dferst zweischneidige und in jede Richtung interpretierbare Regelungen, die in der Corona-Krise weltweit nicht zum Schutz der Freiheitsrechte, sondern zur \u201ePan\u00addemie\u00adbe\u00adk\u00e4mp\u00adfung\u201c angewandt wurden (Quelle: International Health Regulations 2005, 3rd ed.)<\/p>\n<p>o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <i>erste \u00c4nderung des Pandemieplans der WHO: <\/i>In der ersten Revision des Pandemieplans wurde an\u00adgesichts von SARS (2003) der Fokus vermehrt auf die fr\u00fchen Phasen gelegt, um die Schnelligkeit der Vorbereitung auf den Ausbruch einer Pan\u00adde\u00admie zu er\u00adh\u00f6hen. Vermehrt wurde Wert auf die Beobachtung der \u00dcbertragung von In\u00adfluenza\u00adviren aus der Tierhaltung auf den Menschen gelegt (Phasen 1 und 2). Ab Phase 3 spielte die Beurteilung folgender Kriterien des \u201ePandemierisikos\u201c eine Rolle: \u00dcber\u00adtragungs\u00adgeschwindigkeit, geographische Ausbreitung, Schwere der Erkrankung, genetische Identifikation der Viren im Menschen \u2013 bizarr ist, da\u00df diese Kriterien nur noch als m\u00f6gliche Optionen wortgleich wiederholt in verschiedenen Fu\u00dfnoten, nicht aber im Haupttext des Papiers erw\u00e4hnt werden. (Quelle: WHO Global influenza preparedness plan, 2005, page 2, 6, 7 und 9).<\/p>\n<p><i>&nbsp;<\/i><\/p>\n<p><b>2009<\/b><\/p>\n<p><i>zweite \u00c4nderung des Pandemieplans der WHO:<\/i> In der zweiten Revision des Pandemieplans wurde der Fokus auf die Beteiligung der Gesamtgesellschaft an der Pandemiebek\u00e4mpfung gelegt. Es wurde nicht nur eine Arbeitsteilung zwischen WHO und den nationalen Regierungen empfohlen, wie in den beiden fr\u00fcheren Pl\u00e4nen, sondern die gesamte Zivilgesellschaft einschlie\u00dflich NGOs, Familien und Individuen ein\u00adbezogen. Die Koordination wurde den International Health Regulations (IHR) von 2005 unterstellt, die f\u00fcr 194 L\u00e4nder rechtsverbindliche Regularien zur Vorbeugung, Kontrolle und Reak\u00adtion auf Gesundheitsrisiken verabschiedet hatten, einschlie\u00dflich einer Informationspflicht innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten eines neuen Influenzatyps sowie aller anderen Ereignisse, die f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit ein Risiko darstellen, gegen\u00fcber der WHO. Kriterium 1 forderte, da\u00df die Be\u00adein\u00adtr\u00e4chtigung der \u00f6ffentlichen Gesundheit durch den Erreger ernsthaft sein m\u00fcsse (page 21). Die Schwere der Beentr\u00e4chtigung der \u00f6ffentlichen Gesundheit soll anhand einer dreistufigen Skale (mild \u2013 mittel \u2013 schwer) durch die Erhebung sozio\u00ad\u00f6ko\u00adnomischer Effekte, die von Land zu Land stark variieren k\u00f6nnen, bestimmt werden (page 22). Als potentielle Kriterien zur Beurteilung der Schwere wurden benannt: Fall\u00adsterblichkeit, ungew\u00f6hnliche schwere Erkrankungen, unerwartete Muster von Sterb\u00adlichkeit, ungew\u00f6hnliche Komplikationen (page 23). Zuvor bereits&nbsp; sei es er\u00adfor\u00adder\u00adlich, mit der Ausrufung einer Pandemie unmittelbar auch die Impf\u00adstoff\u00adentwicklung in Auftrag zu geben und alle erforderlichen Stakeholder ein\u00adzubeziehen (page 20\/21). Die Impfstoffentwicklung solle also vor der Risiko\u00adbe\u00adur\u00adtei\u00adlung beginnen. Von den 139 Autoren des Papiers gaben sieben In\u00adteressen\u00adkonflikte an, davon sechsmal mit der Pharmaindustrue (Roche, Sanofi, Novartis). Darunter befand sich auch Neil Fergusson. (Quelle: Pandemic Influenza Preparedness and Response, WHO, 2009, reprint 2010, NLM: WC 515). Bereits im April 2009 entschuldigte sich Margaret Chan, die damalige WHO-Generaldirektorin, da\u00df Interessenkonflikte der Verfasser des Pandemieplans von 2005 nicht erw\u00e4hnt wurden und bei der Ausrufung der Schweinegrippen-Pandemie doch nur eine geringe Gef\u00e4hrlichkeit vorgelegen habe \u2013 man werde die 2. Revision des Pandemieplans noch im Mai 2009 \u00fcberarbeiten \u2013 welche \u00c4nderungen in den Nachdruck von 2010 eingeflossen sind, ist leider nicht ersichtlich.