{"id":1178,"date":"2011-12-29T02:35:13","date_gmt":"2011-12-29T01:35:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.inskriptionen.de\/?p=1178"},"modified":"2023-08-06T17:11:29","modified_gmt":"2023-08-06T16:11:29","slug":"tanze-des-donnervogels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inskriptionen.de\/?p=1178","title":{"rendered":"T\u00e4nze des Donnervogels"},"content":{"rendered":"<p>Da\u00df die Rechten in Deutschland immer wieder Zulauf haben, hat drei strukturelle, im Kern aber \u00e4u\u00dferliche Gr\u00fcnde, die auch zusammengenommen nicht ausreichen, den aufkeimenden Radikalismus zu erkl\u00e4ren, geschweige denn zu verstehen: Als Erstes ist die Wirtschafts\u00admisere zu benennen. Sie treibt den Keil tiefer in die Gesellschaft, spaltet die Mitte, polarisiert. Einer Minderheit von Krisengewinnlern gelingt es, den von der zunehmend prekarisierten Mehrheit er\u00adwirt\u00adschaf\u00ad\u00adteten Reichtum abzusch\u00f6pfen. Noch haben wir keine Inflation, die im Stundentakt kleine Verm\u00f6gen entwertet, und zur Ver\u00adzweif\u00adlung treibt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch wir haben \u2013 und das ist der zweite strukturelle Faktor \u2013 eine<span>&nbsp; <\/span>zum Himmel schreiende Ignoranz der Eliten in den Puppenstuben der St\u00e4dte, vor allem im Westen Deutschlands. Sie haben ihren \u201eKeller\u201c nicht gelesen, sondern starren stolz \u201ein die ent\u00adge\u00adgengesetzte Richtung\u201c (Thomas Bernhard), pflegen tiefsitzende und zugleich verr\u00e4\u00adterische schicht\u00adbe\u00adzo\u00adge\u00adne Vorurteile, ihnen ist der Schutz des Wohlstands wichtiger als das Ge\u00admein\u00adwesen. Wo es engherziges Streben nach Gro\u00dfem gibt, ist der Faschismus nahe, denn Faschismus ist die Herrschaft der Kleinb\u00fcrger, die sich f\u00fcr Gr\u00f6\u00dferes halten, der Spie\u00dfer, die den Kosmopoliten hassen, des Stehkragenproletariats, das sich chronisch vorm sozialen Absturz f\u00fcrchtet. Humanistische oder christliche Werte die\u00adnen als Blendfassade. Henry Ford, der den Menschen unter Berufung auf \u201edie Natur\u201c das Recht auf Mu\u00dfe absprach (S. 139),<span>&nbsp; <\/span>hatte einst erkannt, da\u00df es, um als Un\u00adter\u00adnehmer bestehen zu k\u00f6nnen,&nbsp;nicht reicht, Autos zu bauen, sondern not\u00adwendig ist, den Ar\u00ad\u00adbeitern soviel Gehalt zu zahlen, da\u00df sie sich Autos leisten k\u00f6nnen. Die Reichen in Deutschland haben vergessen, da\u00df es nicht reicht, den Armen Faulheit und Un\u00adselbst\u00e4ndigkeit zu unter\u00adstellen und sie an\u00adsonsten tr\u00f6pf\u00adchenweise, aber systematisch zu enteignen \u2013 nunmehr mit Hilfe der Sozial\u00adge\u00adsetz\u00adgebung und ihrer Sanktions\u00adpotentiale. Vielmehr kommt es darauf an, die Armen am Reichtum zu beteiligen, um als Reicher \u00fcberleben oder wenigstens ruhiger schlafen zu k\u00f6nnen. Die Gier hat an Fahrt gewonnen, die Reichen sp\u00fcren den Boden nicht mehr, \u00fcber den sie in ihren Schlitten hinwegrasen; sie verstehen die gesell\u00adschaftliche Grundlage ihres Reichtums nicht, sondern verschanzen sich hinter der<span>&nbsp; <\/span>Illusion, sie h\u00e4tten ihre Besitzt\u00fcmer selbst erschaffen oder durch Lei\u00adstung verdient. Es lebe die L\u00fcge &#8230; Die Taubheit und Blindheit der Wohlhabenden ist der eigentliche Rea\u00adlit\u00e4ts\u00adverlust oder sagen wir es provokanter: die Wurzel des Faschismus. Ignoranz treibt die Ab\u00adwertung und Ausgrenzung der \u00fcbrigen Ge\u00adsellschaftsschichten voran. Gegen sie richtet sich der aufkeimende Radikalismus, sowohl von links als auch von rechts \u2013 darin sind die beiden politischen Fronten \u00fcberhaupt nicht zu un\u00adter\u00adscheiden.