Archive for Mai, 2014

Tischgespräche

Freitag, Mai 30th, 2014

Man braucht nur mal einen Tisch mit vier
Beinen zu kneten – und schon hat man den
Prototyp eines Hundes.

Kanalratte

Freitag, Mai 30th, 2014

Als die hellgeflutete, brunchige Morgenkühle
ihren Rausch ausgefressen, der Wind
nur die hohen Blätter noch wirbelnd bespielt
und die Sonne schließlich breit
‘halb sechs’ gesummt hatte,
miauten, verlaufen in Hinterhöfen,
jugendstilbegattete Gassen
und auf schmalen Wiesen
am Wasser ertollten,
dicht an dich gedrängt,
Decken stoisch Juni ,
schüttelten schließlich,
halb  sieben, bassgelenk,
lichte Tage launig ab:
dem gone… -
so far away.

Waldläufer

Mittwoch, Mai 28th, 2014

“Ist Sommer hier, herrscht den Sehern nach tief im Süden ein kalter Schattenwald”, sprach Rudolf. Er hob seinen Kopf, weg vom Feuer, hin zum Mond. Von der anderen Seite der Erde verdeckt, entsprangen der Sonne kräftige Strahlen darauf zu.

“Woher weisst du das? Bist du denn so ein Seher?”, fragte Ludwig. Seine erfrischende Neugier brachte Rudolf sanft zum Lächeln. “Ein Seher, ich? Nein. Ein Hörender? Schon eher.” Ludwig schaute ihn verdutzt an. “Sieh nach unten und denk nach oben, Ludwig –” Rudolf legte ihm den Zeigefinger der linken Hand auf die Stirn und schloß mit seiner rechten vorsichtig die Augenlider, “ein Seher denkt im Kreis und bricht Zeiten, wie Jesus das Brot. Er braucht keine Augen dazu, keine Ohren, selbst Arme, Hände, Beine, Füße sind ihm unnütz, spürt er heilige Flammen im Geist lodern. Auch sein Mund muß sich nicht öffnen, um von der Gnade zu berichten, sie umgibt ihn ohne Bringeschuld. Und tut er es doch, dann, weil er mit der Wahrheit spielt, wie das Kind mit Reimen, der Vogel mit dem Lied, der Mönch mit der Glocke; weil er es liebt, uns armen Sündern in Rätseln das Mysterium des ewigen Lichtes durch die Nacht und ihre fernen Sterne zu lehren.”

“Hast du einmal einen Seher gekannt?” Rudolf spürte, wie Ludwigs Augen rotierten. Er wußte: Ludwig jagte jetzt glühenden Punkten durch ferne Zeiten nach. “Einen? Viele! Jeder von uns Menschen ist beizeiten ein Seher. Der eine in der Kirche, wenn er der Engel gedenkt, da das Licht durch die bunten Fenster auf die Weihrauchschwaden fällt und tanzt. Der andere, wenn er das Brot mit dem heiligen Tau darin ißt. Oder wieder andere, wenn sie verzückt in Geißelung oder Unzucht Wonne finden.”  Ludwig hielt, kerzengrade dem Feuer zugewandt sitzend, noch immer die Augen geschlossen.

“Ein Hörender aber kennt die Schemen und verweilt darin nicht zu lang, er achtet auf ein Knacken, auf ein Zischen – ein Hörender denkt Zeichen zusammen, verknüpft die Welten des Geistes mit denen der Erde. Ein Hörender verliert sich nicht in Gedanken und genießt es doch sie zu verästeln, versteht zu lauschen, aber vergißt nicht Scheite nachzuwerfen, droht ihm das Feuer niederzubrennen”. Rudolf war vorsichtig aufgestanden und hatte die letzten Worte, so schien es Ludwig, ganz plötzlich mit anderer Stimme, voller Hall und aus allen Richtungen kommend ausgesprochen.