<\/p>\n<p><b>2014<\/b><\/p>\n<p><i>Gr\u00fcndung der GHSA (Global Health Security Agenda) als private-public-Part\u00adnership-Pro\u00adgramm:<\/i> Den Anla\u00df f\u00fcr diese Initiative bildeten das Auftreten von SARS (2002), H1N1 (2009), MERS (2012), H7N9 (2013) und Ebola (2014). Die Agenda vereint mittlerweile 69 Staaten, Organisationen und private Unternehmen mit dem Ziel, die moderne vernetzte Welt vor Infektionskrankheiten zu sch\u00fctzen \u2013 letztlich geht es darum, die Interessen von Stakeholdern priorit\u00e4r in bei der nationalen und regionalen Gesund\u00adheitsf\u00fcrsorge zu ber\u00fccksichtigen, Ministerien und Verwaltung auf die Beteilung der privaten Akteure einzuschw\u00f6ren, dabei international zusammen\u00adzu\u00adar\u00adbeiten, Best-Practice-Mo\u00addelle zur Kommunikation und Durchsetzung der privat\u00adwirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten zur Steigerung der \u201eGesundheitssicherheit\u201c (health security) zu vermitteln, zeitlich befristete Kam\u00adpagnen zu lan\u00adcieren sowie last not least Impfstoffe zu entwickeln und f\u00fcr ihre gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Verbreitung zu sorgen. In der Corona-Krise sieht die GHSA ihre Aufgabe vor allem darin, f\u00fcr die Durchsetzung der Inter\u00adnational Health Regulations (IHR) der WHO zu sorgen (Hugo de Jonge, May 2020) \u2013 damit erlan\u00adgen Vorgaben der WHO Gesetzes\u00adkraft in den teilnehmenden Staaten. (Quelle: www.ghsagenda.org)<\/p>\n<p><b>Juli 2020<\/b><\/p>\n<p><i>Aussetzung der Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung f\u00fcr Corona-Impfstoffe, die gen\u00adtechnisch ver\u00e4nderte Organis\u00admen (GVO) enthalten durch die EU: <\/i>Die Kommission hat vorgeschlagen, zur Beschleunigung der Impfstoffentwicklung die aufwendige Pr\u00fc\u00adfung der Umweltvertr\u00e4glichkeit auszusetzen. Die Aus\u00adnahmeregelung soll gelten, solange Covid als Pandemie eingestuft ist. Die Sicherheit der Impfstoffe sei davon nicht ber\u00fchrt. Vielmehr solle die Konkurrenzf\u00e4higkeit zu den USA hergestellt wer\u00adden, wo es keine Regelungen zur Pr\u00fcfung der Umweltvertr\u00e4glichkeit gebe. Das EU-Parlament hat den Vor\u00adschlag mit 505 Stimmen bei 67 Gegenstimmen und 109 Enthaltungen angenommen. (Quelle: Pressemitteilung Europ\u00e4isches Parlament vom 10.7.2020) Tats\u00e4chlich beruhen die ersten in der EU per Notverordnung zu\u00adge\u00adlassenen Impfstoffe auf Gentechnik: BionTech\/Pfizer und Moderna nutzen die gentechnisch ver\u00e4nderte mRNA des Corona-Spikeproteins, AstraZeneca die DNA \u2013 es handelt sich um die weltweit ersten mRNA-Impfstoffe, die zum Einsatz kommen. Auf Gen\u00adtechnik basierende Produktionsprozesse sind dagegen bereits bei 297 zugelassenen Medikamenten etabliert. Der mit ihnen erzielte Umsatz betrug 2018 bereits 11.4 Milliarden Euro \u2013 ein neuer Markt wird erobert. (Quelle: www.transgen.de) Nota bene: Verwunderlich ist, da\u00df die GR\u00dcNEN die Anwendung von Gentechnik in der Humanmedizin mittragen \u2013 wenn es um die Landwirtschaft geht, z.B. den Maisanbau, geht, sind sie jedoch strikt dagegen. Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier erhielten f\u00fcr die Entdeckung des Crisperns 2020 den Chemie-Nobelpreis. Die GR\u00dcNEN monieren gegen Firmen, die in die Forschung der neuen Gentechnik investieren:<strong> \u201e<\/strong>Obwohl der Eindruck altruistisch handelnder Unternehmen erweckt werden soll, verfolgen diese stets ihre eigenen Ge\u00adsch\u00e4ftsinteressen und r\u00fccken daf\u00fcr eine einzige Technologie in den Fokus. Das ist legitim, aber nicht gemeinwohlorientiert.\u201c (Fraktionsbeschluss vom 16.06.2020) Gegen die gentechnisch operie\u00adrenden Pharmafirmen protestieren die GR\u00dcNEN in keiner Weise, sondern verlassen ihre Op\u00adpo\u00adsitionsrolle und tragen die fahrl\u00e4ssige Politik der Regierung nahezu kritiklos mit. Dabei lassen sich die Kritik\u00adpunkte, die die Gr\u00fcnen gegen\u00fcber den neuen Biotech-Firmen im Agrarsektor vortragen, auch auf die gentechnisch operierende Pharmaindustrie anwenden. Ich zitiere die Prin\u00adzipien aus dem erw\u00e4hnten Fraktionsbeschlu\u00df zur Landwirtschaft:<\/p>\n<ul>\n<li>Auch neue Gentechnik ist Gentechnik<\/li>\n<li>Auch kleine Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen gro\u00dfe Auswirkungen haben<\/li>\n<li>Unhaltbare Pr\u00e4zisionsversprechen<\/li>\n<li>Prinzip der Umkehrbarkeit sicherstellen<\/li>\n<li>Risiken f\u00fcr \u00d6kosysteme und Arten<\/li>\n<li>Risiken f\u00fcr die menschliche Gesundheit<\/li>\n<li>Patente auf Leben hemmen Fortschritt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Offenbar wei\u00df bei den GR\u00dcNEN die Rechte nicht mehr, was die Linke tut \u2013 w\u00e4hrend die Rechts\u00adgr\u00fcnen der gentechnischen Impfkampagne hinterher rennen, beschlie\u00dfen die Linksgr\u00fcnen zur gleichen Zeit die Ablehnung des Crisperns&#8230;<\/p>\n<p><b>August 2020<\/b><\/p>\n<p><i>Priorisierung der Impfung zum Erreichen von \u201eHerdenimmunit\u00e4t\u201c durch die WHO:<\/i> Bereits im August 2020, als es noch keine zugelassenen Corona-Impfstoffe gab, favorisierte die WHO durch ihre Covid-19-Be\u00adauftragte Maria van Kerkhove umfangreiche Impfungen. Nat\u00fcrliche Herdenimmunit\u00e4t sei unethisch und w\u00fcrde viel Zeit in Anspruch nehmen. Es habe noch nie eine Infektionskrankheit gegeben, die durch nat\u00fcrliche Herdenimmunit\u00e4t einged\u00e4mmt worden sei, behauptete die WHO-Wissen\u00adschaft\u00adlerin Soumya Swaminathan. (Quelle: \u00c4rzteblatt vom 20.7.2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">&nbsp;* * *<\/p>\n<p>Die Pharmaindustrie ist eine historisch gesehen junge Erscheinung. Wenn Soumya Swaminathan recht h\u00e4tte, w\u00e4re die Menschheit l\u00e4ngst ausgestorben. Die nat\u00fcrliche Immunabwehr ist \u00e4lter als der Mensch selbst. Nicht zuf\u00e4llig werden Impfstoffe bevorzugt an Primaten erprobt, bevor sie f\u00fcr klini\u00adsche Versuchreihen am Menschen zugelassen werden. Zugleich ist das Immunsystem \u00e4u\u00dferst komplex und wohl noch nicht in allen Einzelheiten verstanden. Fest steht jedoch, da\u00df ohne eine nat\u00fcrliche Immunantwort kein Impfstoff dieser Welt erfolgreich w\u00e4re. Daher betrachtet Antony Fauci die nat\u00fcrliche Herdenimmunit\u00e4t als \u201eMutter aller Vak\u00adzine\u201c. Impfungen regen letztlich lediglich die nat\u00fcrliche Immunantwort an. Zugespitzt ausgedr\u00fcckt: Wenn K\u00f6rper mit geschw\u00e4chtem Immunsystem geimpft werden, n\u00fctzt auch der beste Impfstoff nichts. Ohne eine St\u00e4rkung des Immun\u00adsystems bleiben Impfungen wirkungslos. Diese Binsenweisheit rei\u00dft die Maske von der scheinheiligen Lock\u00addown-Politik: Indem sie einseitig auf die Verhinderung sozialer Kontakte ausgerichtet ist und zu diesem Zweck zahllose Aktivit\u00e4ten verbietet, die bislang als Gesundheitspr\u00e4vention galten (Fitness\u00adzentren, Mannschaftssport, Kultur, Genu\u00df), schw\u00e4cht sie das Immunsystem der Menschen. Die