<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Als Drittes h\u00f6ren wir in den Medien in den letzten Wochen immer h\u00e4ufiger das Lied von der autorit\u00e4ren Erziehungstradition des Ostens, die eben gerade hier zum Rechts\u00adradikalismus gef\u00fchrt habe, w\u00e4hrend der Westen vor derartigen demo\u00adkratie\u00adfeind\u00adlichen Umtrieben gefeit sei. Zugleich wird die Angst sp\u00fcrbar, das Terrortrio k\u00f6nne ein Unterst\u00fctzernetzwerk im Westen haben \u2013 damit w\u00fcrde sich die Dif\u00adfa\u00admie\u00adrung des Ostens wiederum als schizophrene Verkennung der Tatsachen offenbaren, als vorgeschobenes Ablenkungsman\u00f6ver, um keine systemkritische Dis\u00adkus\u00adsion f\u00fchren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"BodyText2\">Wir haben also drei \u2013 mehr oder weniger plausible \u2013 strukturelle Gr\u00fcnde, mit denen wir den vermeintlich anschwellenden Radikalismus erkl\u00e4ren und zugleich von uns wegschieben k\u00f6nnen. Die Bek\u00e4mpfung des Neonazitums auf diese \u00e4u\u00dferlichen Faktoren zu reduzieren, hie\u00dfe, sich nicht bewu\u00dft zu sein, woraus es permanent seine generative Kraft sch\u00f6pft, hie\u00dfe, blind um sich zu schlagen, ohne \u201edem B\u00f6sen\u201c ins Gesicht zu blicken. Es ist erstaunlich, woran sich gegenw\u00e4rtig die Emp\u00f6rung der Wutb\u00fcrger entz\u00fcndet: ob ein Bahnhof umgebaut werden soll oder ob ein Pr\u00e4sident einen Privatkredit aufgenommen hat. Es sind kosmetische Fragen, an denen sich die Emp\u00f6rten aufreiben. Sie betreffen die Blend\u00adfas\u00adsade, nicht den Kern unserer gegen\u00adw\u00e4rtigen Situation.<span>&nbsp; <\/span><\/p>\n<p class=\"BodyText2\">Das Neonazitum verf\u00fcgt \u00fcber innere Anziehungskr\u00e4fte, die auf blinde Flecken der christ\u00adlich-b\u00fcr\u00adgerlichen Lebensweise hinweisen. Die mediale Herrschaft der Sch\u00f6nen &amp; Reichen neigt dazu, sich selbst als unhinterfragbaren Ma\u00dfstab des Guten zu stilisieren. Tat\u00ads\u00e4chlich sind die Wirkungen der Sublimation, die Christentum und Auf\u00adkl\u00e4rung in wechselseitiger Steigerung seit dem 18. Jahrhundert hervorgebracht haben, in der post\u00adindustriellen Gesellschaft alles an\u00addere als harmlos. Freud sprach vom \u201eUnbehagen in der Kultur\u201c. Mit zunehmendem Grad an Zivilisation w\u00e4chst der Grad, in dem der Mensch sich selbst gegen\u00fcber entfremdet. Ich vermeide hier bewu\u00dft den Begriff \u201eNatur\u201c, denn niemandem ist es bisher gelungen zu definieren, was denn die Natur des Menschen sei. Der Faschismus hat die romantischen Versuche, das Wesen des Men\u00adschen zu bestimmen, als inhuman diskrediert. Neopaginismus und der antichristliche Impuls des Faschismus werden identifiziert. Dabei war die \u00dcber\u00adwindung des Christentums nicht erst seit Marx und Nietzsche ein vorrangiges Thema der Intellektuellen, am vielf\u00e4ltigsten bei Fernando Pessoa.