{"id":12714,"date":"2020-05-03T08:54:35","date_gmt":"2020-05-03T07:54:35","guid":{"rendered":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=12714"},"modified":"2022-01-29T10:04:05","modified_gmt":"2022-01-29T09:04:05","slug":"parabeln-zur-pandemie-7-kammer-buehl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=12714","title":{"rendered":"Kammer-B\u00fchl"},"content":{"rendered":"<p>An einem leicht bew\u00f6lkten, nicht allzu hei\u00dfen Augusttag des Jahres 1822 trafen sich J\u00f6ns Jakob Berzelius, ein Chemiker aus Schweden, der gerade in Marienbad zur Kur weilte, Graf von Sternberg, Johann Baptist Emanuel Pohl, ein Botaniker, Christoph Nepomuk Drostig, Mineraloge und Goethes Assistent, hm, nein, damals hie\u00df es noch Diener, sowie schlie\u00dflich, nicht zu vergessen, der Geheime Bergwerksrat h\u00f6chstselbst zu einer Wanderung auf den Kammerb\u00fchl. Der Kammerb\u00fchl ist nicht irgendein Berg. Zwar klein, so da\u00df man in ein paar Minuten von seinem Fu\u00dfe aus den Gipfel erreicht, scheint er doch ein Vulkan zu sein und verhei\u00dft f\u00fcr Liebhaber der ernsthaften Naturkunde \u00dcberraschungen und Entdecker-Freuden, \u00fcber die es sich vortrefflich streiten l\u00e4\u00dft. Siebenmal schon hatte Goethe die 30 H\u00f6henmeter erklommen, vier Aufs\u00e4tze hatte er \u00fcber den Berg verfa\u00dft: zuerst 1808 <i>Der Kammerberg bei Eger<\/i> und zuletzt 1822 ganz frisch <i>Kammer-B\u00fchl<\/i>. War der Kammerb\u00fchl nun vulkanisch, also plutonischen Ursprungs, oder ist er wie andere Berge eine Auf\u00adschichtung von Sedimenten, also dem Wasser entstiegen, ein Spr\u00f6\u00dfling Neptuns? Goethe wurde nicht schlau aus dem Berglein, klopfte mit seinem H\u00e4m\u00admer\u00adchen hier und da, sammelte Proben von Basalt und Schlacke. Und was hatte es mit dem Basalt \u00fcberhaupt auf sich? Sah nicht der gro\u00dfe Professor Werner, Vater aller modernen Geo\u00adgnosten, im Basalt ein w\u00e4ssriges Gesch\u00f6pf? Lagert er nicht gerne auf Sediment\u00adge\u00adstein?<\/p>\n<p>Pohl nickte und stimmte ein: \u201eRichtig, unser verehrter Meister, Carl von Linn\u00e9, der Unsch\u00e4tzbareres f\u00fcr die Ordnung der Pflanzen und der Natur geleistet hat, erkennt im Sediment ein \u00dcbrigbleibsel des Urozeans. Vor unendlichen Zeiten hat er sich langsam zur\u00fcckgezogen, seine Wellen furchten und ackerten den Fels. Den Basalt hat er sicher als letztes Element auf die Sedimentschichten geworfen.\u201c<\/p>\n<p>Berzelius wackelte skeptisch mit dem Kopf. \u201eMein lieber Pohl\u201c, sprach er, w\u00e4hrend er sich anschickte, sich zu dem zierlichen Moos hinunterzubeugen, das vor seinen F\u00fc\u00dfen wucherte, \u201eals Chemiker m\u00f6chte ich schon behaupten, da\u00df Basalt eine kristalline Struktur hat, die mich an Lavagestein erinnert. Gewi\u00df ist er aus einer Glutkugel heraus entstanden.\u201c<\/p>\n<p>Drostig nickte eifrig. \u201eSeht, Freunde\u201c, sprach er jauchzend, \u201ewelch herrlicher Quarz.\u201c In diesem Augenblick beugte er sich flink und hob einen kleinen Granitstein auf, der am Wegesrand lag.<\/p>\n<p>\u201eGranit, Granit\u201c, rief Bergwerksgeheimrat Goethe hocherfreut, \u201edu \u00e4ltester aller Steine auf dieser Erde. Am liebsten m\u00f6chte ich sagen: Im Anfang war &#8230; Granit. Geboren auf dem tiefsten Grunde des Urozeans, stapelst und formst du die h\u00f6chsten Berge, die wir kennen: den Mont Blanc, den Gotthard und selbst den Brocken.