Abh\u00e4ngigkeit der Impfstoffwirksamkeit vom nat\u00fcrlichen Immun\u00adsystem offenbart sich sp\u00e4testens im Alter: In Bezug auf Covid wurde die \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung als Risikogruppe identifiziert \u2013 gerade bei ihr erweisen sich die Impfstoffe jedoch als weit weniger wirksam. Was nicht an den Impfstoffen an sich liegt, sondern am naturgem\u00e4\u00df schw\u00e4cheren Immunsystem der meisten \u00e4lteren Menschen. Die Impfung simuliert die Krankheit, um eine Immunantwort zu stimulieren. Ist das Immunsystem jedoch geschw\u00e4cht (z.B. aufgrund von Be\u00adwegungs- und Sauerstoffmangel, sozialer Isolation, Depression und Einsamkeit), kann es auch von der deaktivierten Form des Er\u00adre\u00adgers oder den verwendeten Zusatzstoffen, die f\u00fcr den Organismus Fremdk\u00f6rper darstellen, \u00fcberfordert sein. Dies gilt um so mehr f\u00fcr experimentelle Impf\u00adstoffe, die gegen\u00adw\u00e4rtig mil\u00adlionen\u00adfach gegen Covid verimpft werden.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Corona-Krise f\u00fchrt die WHO eine st\u00e4ndige aktualisierte Excel-Liste mit aus\u00adsichts\u00adrei\u00adchen Impf\u00adstoff-Kandidaten (Draft landscape of COVID-19 vaccine candidates, www.who.int\/publications\/m\/item\/draft-landscape-of-covid-19-candidate-vaccines). Etwa die H\u00e4lf\u00ad\u00adte bilden klassische Impfstoffe im pr\u00e4klinischen Stadium, die eine abgeschw\u00e4chte (\u201edeak\u00adti\u00advier\u00adte\u201c) Variante des Corona\u00advirus verwenden. Die andere H\u00e4lfte geht auf experimentelle Impfstoffe zu\u00adr\u00fcck, die sich auf gentechnisch ver\u00e4nderte DNA- oder mRNA-Fragmente des Virus st\u00fctzen. Die ex\u00adperimentellen Impfstoffe besitzen f\u00fcr die Pharmaindustrie den Vorteil, da\u00df durch Polymerase \u2013 eine Gentechnologie \u2013 schnell massenhaft hergestellt werden k\u00f6nnen und nicht wie klassische Impfstoffe langwierig z.B. in H\u00fchnerei-Kulturen gez\u00fcchtet werden m\u00fcssen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sie schnell abge\u00e4ndert (\u201eumdesigned\u201c) werden, falls der Erreger mutiert. Damit besitzen sie \u2013 wie l\u00e4nger haltbare Milch \u2013 f\u00fcr die Industrie einen h\u00f6heren Marktwert. Was in der Landwirtschaft weitherin verboten ist, darf dank Corona und der EU-Ausnahmeregelung nun im Massen\u00adversuch am Menschen angewandt werden: das Einbringen von Gentechnik in den Or\u00adganis\u00admus.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kunden oder Patienten besitzen die experimentellen Impfstoffe den Nachteil, da\u00df sie bisher \u2013 au\u00dfer bei Ebola, das eine Fallsterblichkeit von \u00fcber 50% aufwies \u2013 noch nie in der Humanmedizin angewandt wurden, da sie in aller Regel vor Corona nicht \u00fcber den Tierversuch hinausgekommen und f\u00fcr die klinische Erprobung am Menschen zugelassen worden sind. Die Corona-Krise hat diese Sachlage fundamental ver\u00e4ndert. Dank Notfall- und Eilzulassung k\u00f6nnen die experimentellen Impfstoffe nun unter Umgehung der GVO-Verordnung millionenfach eingesetzt werden. Der Marktdurchbruch ist geschafft.