{"id":13515,"date":"2021-01-04T16:22:29","date_gmt":"2021-01-04T15:22:29","guid":{"rendered":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=13515"},"modified":"2021-01-04T16:25:34","modified_gmt":"2021-01-04T15:25:34","slug":"anti-oedipus-oder-wie-ich-auf-meine-mutter-masturbierte-und-dabei-logos-und-eros-miteinander-versoehnte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=13515","title":{"rendered":"Anti-\u00d6dipus;  Oder:  Wie ich auf meine Mutter masturbierte und dabei Logos und Eros miteinander vers\u00f6hnte"},"content":{"rendered":"<p>Wie vieles in der Pubert\u00e4t geschah auch das sehr unerwartet. Es war an einem Sonntag. Ich qu\u00e4lte mich gerade mit Mathe, Binomische Formeln. Ich lief durch die Wohnung, verkrampft versuchte ich die binomischen Formeln auswendig zu lernen. Nicht eine Sekunde dachte ich an meinen Schwanz, an Muschis oder an Titten und \u00c4rsche. Wie auch. Zahlen waren f\u00fcr mich das unerotischste, was es gab. Ich fragte mich eher, wie Mathematiker \u00fcberhaupt einen hoch kriegten. \u2013 Und schon gar nicht dachte ich an meine Mutter, weder in diesem noch in anderen Zusammenh\u00e4ngen. Ich dachte einfach nur an die binomischen Formeln, als ich\u2026<\/p>\n<p>&#8211; Nein, Stop, das ist zu fr\u00fch, da komme ich sp\u00e4ter noch hin. Au\u00dferdem wisst Ihr ja auch schon was ich erz\u00e4hlen will. Interessiert es Euch \u00fcberhaupt noch? Oder wisst Ihr vielleicht genau, was ich meine, und k\u00f6nnt Eure eigene Geschichte erz\u00e4hlen? Ihr? M\u00e4nner? Ward Ihr schon mal geil auf Eure Mutter? Oder Ihr? Frauen? Ward Ihr schon mal geil auf Euren Vater? Oder Ihr? M\u00fctter?<\/p>\n<p>Ihr lieben M\u00fctter, stellt Euch vor: Ihr steht vor dem Spiegel im Schlafzimmer. Es war ein harter Arbeitstag. Ihr seid m\u00fcde, seid froh zu Hause zu sein. Euer MakeUp br\u00f6ckelt, Euer Eyeliner ist verwischt. Ihr wollt loslassen, den Tag beenden, endlich Feierabend machen. Ihr wollt Euch eine Stunde nur um Euch selbst k\u00fcmmern, Euch baden, Euch entspannen, Euch anfassen, Euch streicheln, Euch cremen und gem\u00fctliche Klamotten anziehen. Ihr steht also vor dem Spiegel, Ihr \u00f6ffnet die Haare, die Bluse, den BH. Dabei schaut Ihr euch an, dabei schaut Ihr euch zu. Eure Bewegungen sind langsam, Ihr beobachtet Euch. Ihr beurteilt Euren K\u00f6rper. Ihr beugt Euch nach vorn, zieht dabei den Schl\u00fcpfer aus und dann. Dann sp\u00fcrt Ihr zwei Augen auf Eurem Arsch kleben. Euch ist zun\u00e4chst nicht klar, ob es die Augen Eures Mannes oder Eures Sohnes sind. Vielleicht irgendwas dazwischen?<\/p>\n<p>Die Augen Eures Mannes sind ein Kompliment, sind aber auch aufdringlich, geil, fast \u00fcbergriffig, denn sie beobachten Euch in einem intimen Moment, der dazu bestimmt war, nur Euch allein zu geh\u00f6ren. Diese intimsten Momente sind im \u00dcbrigen f\u00fcr den Mann die geilsten Momente. Jedoch h\u00e4ttet Ihr gewusst, dass Euer Mann zuschaut, Ihr h\u00e4ttet Euch anders gegeben, Euch anders bewegt, nie h\u00e4ttet Ihr Euch so betrachtet, wie Ihr Euch seht, sondern wie die Augen Eures Mannes Euch sehen sollen. Das sind \u00fcbrigens nur die zweitgeilsten Momente.