Erschreckt öffnete er mit einem Gefühl, als wäre eine unbestimmbar lange Zeit vergangen, die Augen und sah, wie die Funken langsam wieder höher flogen.
“Ein Hörender würde also anhand des Züngelns der Flammen erfahren, welches Wetter kommt – und könnte trotzdem noch das bunte Pfeifen des Tannenholzes bestaunen?”
Rudolf nickte anerkennend. “So ist es. Aber damit, als Höchstes das Hören zu lehren, begnügt das Leben sich nicht, es gibt noch einen dritten, sehr schwer zu erreichenden Zustand. Nur wenige haben es je verstanden Fühlende zu werden.” Rudolfs Stimme hatte einen zittrigen Tonfall angenommen.

Ludwig wollte, aber konnte nicht mehr warten, es schoß aus ihm, heraus: “Bist du ein solcher?” “Nein.” Rudolfs Stimme wurde wieder fester, aber auch leiser. “Warum nicht?” Ludwig spannte diese Worte abermals voller Wucht, das Gespräch rührte an so vielen versunkenen Ahnungen und Träumen, er brauchte diese Antworten, jetzt oder nie. “Woher weißt du, was ein Fühlender ist? Und wenn du es weißt, warum denkst du, du bist es nicht? – nicht mehr?!”
“Deine Fragen, Ludwig, zeigen mir, dass du ein guter Schüler bist. Du merkst, meine Stimmlage verrät Traurigkeit und du könntest denken, dies sei den Wandlungen eines Fühlenden geschuldet. Doch so einfach ist es nicht.”

Wieder hielt Rudolf inne und schluckte kurz. “Ein Fühlender sieht nicht nur die Schatten, die das Feuer umtanzen, vermag dabei nicht nur den Luchs das Lager in weiten  Kreisen  umschleichen zu hören, nein, der Fühlende schürt überhaupt erst die Flammen, um dem Luchs zuzulauschen. Der Fühlende handelt wissend und ungeworfen. Aus dem Herzen, klar, führt seine Hand uns Blinde ins Land des Segens. Der Fühlende ahnt nicht, er gibt willentlich jenes, um was die Welt ihn – ohne eigene Ahnung davon, es sich eigentlich zu wünschen – bittet.”
“Der Fühlende ist also ein Heiliger?” “Ein Heiliger, ja. Und der Teufel zugleich.”

“Das verstehe ich nicht.” “Der Fühlende gibt den Menschen und allen Wesen, was sie suchen. Er will sie nicht verändern, sein Weg ist der Weg der Liebe, des Verständnisses und der Einkehr. Er nimmt vermeintliche Schuld an, verwirft sie und verneint radikal die Idee der Sühne. Er fühlt so sehr mit, dass er sich auflöst, wie eine Eichel, die in der Erde aufgeht und mit der Zeit zu einem starken, schattenspendenden Baum heranwächst. Doch aus einer Eichel wird keine Espe – und stehen die Zeichen auf Sturm, kann ein Fühlender daran zerbrechen. Will daran zerbrechen… -”

“Ist das der Grund, warum du Abstand davon genommen hast, ein Fühlender zu bleiben, Rudolf? Ist die Last zu schwer, bist du sehr verhaftet in dem, was man Hoffen nennt? In Sehnsucht? — nach erfrischendem Schlaf?”

“So ist es wohl. Ein Fühlender kann auf Dauer kein Lebendiger sein – ein Toter nicht im Gezwitscher der Vögel erwachen. Schlaf gut, Ludwig, und träume süß.”
Als Ludwig, in seine Decke gehüllt, auf den Boden neben dem Feuer lag und erst langsam, dann immer schneller, seine Gedanken wie warmer, weicher Sand unter neckenden Füßen zu verwischen begannen, schien es ihm, als vernähme er von weither eine Melodie.  Bruder Jakob, Bruder Jakob, schläfst du noch? Schläfst du noch? Hörst du nicht die Glocken, hörst du nicht die Glocken? Ding, dang, dong. Ding, dang, dong.
Bevor er endgültig das Bewußtsein verlor, schoß es ihm pfeilschnell durch den Kopf: ein Fühlender, das ist – ob Teufel oder nicht – allem Seienden ein unvergeßlich gütiger Freund.