\u201c<\/p>\n<p>Entz\u00fcckt drehte und wendete Goethe das Steinchen, in dem sich Einsprengsel von Feldspat und Glimmer befanden, die sogar in der leicht verhangenden Sonne fun\u00adkel\u00adten.<\/p>\n<p>Das Gr\u00fcppchen wanderte weiter, hatte schon den halben Weg zum Gipfel zur\u00fcck\u00adgelegt, als sie auf einer Weggabelung einen Felsbrocken entdeckten, dessen Ober\u00adfl\u00e4che gerundet war, als h\u00e4tte ein Riese oder Zyklop ihn als Bonbon gelutscht und ausgespuckt.<\/p>\n<p>\u201eEin Findling!\u201c, entfuhr es Goethe voller \u00dcberraschung. \u201eZum achten Mal besteige ich den Kammerb\u00fchl, doch dieser Stein ist meinem Blick bisher entgangen. Wie kommt er hierher? Ich habe eine Vermutung&#8230; Was meint ihr?\u201c<\/p>\n<p>Die Herren umringten den Stein, schoben ihre H\u00fcte \u00fcber die Stirn, so da\u00df die Krempe den Nacken ber\u00fchrte und schwiegen ein paar Minuten, in denen sie \u00fcber die Herkunft des r\u00e4tselhaften Steins sinnierten.<\/p>\n<p>\u201eAlso\u201c, er\u00f6ffnete Pohl mutig die Diskussion, \u201eich glaube, der Urozean hat ihn auf seinem R\u00fcckzug hier verloren. Das Wasser hat ihn so sch\u00f6n abgerundet, da\u00df wir uns an ihm freuen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHalt, mein Lieber\u201c, erwiderte Drostig. \u201ewie w\u00e4re es, wenn ein Vulkan ihn aus\u00adgespuckt hat. Der Kammerb\u00fchl ist doch ein Vulkan, da bin ich sicher.\u201c<\/p>\n<p>Pohl sch\u00fcttelte heftig den Kopf, das konnte er nicht glauben. Berzelius jedoch f\u00fchrte Drostigs Gedanken weiter: \u201eEs k\u00f6nnte sogar sein, da\u00df dieser runde Riesenstein aus dem Weltall herabgest\u00fcrzt ist, ein Meteroit, so nennt man das.\u201c<\/p>\n<p>Pohl kam aus dem Kopfsch\u00fctteln nicht heraus. Nein, das konnte er nicht glauben. \u201eDas Wasser war\u2019s. Es hat dem Stein die runde Form verpa\u00dft. Wart ihr noch nie am Meer?\u201c Da nickte Berzelius, der Schwede.<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich\u201c, erwiderte er, \u201enat\u00fcrlich war ich schon oft am Meer. Aber dort, lieber Freund, sind die runden Steine am Ufer viel kleiner. Das Salz hat sie zerfressen und das Wasser gerundet. Ich bleibe dabei, der Stein stammt aus dem Schlund eines Vulkans oder aus dem Weltall an sich.\u201c<\/p>\n<p>Graf von Sternberg hatte die ganze Zeit \u00fcber noch nichts gesagt. \u201eOh ihr Neptunisten und Plutonisten\u201c, st\u00f6hnte er, \u201ek\u00f6nnt ihr nicht aufh\u00f6ren zu streiten? Ewig will einer von euch recht behalten!\u201c Damit zog er eine Flasche k\u00f6stlich k\u00fchlen Biers aus seinem Rucksack, entkorkte sie und reichte sie den Streith\u00e4hnen herum. \u201eTrinkt erst einmal!\u201c, munterte er sie auf.<\/p>\n<p>Goethe schwieg und l\u00e4chelte. Dann sprach er: \u201eIch habe eine Vermutung, ihr werdet\u2019s nicht glauben: Das Gegenteil von vulkanischer Hitze ist\u2019s, das diesen Stein geformt hat, denke ich. Die K\u00e4lte war\u2019s. Es mu\u00df eine Epoche gro\u00dfer K\u00e4lte wenigstens \u00fcber Europa hinweg gegangen sein, als der Kontinent noch \u00fcber 1000 Fu\u00df hoch mit Wasser bedeckt war. Die K\u00e4lte verwandelte es in Eis. Das Eis, das k\u00f6nnen wir in unsrer Theorie nicht entbehren: Es hat die Felsklippen umhergeschoben und um\u00adher\u00adgeworfen, abgeschliffen und gerundet.\u201c<\/p>\n<p>Goethes Gespr\u00e4chspartner blickten betreten zum Boden. Nein, das h\u00e4tte keiner von ihnen gedacht. Einen Moment lang herrschte frostige Stimmung. Kann ein k\u00fchles Bier so inspirierend wirken? Goethe reichte die Flasche dem Grafen von Sternberg zur\u00fcck. \u201eNun, la\u00dft uns nicht verzagen\u201c, wandte er vers\u00f6hnlich ein, \u201egehen wir weiter.