Archive for September, 2012

Luftschutzkeller aufsuchen!

Sonntag, September 30th, 2012

Saal sofort räumen! Ruhe u. Ordnung bewahren! Luftschutzkeller aufsuchen oder schnell nach Hause begeben!  Gasmaske mitbringen! Auf der Straße kein Licht machen! Keine Zigaretten anzünden.

storno.

Samstag, September 29th, 2012

Vor allem bei geöffnetem Fenster. So wie letzt beim Verlassen der Kathedrale. Deine Füsse inmitten oder weit ab deines Stornolebens. Ich weiss ja nicht, ob du dir noch selber glaubst. 

Freitag, September 28th, 2012

… das wahre sprechen ist immer ein fickenwollen

Du weisst gar nicht …

Freitag, September 28th, 2012

Nachher hatt ich den Eindruck, als sei’s dein Lieblingsthema gewesen. Ohne Ohrensessel geht kein Mensch ehrlich durchs Feld. An die Welt. Uhh, das ist es. Mein Bekenntnis. Zumindest für den heutigen Tag. Ich gehe bloss an die Welt. Mehr nicht. Mit ihr würde ich mich wohl verstopfen. Und weisst du, wie elendig du daran krepiern kannst? Du weisst gar nicht, was die Einstellung zur Aussenwelt bedeutet. Oder hast du Paranoia vor so was wie Einsamkeit. Dann bringt man sich halt um. Muss ich mich deshalb verfügen. So ausgeben wie einer, der überleben will. Weil ihm das Ganze so fürchterlichen Spass macht? Hintergeh doch mal dein Abträumen.

John Locke in Russland (1)

Freitag, September 28th, 2012

Im Sommer 1680 reiste er überraschend für seine Freunde in Richtung Holland ab. Was er dort wollte ist nicht überliefert. Vermutlich trieb ihn eine der immer zu gewärtigenden Kampagnen aus dem Land, mit denen Gerichtsprozesse vorbereitet wurden. Er interessierte sich nicht sehr für China, aber die Richtung seiner Fluchtgedanken ließ ihn dieses Mal nicht an Rückkehr glauben. In einem Traum des Spätsommers 1680 reiste er von Amsterdam aus in Richtung Osten ab. Was er dort suchte drang nicht zu ihm durch, vielleicht einen in den Vorstädten spielenden Prinzen, vielleicht eine Antwort auf die Frage nach Gottes Gerechtigkeit. Er starb einige Jahre darauf zu Hause und hinterließ keine Antworten. Der Herbst 1680 hatte ihn ganz in Erwartung des Winters gesehen, und der Winter kam. Jede Abreise ins Ungewisse war ein Traum von Ankunft. Der Palast, in dem die unbeschwerte Wahrnehmung wohnen sollte, wurde in jenen Jahren fertiggestellt. Nach dem Tode aber gab es niemanden mehr, der darin hätte wohnen können. Und natürlich findet jeder fertige Palast seinen Bewohner, zu manchen Zeiten auch mehrere. Und weil die Winter in den Palästen so kalt sind, bleibt den Träumen im Sommer nichts weiter übrig, als sich samt der geballten Erinnerung nach der Sonne zu sehnen, die ein Teil des Gedächtnisses werden kann oder auch nicht.

futurgrün

Donnerstag, September 27th, 2012

ich wandere meine einsamkeit überall hin auch zu dir mein glücksrittersporn im spriessenden alphabet der enthüllungen wenn du mir sprachgesellschaft leistet mein herzrasen schneidest einander wiegend im schritte unsrer innigkeit dein milchfarbenes dorf in der manteltasche wie eine murmel im frühlingsmund die blutsaugerouvertüre gen himmel verpufft als sprächen wir draussen anders als dasselbe in grün wir holpern über träume beim öffnen der zimmertür schön auftauchen immer sentiment voran

Friedlicher, schlummernder Atem

Montag, September 24th, 2012

In der Nüchternheit meiner fast besoffenen Freude fragte ich dich, ob du nicht hier einziehen willst. <Einige Jahrhunderte Pause, das Schweigen war selbst bereits Ausdruck geworden> Als Reaktion auf eine klar gestellte Frage erklang deutlich die Antwort: Warum nicht? Mir fiel nichts ein, also schwieg ich. Eine weitere Gegenfrage hatte sich aus pragmatischen Gründen verboten, Antworten dagegen hättest du dir energisch verbeten. So blieb es bei deiner Problembestimmung: Warum nicht? Das Schweigen dauert nun schon Jahrzehnte an; nichts geschieht in der Sprache. Unsere Körper aber sitzen und sitzen in einem einzigen Erwachen

Der Helm Fehlt.