<span>&nbsp; <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Ergebnis der b\u00fcrgerlichen Freiheit ist der Individualismus. Dahinter steht der schnell ins Zynische gehende Grundsatz, jeder sei f\u00fcr sein Gl\u00fcck oder Ungl\u00fcck selbst ver\u00adantwortlich. In diesem Punkt mi\u00dfachtet das b\u00fcrgerliche Freiheitsverst\u00e4ndnis die ontologische Stellung des Menschen als soziales Wesen. Daraus erw\u00e4chst nicht nur das evo\u00adlu\u00adtion\u00e4r fr\u00fch nachweisbare Bed\u00fcrfnis nach Gesellschaft, sondern auch nach Solidarit\u00e4t oder gar Altruismus. In der Not ist der Mensch nicht gern allein und er schickt alle Propheten zur H\u00f6lle, die ihm einreden wollen, er solle sich doch immer nur selbst und allein von der Not befreien.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Blindheit der Ideologie von der individualistischen Freiheit hat noch in einem anderen Punkt gravierende Folgen: Unsere Mainstreamgesellschaft mi\u00dfversteht das Er\u00adwach\u00adsenwerden als Individuation statt als Sozialisation. Beim \u00dcbergang ins Jugend\u00adalter realisiert der westliche Mensch auf abgrundtiefe Weise, da\u00df er allein ist und zu keiner verl\u00e4\u00dflichen Gemeinschaft geh\u00f6rt. Ein Teil der Jugendlichen bildet daraufhin Gr\u00fcppchen \u2013 um dem Mangel an lebendiger Gesellschaftlichkeit in unserer Gesell\u00ad\u00adschaft im kleinen Kreis zu begegnen. Ein anderer Teil bet\u00e4ubt die Erkenntnis der existen\u00adziellen Verlorenheit mit Hilfe von Drogen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Schauen wir uns an, wie die sogenannten Naturv\u00f6lker den \u00dcbergang zum Er\u00adwachsensein gestalten. Das Kind lebt bei der&nbsp;Mutter bzw. \u2013 in Ermangelung von Kin\u00adder\u00adtagesst\u00e4tten \u2013 bei den Frauen, die sich kollektiv verantwortlich f\u00fcr den Nach\u00adwuchs f\u00fchlen (<em>all mothering<\/em>). Der Jugendliche, insbesondere der m\u00e4nnliche Jugendliche, mu\u00df seine Kraft, auch Geisteskraft, beweisen, damit ihm der Rang des Erwachsenen zu\u00adge\u00adsprochen wird. In Papua z.B. bauen die M\u00e4nner einen hohen Turm aus Holz, von dem sich die Jugendlichen herabst\u00fcrzen, nur am Fu\u00dfgelenk mit einer Liane am Turm befestigt, damit sie nicht so hart aufprallen. Manchmal rei\u00dft die Liane. Das ganze Dorf wohnt dem Springen bei, die M\u00e4nner und die Frauen. Es wird getanzt \u2013 ein echtes Ritual.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\u00c4hnliches wird aus dem vorkolonialen Amerika berichtet: <em>\u201eDer Tanz der Indianer ist die magische Tat, die die unsichtbaren Geheimnis-M\u00e4chte und die Geister zum Guten zwingt, zu realem nutzbringenden Tun &#8230; Es handelt sich nicht um einen Gesellschaftstanz, sondern um etwas Heiliges. So tief ist die Ersch\u00fctterung der Dankbarkeit, das Gef\u00fchl des Erl\u00f6stseins aus der Not &#8230; Was auch die T\u00e4nze ausdr\u00fccken sollen, irgendwie scheinen sie alle mit den drei Haupt\u00adthemen verbunden: der Pubert\u00e4t, der Nahrung, dem Tod.\u201c <\/em>(Eva Lips, S. 181 ff.) Im <em>Sonnentanz<\/em> der Pr\u00e4rieindianer wachen und fasten die J\u00fcnglinge vier Tage lang, bis ihre Haut \u00fcber der Brust so erschlafft ist, da\u00df die \u00e4lteren M\u00e4nner mit dem Messer eine \u00d6ffnung in sie schneiden k\u00f6nnen, durch die ein Lederband gezogen wird. Die Schnur wird an einem Pfahl befestigt und die Jugendlichen werden so lange um den Pfahl gedreht, bis sie ohnm\u00e4chtig zu Boden fallen oder sie sich freigerissen haben. Mit diesem Ritual stirbt die Kindheit und das Erwachsensein beginnt. Was grausam er\u00adschei\u00adnen mag, hat doch einen psychologischen und sozialen Sinn. Der Schmerz l\u00e4\u00dft die Jugendlichen