Ein Beispiel

Von | 19. September 2021

In Mustafa Khalifas Roman „Das Schneckenhaus“ (aus dem Arabischen von Larissa Bender) wird ein syrischer Filmregisseur, der eben in Paris sein Studium abgeschlossen hat und aus Liebe zur Heimat nach Syrien zurückkehrt, noch auf dem Flughafen Damaskus ohne ersichtlichen Grund verhaftet. Lediglich aufgrund einer Denunziation wird er, ohne Anklage und ohne Gerichtsurteil, in ein berüchtigtes Wüstengefängnis überstellt, in dem er jahrelang bleibt. Zu Beginn des Romans sehen wir ihn auf dem Pariser Flughafen Orly Abschied nehmen von seiner gleichfalls arabischen Freundin. Was könnte im Kopf dieser jungen Frau vorgehen, die in Paris zurückbleibt?

Kategorie: ecosdaescrita

Über Alberto Cahier

geb. 1916 in Lissabon, Kindheit in Durban beim Stiefvater, Studium der Literaturwissenschaft in Lissabon, Handelskorrespondent, bisher einzige Veröffentlichung: Die Rolle des Naiven in der Bauernlyrik. Ein Abriß

Ein Gedanke zu „Ein Beispiel

  1. Abschied

    Ach, warum denn immer im Kopf? Was ist mit dem, dass sich durch Mark und Beine zieht? Die kleinste Faser?

    Antworten

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