Montag, September 24th, 2012

Vom verfeinerten Haar hatt ich vorhin gesprochen. Hatten wir die farblose Lippe schon. Und ich lache plötzlich auf: aus dir. Mir wär da eine Erkenntnis geblieben. Du wunderst dich, weil ich Bauarbeiterhandschuhe trage beim Spülen. Und mir Resttomaten innen Mund schiebe. Es könnte mal eine grosse Geschichte werden, denke ich, und hör von dir, dass ich dir mal inner ruhigen Minute die ganze Story erzählen solle. Was willst du von mir. Oder mach nen Film draus. Sonst scheiss ich dir innen Hals. Bis du erstickst. Du bist von den kleinen Vs: mehr nicht.

So viel Bewusstsein hätt ich mir selbst nicht zugetraut. Immer zu viel!

Danach wieder Ernüchterungsphasen. Ich will nur meine eigene Haut lecken. Nein!! Den Moment erleben!! Des Abhebens, Ablebens, Auflebens.  

bizarr

Samstag, September 22nd, 2012

formen wandeln im sinnen in sicht: man befände sich auf einem fremden planeten.

??

Samstag, September 22nd, 2012

giebt es einen augenblick, der dich nicht auslacht ??

Abgelegtes Zuvorkommen.

Samstag, September 22nd, 2012

Die Versäumnisse in deinen verschärften Gedanken, die nur gegen die letzten Tage deines Fleischs angegangen sind – an deiner Lippe hing ein feines Haar. Es bewegte sich immer mit, wenn du etwas sagtest. Du wusstest genauso gut wie ich, dass sich dafür niemand mehr interessierte.

Das abgelegte Zuvorkommen, gut drauf, liess mich noch mal kurz aufhorchen. Danach schlossen wir uns wieder aus. Herrliche Verwilderung.

Verabscheu.

Samstag, September 22nd, 2012

Als sei die Zeit der leitenden Signifikanten vorbei, so zittern mir oft die Glieder. Es entsteht dann wieder so etwas wie in Anführungszeichen. Weisst du, wie schöhn es ist, dass du mir meine Begreifbarkeit lässt. Gefiederst. Unendlich tief getroffen, aber vielleicht zurecht, war ich, als du in der Tür sagtest, dass du mich nur aufgrund meines verlierenden Blicks mich aus deinem Leben schmeisst …

Zum Faulen See.

Samstag, September 22nd, 2012

-           Der andere Schritt zum faulen See: wie verbrennt meine Seele über den Tag. Mehr noch in der Nacht. Was ist wahrhafter als die mich erwürgenden Wörter. Uh, ein Auflachen im Schacht, wir hatten schon so viel Licht. Nun entträumt es uns manchmal. Mach dir nix draus.  

Blassblaue Bedingungen

Samstag, September 22nd, 2012

Die Erde ist der Abendstern des Mars. Wer auf dem Mars steht und mit seiner Erscheinung die geschrumpfte Sonne verdunkelt, kann sie sehen. Sie. Die Kontaminierte. Die Abgerissene. Der kann sehen, was ihm, nach Besuch der Sonde, blühen wird. Apropos Blühen: Seit einiger Zeit ist klar, dass gewisse primitive Pflanzen durchaus von günstigen Bedingungen träumen, während sie in einem Labor Marswitterung ausgesetzt sind. Sie warten. Vielleicht sterben sie nach einem Monat ab. Vielleicht aber sind manche Moleküle noch ganz munter. Und erkennen mit ihren spärlichen, aber ausreichenden Sinnen akkurat geschnittene Felsritzen, ein roter Auswurf nebst Trockeneis, wo sie sich dann dauerhaft auflegen können. Dauerhaft? Es muss ein Fragezeichen dahinter. Vier Milliarden Erdjahre brauchen sie vielleicht, haben sie aber nur möglicherweise. Es gibt blassblaue Horizonte, an denen die Sonne etwas kleiner klebt, als zu Haus, Horizonte, an denen Gesichtshitze trocken erstarrt, an denen dieser Zeitraum plausibel, angemessen und nicht langwierig erscheint. Die rötlichen Tafelberge sehen das ebenso. Im Märchen sind sieben Jahre ein Symbol für die Ewigkeit. In dünner Luft, sehr lange her, Äh, Entschuldigung Herr Professor und in leichterem Fall.

fall

Samstag, September 22nd, 2012

 

 

 

 

falle
vom fahrrad in die gracht
falle
vom dach
vom stein
vom ast

in den einmannsegler

falle falle falle
durch das
morgen
durch die nacht
in die tränen

falle über dich
unter dich
neben dich
mit schmelzenden
knien
zuckender
scham
flehenden
augäpfeln

deine braut ist die see
to sad to tell you

verfallen dem verschwinden
erfüllt von verlust

in der stille danach

 (für bas jan ader)

weiss anmalen.