 

Carlos Castaneda: Die Lehren des Don Juan

Groep 1850: MNH + ?!

Mahayana-Sutras

Mission: Genital

Montag, Mai 26th, 2014

Schief lächelnd öffnet die ältliche Sekretärin ihrer Freundin in einem schwarzen, bis zum Hals zugeknöpften Kleid die Tür. “Herta, verdiente Kampfgenossin und Schwester in Bitterkeit, gegrüßt sei dein distinguierter Hass auf alles Gönnerhafte! Was sagst du, gehen wir heute wieder Tauben vergiften im Park?”

Ihr Gegenüber, einige Jahre jünger, doch mit einem ins Ungewisse flackernden Blick, erwacht ganz plötzlich: “Ach, Sieglinde, verehrte Lehrmeisterin des Zynismus! Ich fürchte, wir verbrauchen unser Arsen in letzter Zeit zu verschwenderisch, Maß halten ist wieder angesagt. Aber ich habe schon eine andere Idee! Du kennst doch den stets herumtollenden jungen Hund meines räudigen Nachbarn, dieses verdammten Idealisten! Immer schwingt der voller Enthusiasmus seine Reden, zaubert Begeisterung auf die unbeschriebenen Gesichter jungen Dinger – und das schlimmste ist, er glaubt auch selbst noch daran, was er sagt! …denkst du, was ich denke?”

“Erteilen wir ihm eine Lektion, die ihm das verlogene Schwänzeln um diese dummen Puten vergehen läßt und ihm ihm zeigt, wie die Welt da draußen wirklich ist!”
Zwei Tage später im Park: Herta und Sieglinde hocken hinter einem Busch. Eine hält eine Pfeife und eine Tuch , die andere eine Wurst und eine Schere. Einige Meter entfernt steht ein lachender junger Mann, um ihn herum drei feixende Frauen. Zu ihren Füßen spielen diverse Hunde, jagen hin und her. Herta streckt sich leicht und pfeift mit einer Hundepfeife, identisch mit jener, die, wie sie beobachtet hat, der junge Mann auch benutzt. Ein schmaler, schwarz-weiß gefleckter Hund mit lockigem Fell löst sich von der Gruppe und trottet, leicht sabbernd, fragend ins Gebüsch.

“Herta, halt ihn fest und bind ihm das Maul mit dem Tuch zu! Mach schnell, die Wurst ist fast verputzt!” “Erledigt. Und nun zum Eingemachten! Ich dreh ihn dir hin!” “Wo muss ich schneiden, Herta? Ich seh nur Fell und Reste von Kot!” “Da, da unten irgendwo.” Herta reckt ihren Kopf.  “Beeil dich, ich hab das Gefühl der verdammte Kerl will bald zu der nächsten Gruppe Backfische vorstoßen!”

Sieglinde macht die Augen zu. Blut spritzt ihr ins Gesicht und auf die Bluse. Der Hund jault erbärmlich. Herta umklammert, so fest sie kann, das Tuch. Sie fragt sich, ob sie sich das Knacken eingebildet hat. Der junge Mann sieht sich irritiert um. Die umstehenden Mädchen bemerken seine Unruhe und bieten ihm an, bei der Suche zu helfen. Sieglinde und Herta kauern weiterhin blutverschmiert im Gebüsch.

“Lola? Loooola! Wo bist du?” Der junge Mann bewegt sich, zunehmend verunsichert in seine Pfeife pustend von ihnen weg. Eines der Mädchen nährt sich jedoch langsam, leicht abwesend dem Versteck. “Lola, Schnuckiputzi? Bist du hier?” Herta schaut Sieglinde an, Sieglinde Herta. Sie nickt.

