Monatliche Archive: März 2013

Vergeblich

Von | 31. März 2013

Vergeblich zeit los was morgen zu spät ist heute zu früh wenn das so ist ist alles vorbei und die zukunft hat die vergangenheit schon lange vergessen

Wetterleuchten

Von | 31. März 2013

Wenn dich etwas drückt wenn dich etwas stört wenn dich was ärgert wenn etwas nicht so bleiben soll oder etwas bleiben muss :du kannst es ändern. Aber manchmal geht es nicht von heute aber meistens geht es nicht allein. Und immer nie geht es ohne dich wenn sich etwas ändern soll. Und überhaupt :es dauert… Weiterlesen »

Wörtermörder

Von | 31. März 2013

Ganz normale Wörtermörder   Nein sie hat veabscheuend + … verschiedenes gesagt aber nie wie du gemeint weil es war donnerstag und hinterher auch nicht streit wo immer keiner was immer einer meinte ganz kausal :nie banal + definitiv deshalb authentisch, nicht genitiv zumindest ichnichtich es gibt assoziationsketten total vergessen?   Dreimal geraten du schizzo… Weiterlesen »

Gottlos

Von | 31. März 2013

Die natur kommt ohne gott aus wenn sie nicht sich hindern läßt durch uns durch gläubige geht sie ihren weg nach darwin & lässt den glauben hinter sich ach lasst uns leben einfach so :sagen die kreaturen.

Von | 31. März 2013

vor dem tiefdruckgebiet im kopf taucht ab und an der himmel zwischen den wolken auf um luft zu holen ist das haus mit fenstern bebrillt die vögel kehren heim ins exil ihres gesangs

zwei gründe

Von | 29. März 2013

wie glücklich, der wer stirbt und auf seinem grabstein steht er hatte keine chance :und trotzdem wie tot sind jedoch alle die jammern, wir doch hatten keine chancen niemals und deshalb …

Rätsel

Von | 28. März 2013

Rätsel Lass mich zu hause sein, wenn ich dich besuche und wenn du gegangen bist, nie ratlos rastlos nie vergessen meinen weg zurück zu dir mir eine fremdvertraute lass mich sein! Lass dich zu hause sein, wenn du mich besuchst und wenn ich geh, dann bleib bei dir und wenn du gehst dann weiß ich… Weiterlesen »

Gesang eines Abwesenden

Von | 27. März 2013

AusgeXt die Fontäne Vor dem Schloss, die ehe- Mals schwebende Kugel Hängt zwischen Himmel & Erde   Goldener Ball, Quadratur des Lebens Auf der blanken Fläche Hinter der Grenze steckt Die Verbindung der Teile zum Nichtigen   Nicht das Ganze & nicht der Teil Suchen die Klumpen im Wesen Mensch sich zu finden, drift- End… Weiterlesen »

N – II

Von | 27. März 2013

2. Teil einer Serie für Spezialisten in Weichteilchenphysik Zwischenmenschliche, freundschaftliche oder auch erotisch-sinnliche Bande zu häuslichen Mitbewohnern können begütigend sein: hier wurde schon so manchem sehr geholfen – unter anderem. Nachts: Im Schlafanzug knapp vorm Geländer: Schwerpunktsenergie zum Quadrat. In der Morgendämmerung: Nackt im Aufzug: Bruchteil des maximal möglichen Longitudinalimpulses. Zur Mittagsstunde: In praller Sonne, mit dem Paar Hausschuhen auf dem… Weiterlesen »

Schwarze Löcher

Von | 27. März 2013

Schwarze Löcher deklinieren, konjugieren? Ich stupse du stupst er stupst sie und ES In meinen virtuellen welten bin ich nie einsam und bilde mir :ich bilde bildest du wer bildet mir er und es & es & sie ach himmel stupst und wie also noch einmal wer bildet mit ich&du&erersie&Es und wir, wie bitte nie?… Weiterlesen »

Wislawa in der Manteltasche

Von | 26. März 2013

oder: Die nützliche Reise oder: Das Ende der Selbstgespräche Dem eigenen Vorgarten mal wieder entkommen. Das ist Glück. Von Zeit zu Zeit. Allem zu entkommen was allzu vertraut ist. Es gibt kein bessres Elexier. Sagte ich mir. Brich auf, brich ab, brich nicht den Stab. Über das Fremde. Das Rohe, das Graue, das Harte, das… Weiterlesen »

