Rückkehr

Auf gewohnter Straße. Bäume, Lichter, Plakate färben das Gedächtnis. Hauseingänge riechen nur hier so. Mein Gang wird schneller, die Schatten dunkler. Ich höre die Fragen ihrer Gesichter.
Auf dem Stadtplan irre ich zwischen Namen. Taste die Stadtmauer entlang. Durch den grauen Graben hinauf zur Burg. Falken stechen in den Horizont. Er glüht. Am Drehkreuz kehre ich um, sinke in das Tal. Weit bis zur Bergkette. Bin da. Ohne Ort.

Dieser Beitrag wurde von Jutta v. Ochsenstein am 27. November 2019 um 20:53 Uhr geschrieben.

Genre: Gemütstiefe, Realitätsschatten

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