“Mathilde? Maaaathildeee!” “Loooola? Lolaaaa!” Immer mehr Menschen durchkämmen rufend den Park. Die Sonne neigt ihr Haupt. Herta starrt in den roten Ball. Als ob er zottliges Fell hätte. Blondes Haar. Tauben ziehen am Himmel vorbei. Sieglinde schluckt und fällt nach vorn.

Vereinsamte Tropfen entlaufen der Flasche in ihrer steifen Hand. Herta schreckt auf, sieht die Schere am Boden liegen. Geglückte, gleißende Flucht. Sonne, Savanne, eine Hütte. Ach, Afrika, denkt sie, ist doch so nah.

 

Lou Reed, The Gift
Georg Kreisler, Tauben vergiften im Park
Elliot Rodger, Manifest

undulation

Sonntag, Mai 25th, 2014

1
großes herzecho an der wand
hängen gemälde von bruegel
du spielst violine

2
wir falten blumen zu gedichten
und verfüttern sie an die ungläubigen
hautflügler

3
adonisfalter wollen wir sein
auf einem röntgenbild
mit lungenflügeln

4
du atmest groben sand
mit den flugzeugen
ziehen stare übers gebirge

Also sprach Brecht (allein)

Donnerstag, Mai 22nd, 2014

Ich liebe die Ergebenheit des Sichtens:
erleichtertes Schreiten zum Kommunismus,
geduldige, stille Einkehr in das Gute
des Menschen – an sich, für den Nächsten.
Ich hasse aber, wenn ein Zweifel daran
ausgelöscht wird mit Arbeit und Schweigen
und Tod. Wenn die große Säuberung anjährt,
ziehen sich meine Brauen berührt zusammen -
dass nurmehr Gewissheit im Bezug darauf
bestehen möge, was jene unbestreitbare Grenze,
die Solidarität zu mordenden Systemen ächte, sei.
Welch lauter Einspruch für die Rechte
aller Bürger, frei von Totalitarismus
und jeder vernichtenden Herrschaft,
ist doch heute, auch morgen noch,
fragen zu können, warum gestern so geriet,
gestelzt, bepelzt, verhetzt und ersetzt.
Ihr Verfolgten, ver-zweifelt euch nicht:
liebt, seht, denkt und wisst dem Einfachen
was schwer zu machen ist, nachzuschweben.

Riemann trifft Charles Wright bei Nirvana, Deleuze hört zu

Dienstag, Mai 20th, 2014

SPRICH

In welchem Jahr-
hundert bist du
Begraben? Ohne
jeden Überschuss,
Asche zu Asche?
Welche Worte
Murmelt dein Atem -
ist es noch immer
Schrei? Einheit
Lungenvolumen,
Maximale Oberfläche

* * *

- Lass uns endlich die Freie Cyber Republik ausrufen, es ist Zeit!
- Aber wo soll der Präsidenten Rechner stehen?
- Hm, das FCR PR Problem, warte mal kurz…

Helligkeit und Dunkel wechseln sich ab. Blitz ohne Donner, ein Stroboskop brüllt in der Ferne

- Augustinus! Die Lehre von den zwei Reichen…
- Naah, Gott ist kein Objekt. So eher muh, mh, mu

Zittern : drei Uhr

Mittwoch, Mai 14th, 2014

Um Mitternacht : Vollmond
Wir sehen ihn nicht : wir sehn
im Film einen Verrückten : der
An „Stürme“ glaubt : wie wir

An das „Guten Morgen“ : wir schalten
Ab & an : wie’s uns gefällt : unterm hölzernen
Dachboden : beinahe familiär diese Runde
Einander fremder Menschen : die sich hier

Zum Filmegucken trifft : man kennt sich
Man glaubt : sich zu kennen
Später beim Kichern & Kiffen : grüppchen-
Weise auf dem Dach : mit Blick