<\/p>\n<p>Aus Sicht der Investoren ist dieser Durchbruch l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig. Im Westen sind sowohl private als&nbsp; auch \u00f6ffentliche Gelder in Millionenh\u00f6he ausschlie\u00dflich in die Zulas\u00adsungs\u00adstu\u00addien f\u00fcr ex\u00adperi\u00admen\u00adtelle, auf Gentechnik beruhende Impfstoffe geflossen \u2013 die Corona-Krise schuf f\u00fcr die Gro\u00df\u00adinvestoren die Gelegenheit, f\u00fcr Medizin\u00ad\u00adprodukte auf mRNA- und DNA-Basis die Marktzulassung zu erhalten, wenn auch nur be\u00addingt im Eil- und Notverfahren, und damit Rendite zu erwirt\u00adschaften. Bereits Jahre vor der Corona-Krise sind erhebliche Summen privater Geldgeber in Biotech-Firmen geflossen \u2013 nun war es h\u00f6chste Zeit, da\u00df sie sich rentieren. Als Beispiel seien hier die Investitionen der Gates-Stiftung aufgef\u00fchrt: \u201eDie Bill &amp; Melinda Gates Stiftung unterst\u00fctzte CanSino und ihren Kandidaten in den Jahren 2015 und 2020 mit Investments von insgesamt mindestens 550.000 US-Dollar &#8230; Ein \u00e4hnlicher Kandidat mit Aussicht auf eine Zulassung im Fr\u00fchjahr 2021 ist ein mRNA-Impfstoff des T\u00fcbinger Unternehmens CureVac. Auch dieses Unternehmen und seine RNA-Technologie geh\u00f6ren seit 2015 zu den gr\u00f6\u00dften Investitionsprojekten der Bill &amp; Melinda Gates Stiftung. Initial investierte die Stiftung damals 46 Millionen Euro in CureVac &#8230; Das Unternehmen BioNTech wurde schon im Herbst 2019 mit einer Investitionssumme von 55 Millionen Dollar von der Bill &amp; Melinda Gates Stiftung unterst\u00fctzt, wobei eine Gesamtinvestition von 100 Millionen Dollar in Aussicht gestellt wurde &#8230; Schon 2016 unterst\u00fctzte die Bill &amp; Melinda Gates Stiftung die mRNA-Technologie von Moderna mit einem Investment von zun\u00e4chst 20 Millionen Dollar mit der Aussicht auf eine Erh\u00f6hung auf 100 Millionen im weiteren Verlauf &#8230; Nachdem die Bill &amp; Melinda Gates Stiftung die Vorproduktion des Oxford-Kandidaten [AstraZenica] Anfang Juni 2020 mit einer neuerlichen Investition von 750 Millionen Dollar unterst\u00fctzt hatte, wurde das anvisierte Volumen dieser Vorproduktion von urspr\u00fcnglich einer auf zwei Milliarden Impfstoffdosen verdoppelt.\u201c (Clemens Arvay, 2021) Mit anderen Worten: Hinter den einzelnen Marktteilnehmern steht eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig \u00fcber\u00adschaubare Zahl von Investoren, die ihr Geld in verschiedene Konkurrenten steckt und damit die Wahrscheinlichkeit, zu den Corona-Krisengewinnlern zu geh\u00f6ren, exponentiell steigert, das Risiko einer Fehlinvestition aber massiv verringert.<\/p>\n<p>Der Vorteil klassischer Impfstoffe besteht darin, da\u00df sie hinsichtlich ihres Wirkprinzips erprobt und bew\u00e4hrt sind. Sie werden von bev\u00f6lkerungsreichen L\u00e4ndern wie Indien und China bevorzugt, denn sie lassen erwarten, da\u00df sie weniger Nebenwirkungen und Komplikationen hervorrufen. Von unseren Medien vollst\u00e4ndig ausgeblendet, wird ihre Existenz nur in Fach\u00adzeit\u00adschriften von we\u00adnigen Experten wahrgenommen. Im Westen wurden selbst aussichtsreiche klassische Impfstoff-Kandidaten in Phase I finanziell aus\u00ad\u00adgebremst, indem ihnen keine F\u00f6rdergelder gew\u00e4hrt wurden. Daher konnten keine klinische Studien ge\u00adstartet werden.<\/p>\n<p>Zu den bisher bedingt zugelassenen Impfstoffen geh\u00f6ren ausschlie\u00dflich experi\u00admentelle, d.h. auf neu\u00adar\u00adtiger Gentechnik beruhende Substanzen. Da\u00df es sich bei BIONtech\/Pfizer, Moderna und AstraZenica um DNA- und mRNA-Stoffe handelt, wird nicht verschwiegen \u2013 da\u00df es sich um bisher nicht ausreichend erprobte Wirkprinzipien handelt, geht in der gebetsm\u00fchlenartigen Versicherung, die Stoffe seien \u201esicher und wirksam\u201c aber unter. Medienberichte drehen sich \u00fcberwiegend um die Be\u00adschaffung, Verteilung und neuerdings auch Nebenwirkungen. Die Hersteller und die EMA indes schweigen lautstark zu den weitergehenden Risiken: aufgrund fehlender Lang\u00adzeitbeobachtung ist gegenw\u00e4rtig weder ihre Wirksamkeit noch ihre Sicherheit realistisch ein\u00adsch\u00e4tzbar. Behauptet wird das Gegenteil.