Die Kapitänin verläßt das Schiff

Von | 23. März 2013

Wir hatten es geahnt: Fräulein Pikante fühlte sich zu Höherem berufen und wir sollten vorsichtig sein in unserer Schilderung, um nicht ihren Argwohn zu erregen, an den sie sich gewiß erinnern würde, wenn sie einst Ministerin oder Ministerpräsidentin geworden war. Welch fernes Ziel am leuchtenden Horizont, welch Jubel unter den Spatzen und Möwen auf ihrem… Weiterlesen »

ronnie

Von | 22. März 2013

dritter dienstag geköpfte topfpflanze du fädelst deine strichgewimmel wir schmulen unsren aufgespreizten fingerblick dein spitzes gelächter im nirgendwo durchstösst mein kummerkleid bevor ich die beine in die hand nahm und kaum mehr trost war das ungefügte in den tagen vor ronnie wird gefügig in sänften als ob das leben sinn ergäbe der grosse cy dir… Weiterlesen »

wider so schöhn

Von | 21. März 2013

berührung schrei mich in deine aufgründe liebst du auch meinen gaumen obwohl ich die tiefroten rosen wie wenn du hinter mir gestanden hättest wieder zurückgestellt habe ich vermisste pracht ausgemurmelte verwehungen dein aufduften mit jedem tag aus denen man mich minütig schneidet vervollkommnet wahrannahme auserwacht du weisst dazwischen darf die sonne somnabuhlen mit meinen sich… Weiterlesen »

sprachlos

Von | 21. März 2013

Sprachlos wieviel blut in deinen schönen lippen dein gesicht spricht bände gesehen hab ich dich nur einmal vergessen? Werd ich Dich :nicht

Das Ende nach dem Ende

Von | 20. März 2013

Eigentlich war ja voriges Jahr schon alles zu Ende. Aber dann war da noch dieser Lichtblick mitten im fünften Kapitel: Du betratst den Raum. Es war eine von fernher vertraute Dünung. Nicht einmal der verstaubte Gestus hundertfünfzigjähriger Kulturkritik störte mich wirklich. Die Ansatzpunkte so real wie eh und je, die Suche so, wie wir sie… Weiterlesen »

nachmittagsgrau im februar

Von | 19. März 2013

das schneelicht fällt aus dem boden, imprägniert die augen mit kältebissen. füsse walzen den knarzenden grund ins schweigen der luft: fossile echos, die konsonantisch und dumpf durch eine zellwand aus eis dem wintergrab entweichen. angeplatzte knospen starren aus den buschzweigen, kleine sonden, die in die nächste wärme reisen, halblind nach innen wachsen. schon jagt der… Weiterlesen »

umgeniessen.

Von | 19. März 2013

Palimpsest   Cy.   Wie über mich drübergehn. Sabbern. Mich zwischen meine eigene Haut zu drängen. Als obs von innen fein regnet. Oder sich etwas regt. Wie ein von sich selbst Ablösen. Ich spiele nur mein Empfinden als mein einzigstes Instrument. Verstehe sonst nichts vom Leben. Längst hat mein Berühren eine eigene Sprache gefunden. Wie… Weiterlesen »

Schmeißfliegen aus nah und fern

Von | 19. März 2013

Er stellt sich dichter ans Fenster, denn da kann er besser kucken. Seine braune Beute hält er bereit. Drinnen hängen die Büsten-Halter nahezu konturlos am Wäscheständer. Draußen schwimmt der Nebel wie ein Schleier des Maya vor der Sonne und verhüllt das Tatsächliche: Nämlich das Datum der Schmeißfliege, das unaufhaltsam näher rückt. Echte Politik, eben.

Senf

Von | 18. März 2013

Das beste hier ist doch der Mustard, der an den Kommentaren klebt wie der Bär am Honigfaß. Oder sind die Comments mistbehaftet und ziehen deshalb Schmeißfliegen aus nah und fern an? Klärt mich mal jemand auf?

Und wieder grüßt der Kuckuck

Von | 18. März 2013

Da geht es ja schon los. Es ist das Unterbewusstsein, welches das Verhalten steuert. Und das einem gehörig auf den Zeiger geht. Es gibt den Ton an, es düpiert die bewusste Aktion. Diese scheißige Kuckucksuhr! Dieser mistige Frühlingsanfang auf dem Kalender, der Biorhythmus der Amsel, der nur noch durch Schneemassen von uns fern gehalten wird.… Weiterlesen »

Bio mit Braunstich

Von | 18. März 2013

Angesichts dieser Überschrift im Neuen Deutschland vom 16.03.2013 erhält die matschige Banane aus dem Bio-Markt an der Ecke eine neue Bedeutung. Rechtsextreme nutzen ökologische Ideen für ihre Propagandazwecke, heißt es und dass rechte Gruppen unter dem Deckmantel scheinbar harmloser Themen wie Umwelt- und Tierschutz die Gesellschaft zu unterwandern versuchen. »Naturschutz ist Heimatschutz«, blökt das Parteiprogramm der NPD und, die… Weiterlesen »