Zum Mond : der rundet sich : als wäre er
Schwanger : als hätten wir ihn geschwängert
Mit unseren fruchtigen Blicken : während wir
Anfangen zu zittern : drei Uhr morgens

Zeichen und Los

Dienstag, Mai 13th, 2014

Abends im Kessel
Blasen zerplatzen
zu käsigen Reden
junges Fleisch gart
mager auf Spießen
Verheißend blüht
Heimat hier nach
wo stinkend auf
Haufen geschichtet
in lausigen Kellern
Gammler blond
Gnade erwinseln

 

Sekundärquellen:

Goscinny/Uderzo: “Asterix bei den Schweizern“, 1970

Kurt Reuber: Madonna von Stalingrad,1942

Freddie Quinn: “Wir“, 1966

* * *

Montag, Mai 12th, 2014

die bäume
blühen nicht mehr
unter der rinde
quellen die worte hervor
und erstarren
irgendwann
treffen sich reiner
kunze und günter ullmann

Samstag, Mai 10th, 2014

Manchmal
reicht ein Mensch in der Welt
alles so häßlich
alles entstellt.
Und ich frag mich
soll das wirklich so sein?

Manchmal
kommt ein Mensch in die Welt
alles nur Liebe
alles erhellt.
Und ich frag mich
kann das immer so sein?

Brühwürfelkristall

Samstag, Mai 10th, 2014

Skelette, Fackeln der Nacht,
reiht nieder für ein Kreuz.
Nur eines, Jugend,
Salz der Erde, sing,
wenn wieder umröhrt
im Chor furunkelnder Fahnen,
vorwärts benommen, Ströme erahnend:

roter Durst macht ewiglich taub
und weissen Hunger sonah.

Eine abfällige Ordnung

Freitag, Mai 9th, 2014

Mahnt das Land, indem ich lebe,
an. Erträumter Gehorsam,
robbende Duldung: lange Jahre der Fahrt
verglühen beschwaden in geschürten Feuern.
Neue, hinstörende Welten ersuchen

ordenverhangen, Gezitter darklirrend,

zwanghaft um Jacken ohne geschulterte Stricke.

Ich spiele, spiele mit Lügen aus Blech,
fluche und schreie. Donner will tanzen

auf allen von Wahrheit vertrockneten Lippen.

Blitze, schnellt! Zerschmachtet stets
wohlfeile Demut in gerissene Stücke!
Donner willl tanzen auf öligen Haaren,
feister Hagel, hitzige Glatzen fällend, trommeln;

Staat und Wohl: statt und wegen.
Blitz und Donner: Wunsch und Begehr.

Die Wahrscheinlichkeit der Wunder

Donnerstag, Mai 8th, 2014

Manche Dinge ereignen sich
häufiger als du und
ich: Charles Simic

sitzt am Schreibtisch
und schreibt
kein Gedicht. Kein

Ziel unterm Himmel,
um von den Sternen zu
schweigen. Der Dichter

steuert seinen Automaten
aus freiem Willen,
der Entschluss nicht

zu sprechen liegt hart unter
der Zunge; die Form ist schon
erfunden lange

Lange vor der Zeit: wir
waren verwandt
mit dem Mond, nun sind

wir nicht mehr
wir
sind nicht

Bist du ein Dichter?
Dann schreib.
Aber lies es auch, wenn

mehr als nur
einer,
unter der Zunge

Sprich es nicht aus. Der
Name des Dinges
ist keine Klasse von

Ereignissen: Charles Simic
schreibt nicht (es ist
nur der Mond über ihm

sich : unmerklich

Mittwoch, Mai 7th, 2014

manche Träume fliehen : im Licht
des Morgens sind sie fort
wer vermag es : ihnen
zu folgen : manche Träume
verkleinern und verstecken
sich : in den Seiten eines Buchs
nur der Geist vermag : sie
einzufangen : mit ihnen
zu spielen : manche Träume
vergrößern sich : unmerklich
werden sie zu einem Stück
Leben : wie Luft und Wasser
Grasland : Traum