<\/p>\n<p>Die Augen Eures Sohnes sind auch ein Kompliment. Mehr aber auch nicht. Nie w\u00fcrdet Ihr ihm sexuelle Ambitionen unterstellen. In Eurem K\u00f6rper gewachsen, aus Eurem K\u00f6rper geschl\u00fcpft, von Eurem K\u00f6rper getrunken, mit Eurem K\u00f6rper gespielt, auf Eurem K\u00f6rper geschlafen, denkt Ihr nur an diese heilige reine Einheit, an diese heilige reine Liebe zwischen Mutter und Sohn.<\/p>\n<p>Das seht Ihr vielleicht in den Augen eines Sechsj\u00e4hrigen. Aber was ist mit den Augen eines 14j\u00e4hrigen?<\/p>\n<p>Eines 14j\u00e4hrigen, der das Wichsen in dreij\u00e4hriger, t\u00e4glicher, fast st\u00fcndlicher, anf\u00e4nglich schmerzlicher Praxis zur Perfektion gebracht hatte. Der geil werden konnte, wann er wollte. Der den Muskel austrainiert hatte und beherrschte. Der bei jeder Gelegenheit abspritzen konnte, nachdem er heldenhaft die H\u00fcrden des Anf\u00e4ngertums angenommen und mit Bravur \u00fcbersprungen hatte. Der bis zu einer Art religi\u00f6sen Schuldgef\u00fchl seinen Pimmel wundgerieben hatte, ihn blutig gewichst hatte, und selbst den verkrusteten Schwanz nicht verschont hatte. Der nie aufgeh\u00f6rt hatte, nie aufgegeben hatte mit seinem Schwanz um die Herrschaft ringen. Bis er das Kunstst\u00fcck vollbrachte, w\u00e4hrend einer Werbepause, als die Eltern in die K\u00fcche gingen und Getr\u00e4nke holten, auf den Wohnzimmerteppich zu wichsen, die Wichse zu entfernen und entspannt wieder auf dem Sofa zu liegen, wenn die Eltern zur\u00fcckkamen, als sei nichts passiert. Nur der Vater bemerkte diesen weich-herben Geruch. Oder war es doch nur der unerf\u00fcllte sadistische Wunsch des 14j\u00e4hrigen, irgendwann mal beim Wichsen erwischt zu werden, der dem Vater in die Nase stieg, so dass er schnaufen musste?<\/p>\n<p>Ein echter Profi im Wichsen also, dachte ich an die binomischen Formeln, als ich ins Badezimmer ging. Meine Mutter lag in der Badewanne. Ich hatte meine Mutter tausendmal so gesehen, nein hunderttausendmal. Gef\u00fchlte hunderttausendmal, denn realistisch gesehen waren es bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als 2555-mal. 2555-mal hatte ich ihre gro\u00dfen, runden Br\u00fcste auf dem Wasser schwimmen sehen. Und erst mit dem 2556sten mal bekam ich beim Anblick der schwimmenden Br\u00fcste meiner Mutter einen Steifen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der Herrscher meines Schwanzes gewesen. Ausgerechnet der Anblick meiner Mutter machte mich wieder zu seinem Sklaven, ausgerechnet der Anblick der schwimmenden Titten meiner Mutter. Ich stand in der T\u00fcr und starrte auf ihre Titten, meine Augen hatten sich verhakt in diese wabernden tanzenden nassen nuckeligen\u2026 Ja, warum sind Titten eigentlich so verdammt geil?<\/p>\n<p>-Meine Mutter streckt den Kopf zur\u00fcck, ihre Brust w\u00f6lbt sich hervor und ihre gro\u00dfen, runden Titten schwimmen auf dem Wasser und kleine Wellen z\u00fcngeln die Brustwarzen hoch. Das Wasser schwappt zur\u00fcck und f\u00fcr einen kurzen Moment sehe ich ihre Muschi rosa unter ihren schwarzen Schamhaaren hervorscheinen.