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind lediglich kurzfristige Effekte der neuartigen experimentellen Impfstoffe bekannt; langfristig ist weder ihre Sicherheit noch ihre Wirksamkeit erwiesen \u2013 ein Fakt, der in den \u00f6ffentlichen Medien, die auf Kampagne getrimmt sind, selten oder nicht erw\u00e4hnt wird. Damit schnelle Ergebnisse binnen Jahresfrist durchgepeitscht werden konnten, wurden die \u00fcblichen Er\u00adprobungsphasen von Impfstoffen zusammengestaucht, ver\u00adk\u00fcrzt oder bildlich gesprochen \u201eteleskopiert\u201c. Die Notfallzulassung durch die Europ\u00e4ische Arznei\u00admit\u00adtelbeh\u00f6rde EMA erfolgte schlie\u00dflich bereits auf Grundlage von vorl\u00e4ufigen Zwischenberichten der laufenden Phase III von \u00fcblicherweise 4 Phasen der Impfstofferprobung. Bemerkenswert ist, da\u00df von Freiwilligen, die an den Erprobungsstudien teilnahmen, nur eine verschwindend geringe Zahl mit Corona infiziert war. Beispielsweise geh\u00f6rten zu den knapp 800 Probanden \u00fcber 75 Jahre nur 5 Covid-Erkrankte. \u201eIn der h\u00f6chsten Altersgruppe (&gt; 75 Jahre) ist daher eine Aussage \u00fcber die Effektivit\u00e4t der Imp\u00adfung mit hoher Unsicherheit behaftet\u201c, res\u00fcmierte die STIKO im Januar 2021 und empfahl nichtsdestotrotz die Impfung der \u00c4lteren als Gruppe mit der h\u00f6chsten Impfpriorit\u00e4t (Epide\u00admiologisches Bulletin, 2\/2021, S. 27).<\/p>\n<p>Die ph\u00e4nomenalen Zahlen zur Wirksamkeit der experimentellen Impfstoffe wurden in den Medien geradezu stolz verk\u00fcndet. Tats\u00e4chlich erinnern sie an die Wahlergebnisse in der ehemaligen DDR: die Wirksamkeit betrage 95%, bei Kindern und Jugendlichen gar 100% (wobei nicht erw\u00e4hnt wird, da\u00df diese in aller Regel weder an Covid im urspr\u00fcnglichen Wortsinn erkranken noch sterben). Diese Schein-Wirksamkeit wurde durch eine extrem geringe Zahl Probanden erkauft, die tats\u00e4chlich Covid-Symptome aufwies. Die Verk\u00fcrzung der Impfstoff-Erprobung zieht dar\u00fcber hinaus die Folge nach sich, da\u00df die Dauer und Qualit\u00e4t der Wirksamkeit bisher nicht bekannt sind: Sind Auffrischungen der Impfung erforderlich? Wenn ja, in welchem Abstand? Sch\u00fctzt die Impfung lediglich vor schweren Verl\u00e4ufen oder sind die Geimpften auch steril, d.h. nicht mehr ansteckend? F\u00fcr weiterf\u00fchrende politische Entscheidungen sind die Antworten auf diese Fragen bedeutsam.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die Angaben zur Wirksamkeit der neuartigen Impfstoffe sind zweifelhaft, vor allem fehlen die \u00fcblichen Studien zur Sicherheit: Welche Wechselwirkungen mit anderen Medi\u00adkamenten k\u00f6nnen auftreten? Bei welchen Vorerkrankungen ist die Anwendung kontra\u00adin\u00addi\u00adziert? Kann es zu Autoimmunerkrankungen kommen? Ver\u00e4ndern die DNA-Impfstoffe den mensch\u00ad\u00adlichen Zellkern? Kommt es vor, da\u00df die verimpfte mRNA von k\u00f6rpereigenen Enzymen in DNA um\u00adge\u00adwandelt wird? Welche Nebenwirkungen rufen die als Tr\u00e4germaterial eingesetzten Nano\u00adlipide her\u00advor? Sind l\u00e4ngere Zeit nach der Impfung, etwa nach zwei bis vier Jahren, adverse Effekte wie Immunschw\u00e4che oder Krebs zu erwarten?