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie sich nun dem Gipfel des Kammerb\u00fchl n\u00e4herten, stellte Drostig die entscheidende Frage: \u201eVerehrtester Herr Bergwerksminister\u201c \u2013 damit war Goethe gemeint \u2013, \u201ewie steht es nun um den Kammerb\u00fchl? Ist er vulkanischen Ursprungs oder als Sediment aus dem Urozean hervorgewachsen?\u201c<\/p>\n<p>Sie waren nun oben angelangt und genossen die Aussicht. Trotz leichten Wolken\u00addunsts erblickten sie die D\u00e4cher von Eger, das heute Cheb hei\u00dft. \u201eZuerst dachte ich\u201c, hob Goethe an und blickte dabei Pohl tief in die Augen, \u201eder Kammerb\u00fchl sei ein Geschicht, ein Sedimentberg. Ich war wie mein Lehrer Werner Neptunist. Dann fand ich Granit und Quarz und hielt ihn f\u00fcr vulkanisch. Ein Plutonist jedoch bin ich deswegen nicht geworden.\u201c Goethe hielt inne, sein Blick schweifte blinzelnd zu Drostig und Berzelius hin\u00fcber. \u201eDenn Lava habe ich hier hie gefunden, bei all meinen sieben Wanderungen und auch heute nicht.\u201c<\/p>\n<p>Da dr\u00fcckte Berzelius das H\u00e4mmerchen, das Goethe stets bei sich trug, in Drostigs Hand. Der hockte sich nieder, schabte das Moos beiseite und begann zu klopfen. Dann stie\u00df er auf eine harte Spalte, haute ein St\u00fcck von ihr ab und entdeckte in der Bruchfl\u00e4che ein Olivin. Das war der Beweis: Der Stein war Lava.<\/p>\n<p>\u201eOh!\u201c stie\u00df Drostig hervor und wie zur Best\u00e4tigung begann der Berg unter ihm zu grollen. \u201eOh, oh, oh!\u201c&nbsp;Von unten donnerte es gegen die steinerne Kruste. Aus der winzigen Ritze, die Drostig in den Fels geh\u00e4mmert hatte, z\u00fcngelten winzige Flammen.<\/p>\n<p>\u201eNichts wie weg von hier!\u201c, sprach Graf von Sternberg und die Herren beeilten sich vom Kammerb\u00fchl wieder runterzukommen. Kaum waren sie unten in Eger, das heute Cheb hei\u00dft, hatte sich der Berg auch schon wieder beruhigt.<\/p>\n<p>&#8218;Gott die Natur&#8216;, dachte Goethe, &#8218;welch hohe und zartf\u00fchlende Macht, niemand darf ihr zu nahe treten, auch mein treuer Drostig nicht.&#8216;<\/p>\n<p>Tage sp\u00e4ter, als Berzelius in der Postkutsche nach Stralsund sa\u00df, notierte er in sein Tagebuch: \u201eGoethe war entz\u00fcckt \u00fcber diesen Fund und das Naturerlebnis und besonders \u00fcber die Art und Weise, auf welche man a priori dazu gekommen war.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An einem leicht bew\u00f6lkten, nicht allzu hei\u00dfen Augusttag des Jahres 1822 trafen sich J\u00f6ns Jakob Berzelius, ein Chemiker aus Schweden, der gerade in Marienbad zur Kur weilte, Graf von Sternberg, Johann Baptist Emanuel Pohl, ein Botaniker, Christoph Nepomuk Drostig, Mineraloge und Goethes Assistent, hm, nein, damals hie\u00df es noch Diener, sowie schlie\u00dflich, nicht zu vergessen,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advanced_seo_description":"","jetpack_seo_html_title":"","jetpack_seo_noindex":false,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[59,70],"tags":[],"class_list":["post-12714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-panphobie","category-parabeln"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":468,"url":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=468","url_meta":{"origin":12714,"position":0},"title":"Stadt mit Herzkammer","author":"Herbert Kollenz","date":"25. 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