Monatliche Archive: Februar 2020

warum cyberpunk mal realistische literatur war

Von | 23. Februar 2020

gazoline : Denkpause Der Weltraum steht allen offen. Die Phanthasie steht allen offen. Also ist die Phanthasie eine Art Weltraum, und der Weltraum Phanthasie. Und jetzt: die bloße Phantasie ist ganz sicher eine Art Weltflucht, ein Gestus. Gestus der Vermeidung. Vermeidung von Wünschen. An Wünsche zu denken. Vermeidung von Denken, von Arbeit. Wie viel noch?… Weiterlesen »

Laterna Magica

Von | 15. Februar 2020

„Gerade dir muss doch klar sein, dass es solche schrägen Vögel gibt. Die nicht nur im Garten rumhumpeln, sondern sich kreativ betätigen wollen. Was also hast du gegen die Idee?“, hatte Eduard einen Monat zuvor gefragt, die Visitenkarte einer Kurklinik in der Hand. Seine Eifersucht war ein Spiegel, aus den Scherben der Geschwätzigkeit zusammengekehrt. Sie… Weiterlesen »

Bublava

Von | 13. Februar 2020

Heimgesucht von Sabine : geht im Dorf Zwischen den Bergen der Strom aus Ohne Strom wird es dunkel und kalt In Bächen strömt Schmelzwasser Die Straßen hinab : über Nacht Ist wieder alles weiß : die Räder Der Lifts stehen noch zwei Stunden still Bevor sie sich weiter drehen und drehen Bequemes Abenteuer der Selbstüberwindung… Weiterlesen »

Elf Strophen

Von | 12. Februar 2020

Ewig & gesund. Tam tam tam tam Tam tam tüta Tam tam tam tam tam Tüta tüta tüta tüta Tüta tüta tüta tüta Tütatüta tütatüta tütatüta Tütatüta tütatüta tütatüta Tütatatüta tütatüta tütatüta Tüta tütatüta tütatüta tütatüta tütatüta Tütatüta tütatüta tütatatüta Tütatüta tütatüta tüta Tütatüta tütatüta tütatüta tütatüta Tütatüta tütatüta tütatatüta Tütatüta tütatüta tüta Tütatüta tütatüta… Weiterlesen »

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Von | 8. Februar 2020

Wind – Gesang Wessen wovon? Kindes Gang Durch die Sehnsucht des Schwerts, Schmerz zu sein. Die Menschen hegen den Tag des Todes Untrüglich: Liebster Blüte Duft Hohe Saiten, glaubt mir, In der Hand des Ostens Lassen heute erzittern die Luft. Und sein kann es, dass neuen uns Mut die Mutter vom gleißenden Berge Schenkt, und,… Weiterlesen »

göttlichkeit | das göttliche

Von | 7. Februar 2020

für C. M. tragen wir einen vers ins haus legen wir ihn neben die post die briefe aus einem anderen lebenschuppt der himmel sein blau ab die kindheit ihre letzten unbeschwerten tränen sind des himmels treiben gratwanderungen der kindheit verseaufschauend ins wolkenleere gießt sich ein tag über den anderen eine nacht über die andere ein… Weiterlesen »

kreide fressen

Von | 7. Februar 2020

hinter den tellerrändern warten die suppen die brühe kocht in meinem stadtviertel liest einer diogenes alles für die tonne ein essenstreff schließt ein neuer öffnet spezialität: braune soße! ich gehe weiter einmal um den block der wart grüßt barsch beäugt er mich seit langem wo ich wohl meine mahlzeit nehme sicher nicht bei dir mein… Weiterlesen »

antianti

Von | 4. Februar 2020

Und am schlimmsten war immer noch der uneingestandene Neid der Erwachsenen auf die Kinder, der sich in der Rede ausdrückt, etwas müsse so sein. Nein: noch schlimmer als der uneingestandene Neid war das irgendwann auf ihn folgende Bekenntnis .. wozu auch immer