<\/p>\n<p>Ob \u00fcber diese bisher noch offenen Fragen vor der Impfung im Einzelfall ausreichend aufgekl\u00e4rt wird, darf bezweifelt werden. M\u00f6glich, da\u00df sich mRNA- und DNA-Impfstoffe in einiger Zukunft als hoff\u00ad\u00adnungsvolle Technologien erweisen \u2013 fr\u00fchestens in f\u00fcnf Jahren wissen wir Genaueres dazu. Gegen\u00adw\u00e4rtig ist es zumindest fahrl\u00e4ssig und grenzt an K\u00f6rperverletzung, eine derart gro\u00dfe Anzahl von Menschen, die nur ein verschwindend geringes Risiko haben, an Covid zu sterben, gentechnisch ver\u00e4nderten Substanzen auszusetzen, ohne aus\u00adreichend \u00fcber die Risiken und Nebenwirkungen aufzukl\u00e4ren. Erstaunlich, da\u00df die Gr\u00fcnen die gentechnischen Impfstoffe guthei\u00dfen. Es ist \u00fcbrigens kein Experiment, das mit den Menschen hier veranstaltet wird. Ein Experiment h\u00e4tte definierte Bedingungen, w\u00fcrde sorgf\u00e4ltig geplant und beobachtetet werden. Es ist ein Feldversuch im Doppel\u00adblindverfahren. Die Regierung entscheidet im Blindflug, basierend auf invaliden Zahlen. Die Be\u00adv\u00f6lkerung ist alarmiert, in Angst und Schrecken versetzt. Der Vorwand, es ginge darum, Gesundheit und Leben zu retten, hat wieder einmal verfangen. Das RKI warnte Ende M\u00e4rz 2021 vor 100&#8217;000 Neu\u00adinfek\u00adtionen pro Tag. Seit September 2020 ist Lothar Wieler Vor\u00adsitzender des Review Committee der IHR: hier werden die international g\u00fcltigen Regeln den Er\u00adfahrungen w\u00e4hrend der Corona-Krise angepa\u00dft. So l\u00e4\u00dft sich das Panikorchester im Hinter\u00adgrund dirigieren.<\/p>\n<p>Die Hersteller der experimentellen Impfstoffe k\u00f6nnen auf die staatlich organisierte und finan\u00adzierte Impf-Infrastruktur bauen: Anschaffung und Lagerung der Impfstoffe, Transport und K\u00fchlung, Distribution an Impfzentren, \u00c4rzte und sonstige Er\u00adf\u00fcl\u00adlungsgehilfen werden durch Regie\u00adrungs\u00ad\u00adhandeln und Verordnungen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig durch Steuergelder unterst\u00fctzt. W\u00e4hrend der Ausbau der Ladestationen f\u00fcr Elektrofahrzeuge in weiten Teilen den Herstellern oder dem Markt \u00fcberlassen wird, setzt der Staat in Bezug auf die Impfstoffdistribution k\u00fcnstliche monet\u00e4re Anreize und damit marktwirtschaftliche Mechanismen au\u00dfer Kraft. Paradoxerweise geht die Fixierung auf Covid mit einer Vernachl\u00e4ssigung aller anderen Krankheitsursachen einher, auch derjenigen, deren Morbidit\u00e4t und Mortalit\u00e4t um Gr\u00f6\u00dfenordnungen schwerwiegender ist \u2013 diese Tendenz zur Ver\u00adeinseitigung der Politik insgesamt (nicht nur der Gesundheitspolitik, da die \u201ePan\u00addemie\u00adbek\u00e4mpfung\u201c nun\u00admehr alle gesellschaftlichen Bereiche au\u00dfer \u201eTesten und Impfen\u201c lahm\u00adge\u00adlegt hat), l\u00e4\u00dft auf\u00adhorchen \u2013 hier geht es um die Schaffung eines neuen Marktes f\u00fcr den pharma\u00adin\u00addustriellen Kom\u00adplex.<\/p>\n<p>Hinzu kommt die konzertierte Werbekampagne f\u00fcr die Impfung mit experimentellen, gen\u00adtech\u00adnisch ver\u00e4nderten Substanzen durch die geb\u00fchrenfinanzierten Medien. Nach ihren Statuten sind sie der Aufkl\u00e4rung, Unabh\u00e4ngigkeit und Erm\u00f6glichung von Meinungsstreit verpflichtet. Tats\u00e4chlich sind sie ein Teil der pharmaindustriellen Aktion: die Impfbereitschaft zu erh\u00f6hen. Gegen Menschen zu hetzen, die sich nicht testen und\/oder nicht impfen lassen wollen (wie \u00fcbrigens auch Horst Seehofer), die nicht an die Co\u00adrona-Propaganda westlicher Regierungen glauben, die falsche Schl\u00fcsse auf invalider Daten\u00adgrund\u00adlage zur\u00fcckweisen \u2013 diese Form der Diskriminierung ist gegenw\u00e4rtig en vogue. Auf so\u00adgenannte \u201eVerschw\u00f6rungstheoretiker\u201c scheint das Diskriminierungsverbot nicht zu\u00adzutreffen.&nbsp; Es hat sich ein \u201esilent consense\u201c herausgebildet: Die Angst vor dem Virus sei legitim, die Herabw\u00fcrdigung der Skeptiker eine moralisch erhebende Angelegenheit. Doch nicht in allen L\u00e4ndern verfiel die Politik zu Kriegsrhetorik, damit einhergehend zum medialen Gleichschritt und zum stillschweigenden Einverst\u00e4ndnis der Mehrheit. Die stumme Zu\u00adstimmung der Masse zur Repression \u2013 sie ist tats\u00e4chlich angsteinfl\u00f6\u00dfend.