<\/p>\n<p>Meine Mutter schaut mich an, ich starre auf ihre Titten. Sie sagt etwas, ich h\u00f6re es nicht. Ich starre auf ihre Titten und ich sp\u00fcre meinen Schwanz. Ich sp\u00fcre nur ihn, \u00a0denn er ist erwacht. \u201eGeh bitte raus.\u201c sagt sie. Ich \u00fcberh\u00f6re es, denn ich sp\u00fcre nur ihn. \u201eGeh bitte raus.\u201c sagt sie energischer. Und ich kann sie nicht l\u00e4nger ignorieren und schlie\u00dfe die T\u00fcr.<\/p>\n<p>Was ich in diesem Moment dachte? Nichts, nichts dachte ich und nichts konnte ich denken. Mein Schwanz war erwacht und ich konnte nichts denken. Ich fand das weder abstrus, noch surreal, noch bedenklich. Das kam erst sp\u00e4ter. Mein Schwanz war erwacht und ich konnte nichts anderes f\u00fchlen als ihn. Mir war es nicht peinlich, ich sch\u00e4mte mich nicht, ich war nicht schockiert. Das kam erst viel sp\u00e4ter. Mein Schwanz war erwacht und ich konnte nur noch eins tun. Es gab nichts anderes zu tun als das. Nichts war wichtiger, nichts dringlicher, als dass ich in mein Zimmer rannte.<\/p>\n<p>Ich rannte also in mein Zimmer, ich schloss nicht die T\u00fcr, ich \u00f6ffnete nicht meine Hose. Denn nichts war wichtiger, nichts war dringlicher, als dass ich meinen Schwanz in die Hand nahm. Von oben schob ich die Hand in die Hose, ich kniff mir in die Eichel. Ich dachte, nein ich dachte nicht, ich stellte sie mir vor. Die schwimmenden Titten meiner Mutter, die Brustwarzen von kleinen Wellen umz\u00fcngelt, die tropfenden Schamhaare. Die nass-triefende Muschi meiner Mutter stellte ich mir vor. Und ich \u00f6ffnete jetzt doch meine Hose. Mit geballter Faust erh\u00f6hte ich den Druck auf meinen Schwanz und spritzte ab. Ich spritzte auf meinen Schreibtisch, auf mein offenes Mathebuch und auf mein offenes Matheheft, auf die Aufgaben f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. Auf die binomischen Formeln spritzte ich. Ich beschoss sie mit meinem Sperma, verschmierte sie mit meinem Sperma, l\u00f6ste die Gleichungen mit meinem Sperma auf. Schnell schlug ich Buch und Heft zu, als h\u00e4tte ich meine Aufgaben erledigt. Als w\u00e4re alles getan, stemmte ich mich ersch\u00f6pft mit beiden Armen drauf. Fertig.<\/p>\n<p align=\"center\">+<\/p>\n<p>Gerade gekommen, kam mir zus\u00e4tzlich zu den binomischen Formeln die wichtigere Gleichung in den Sinn. Zus\u00e4tzlich zu den binomischen Rechenwegen tat sich mir ein weiterer, breiterer, universellerer Rechenweg auf, wo Mathematik und Poesie miteinander verschmolzen. Wo eine Gleichung ein erotisches Gedicht war. Und wo ein Mathematiker schlie\u00dflich doch noch einen hoch kriegte. Mir war pl\u00f6tzlich mit zahlenfester und \u00f6dipaler Sicherheit klar, dass nur die Mutter in dieser Gleichung die Variable spielen konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie vieles in der Pubert\u00e4t geschah auch das sehr unerwartet. Es war an einem Sonntag. Ich qu\u00e4lte mich gerade mit Mathe, Binomische Formeln. Ich lief durch die Wohnung, verkrampft versuchte ich die binomischen Formeln auswendig zu lernen. Nicht eine Sekunde dachte ich an meinen Schwanz, an Muschis oder an Titten und \u00c4rsche. Wie auch. 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