den \u00dcbergang zwischen Kindheit und Erwachsensein ernst nehmen. Das jugendliche Omnipotenzgef\u00fchl, die strotzende und protzende Man\u00adneskraft wird gez\u00fcgelt, ihre Begrenztheit ins Bewu\u00dftsein geholt. Das Ritual w\u00e4re unvollst\u00e4ndig und wirkungslos, wenn es die Jugendlichen unter sich aus\u00fcben w\u00fcrden, wie es etwa beim sogenannten \u201eKoma-Saufen\u201c heutiger Jugendlicher geschieht. Indem die Erwach\u00adsenen das Ritual inszenieren, nehmen sie die Jugendlichen in ihren Kreis auf \u2013 es ent\u00adsteht gesellschaftliche Akzeptanz, nicht nur das Gef\u00fchl, sondern die reale Existenz eines Ortes in der Gesellschaft, den der Novize f\u00fcr sich beanspruchen kann.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Wie k\u00fcmmerlich erscheinen im Vergleich dazu unsere sublimierten \u00dcber\u00adgangs\u00adriten: Konfirmation oder Jugendweihe.&nbsp; Au\u00dfer H\u00fcbschanziehen, L\u00e4cheln und Kuchenessen erfordern sie keine pers\u00f6nlichen Qualit\u00e4ten. Wir haben die Pubert\u00e4t individualisiert. Dabei ist die Pubert\u00e4t ein kollektives Ereignis. Es geht darum, Anschlu\u00df zu gewinnen. Gerade dieser Proze\u00df wird verweigert. Europa hat die sogenannten Natur\u00adv\u00f6lker&nbsp;jahrhundertelang als barbarisch verunglimpft, ohne den tieferen Sinn der Ritua\u00adlistik zu verstehen. Heute wird das Argument vorgetragen, jeder sei selbst zu\u00adst\u00e4ndig, welcher Grup\u00adpe er zugeh\u00f6re.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Die Vernachl\u00e4ssigung des Menschen als soziales Wesen greift das Neonazitum an. Seine Magie erw\u00e4chst aus einem diffusen R\u00fcckgriff auf die nordische Mythologie (inklusive Wikinger), in der das Gemeinschaftsgef\u00fchl noch vorhanden scheint. Es ist eine neuheidnische Verkl\u00e4rung des Urspr\u00fcnglichen, das im Zuge der Christia\u00adnisierung nicht nur verloren gegangen ist, sondern unterdr\u00fcckt und ausgemerzt wurde. Daher mi\u00dfverstehen sich die Neonazis als Widerstand und als Befreier. Errichtet ihnen einen Pfahl zwischen den Plattenbauten, zieht ihnen ein Lederseil durch die Brusthaut und la\u00dft sie tanzen, bis sie sich losgerissen haben \u2013 und achtet sie dann als tapfere S\u00f6hne der gro\u00dfen B\u00e4rin.<\/p>\n<p><em>Quellen: <\/em><br \/>\nThomas Bernhard, Der Keller. Eine Entziehung, dtv, 2010<br \/>\nHenry Ford, Mein Leben und Werk, Leipzig: Paul List Verlag, 1923<br \/>\nSigmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur, Wien , 1930, in: Studienausgabe, Bd. IX, Frankfurt, Fischer Verlag, 1997<br \/>\nEva Lips, Das Indianerbuch, Leipzig: Brockhaus Verlag,1965<br \/>\nKarl Marx, Feuerbach-Thesen von 1845, MEW, Bd. 3, S. 5; Berlin: Dietz Verlag, 1969<br \/>\nFriedrich Nietzsche, Antichrist. Fluch auf das Christenthum, in: Werke, Frankfurt 1981<br \/>\nFernando Pessoa, Das h\u00f6here Heidentum, in: Ant\u00f3nia Mora: Die R\u00fcckkehr der G\u00f6tter, Z\u00fcrich: Ammann Verlag, 2006<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da\u00df die Rechten in Deutschland immer wieder Zulauf haben, hat drei strukturelle, im Kern aber \u00e4u\u00dferliche Gr\u00fcnde, die auch zusammengenommen nicht ausreichen, den aufkeimenden Radikalismus zu erkl\u00e4ren, geschweige denn zu verstehen: Als Erstes ist die Wirtschafts\u00admisere zu benennen. Sie treibt den Keil tiefer in die Gesellschaft, spaltet die Mitte, polarisiert. 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