<\/p>\n<p>Wenn Dauerberieselung mit Apologetik nicht weiterhilft, werden reale Privilegien f\u00fcr Geimpfte gegen\u00fcber Nichtgeimpften geschaffen \u2013 es handelt sich um Banalit\u00e4ten: in der Caf\u00e9teria gemeinsam zu essen, wird von geimpften Bewohnern eines Altenpflegeheims vorm Oberverwaltungsgericht und, wenn es sein mu\u00df, vorm Verfassungsgericht, gegen alle Widerst\u00e4nde der Beh\u00f6rden erstritten. \u00c4hn\u00adlich werden in K\u00fcrze Kino- und Theaterbesuche Gegenstand h\u00f6chstrichterlicher Ent\u00adschei\u00addun\u00adgen sein. Die Spaltung der Gesellschaft schreitet w\u00e4hrenddessen voran. Im Hintergrund bereitet die EU-Kommission die Einf\u00fchrung digitaler Impfp\u00e4sse vor, die als Zugangsvoraussetzung zur Wiederer\u00adlan\u00adgung banaler b\u00fcr\u00adger\u00adlicher Rechte wie dem Herumreisen im Schengenraum erhoben werden und zugleich die Erfassung und Weitergabe personenbezogener Gesundheitsdaten durch t\u00e4gliche Per\u00admanenz in eine \u201eneue Nor\u00admalit\u00e4t\u201c verwandeln. Gesundheitsdaten, nicht Impfstoffe, bilden die eigentliche Wirt\u00adschaftsgrundlage moderner Gesundheits-Tech-Konzerne.<\/p>\n<p>Die \u00c4nderung der grundlegenden Definitionen, was eine Pandemie eigentlich ist und was unter Herdenimmunit\u00e4t zu verstehen ist, f\u00fchrt letztlich zu fundamentalen Widerspr\u00fcchen, an denen die wunderbar ausgekl\u00fcgelten pharmaindustriellen PR-Aktionen auch scheitern k\u00f6nnen: Schlie\u00dflich ruft es Widerstand hervor, jeden Menschen, der hustet oder niest oder \u201esymptomlos erkrankt\u201c ist, unter Verdacht zu stellen, er sei von einem besonders gef\u00e4hrlichen Virus befallen. Herden\u00adim\u00admu\u00adnit\u00e4t auf Geimpfte einzuschr\u00e4nken, f\u00fchrt alle nat\u00fcrlichen Bem\u00fchungen der Gesundheitspr\u00e4vention und das Immun\u00adsystem zu st\u00e4rken, ad ab\u00adsurdum. Eine Regierung, die Sport und Geselligkeit ver\u00adbietet, wird \u00fcber kurz oder lang davongejagt. Gegenw\u00e4rtig ist eine Gratwanderung zu beobachten. Indem die Bundesregierung Verordnungsbefugnis zentralistisch an sich zu ziehen versucht, wird sie auch den Unmut der Menschen an sich ziehen. Wann rei\u00dft der Geduldsfaden?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSeit den Drei Dynastien gibt es niemanden unterm Him\u00admel, der sich nicht irgendwelcher Dinge zuliebe von seiner Natur entfernt. 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Der fehlende Zwang, sich einer Erwerbst\u00e4tigkeit zu\u00adzu\u00adwen\u00adden, verleitete sie zu einer professionellen Sprung\u00adhaf\u00adtigkeit, die in fr\u00fcheren Zeiten Universal\u00adge\u00adlehrt\u00adheit genannt wurde. Jetzt er\u00adblickte man in einer solchen Vielseitigkeit das si\u00adchere An\u00adzei\u00adchen f\u00fcr Dilletantismus. Frau Edels\u00fc\u00df \u2013 sich ihrer vor\u00adnehmen Herkunft bewu\u00dft \u2013\u2026","rel":"","context":"In &quot;Gem\u00fctstiefe&quot;","block_context":{"text":"Gem\u00fctstiefe","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?cat=9"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":1986,"url":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=1986","url_meta":{"origin":13827,"position":4},"title":"Hemmungslos nicht heucheln","author":"Bernd Heimberger","date":"14. Januar 2013","format":false,"excerpt":"Ach, wie lang, lang ist\u00b4s her, seit Heiner M\u00fcller gegangen ist? Gestern war\u00b4s! Vor bald zwei Jahrzehnten. 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