Donnerstag, September 20th, 2012

hättst du was dagegen, den weissen see anzumalen … mit einer grundguten farbe vielleicht?

mir wär dann so, als hätte ich nen grund, könnte also nicht ausweichen, mich seinem wasser bis zum bauchnabel hinzugeben …

trans/rauschen

Donnerstag, September 20th, 2012

gemäuer sacken in des staub langwellen herz weißen blass winters in farbwish.

die farbe beim aufwachen.

Donnerstag, September 20th, 2012

es leugnet sich manchmal an dir ab … bleib … oder wie aus den stimmen der andern gehn .. wie aus sich eine wolke machen .. am blau eines himmels kratzen …. du hast worte: sie haben flügel : anschnabeln …

Schrieb.

Donnerstag, September 20th, 2012

Ich rede ab jetzt mit Widerhall. Echo im Hals beim Aufwachen. Glaubst du an deine nachgesprochene Seele. Immer noch. Ich lass die Fragezeichen weg vor lauter Aufsässigkeit. Es könnte Antworten geben.

ruinen wandern vorbei

Mittwoch, September 19th, 2012

etliche bissen ins gras. da kommen noch all die weil ähnlich gebaute ruinen, in einigem abstand, vorbei, steinerne gemäuer ohne fensterläden, viele bereits occupiert. die tageszeiten wandern. von morgengrau über nachmittagsblau in die abendschatten, zur mattschwarzen nacht. später wieder grau. mittendrin und darunter, das kleine kraut. die, welche hinein beißen, sind kaum mehr zu sehen.

Pfirsichgelungen.

Mittwoch, September 19th, 2012

   Wie aus gefangenen Schleiern herausgeschwemmt. Überlebensgesabber! Herausgelöstes Auge. Schwülste. Schweissausbrüche. Chromatieph oder ist dein Leben keine Absonderung. Ameisenanhäufung von Pflichtgefühlen. Ohne Auswurf in alles oder nichts. Pfirsichgelungen zum ersten Mal seitdem wir uns im Bahnhof vergleist sind. Mit deinem Haar auch, so grundlos …

Mitten in Berlin.

Mittwoch, September 19th, 2012

Aus deinem Diesseits, ohne viele Worte darüber verlieren zu wolln: am Telefon muss man dauernd reden: Atemlöten. Nun, mitten in Berlin berührst du deinen Schatten. Und läufst nicht mehr davon. Bist noch nicht so krank: also wann wirst du dein eigener Lobbyist?

  Du weisst, ich könnte mich sofort in dir verbrennen, dein Feuer zermürbt mir so herrlich den Kopf. Ob ich entwürdigt besser durch meinen Schnee liefe, frage ich mich, schniefe, oder an meine himbeerweiche Späte glaube – ich weiss aber auch, dass du jetzt gleich an meine Vergangenheit denkst. 

die metaphysik der abbitten.

Mittwoch, September 19th, 2012

Mein Restzüngeln lässt nicht locker. Amorph. So wie dein Blick ausschnaubt. Als wär dir fast etwas Gelungenes aus deiner Speichelspur gelungen. Ein kaum so vernachlässigtes Zischen zwischen deinem Schweigen. Ging ich doch vorhin, da war es noch Mittag an einem Sonnensamstag, an 2 Alten vorbei, sie sass da, er stand mit seiner Einkaufstüte vor ihr … und hörte nur, als er sagte, dass sie so schlau wären wie wir Menschen … Da begrub ich Kant zum letzten Mahl: benutzte er etwa zu selten seinen Unterlaib, war nichts für ihn zum Geniessen, leider lauerte Dionysos ihm nie auf, sonst wär ihm, Kant, wohl viel eher aufgegangen, dass er die Vernunft nicht mehr richtfertigen müsse im Angesicht des aufklärerischen Wahnsinns …

Septemberfenster

Dienstag, September 18th, 2012

Die Sonnendukate vegetierte seit Stunden auf der entgegengesetzten Seite. Der Blick ging aufs Fensterbrett und auf die Blöcke aus der Kaiserzeit gegenüber, fröhlich saniert oder sträflich vernachlässigt. Die Häuser reflektierten ein vorsichtiges Ziegel-Ocker-Orange, komplementär zum Ultramarin darüber. Eine Stubenfliege, einzeln, tauchte an der Fensterscheibe. Mit einem harmlosen Pusten beförderte ich sie, die gerade halb schwebend, halb krabbelnd – wie ein Mauszeiger, wie etwas, das man abschütteln möchte -, die Scheibe abzirkelte und entlangglitt, in die linke Ecke. Da merkte ich, dass sie lahm war. Ein kurzes, intervallartiges Brummen, gestoppt vom Fensterglas. September – Monat der lahmen Fliegen! Jahre blätterten sich durch das Hirn. Jahre, in denen der Altweibersommer mit auf dem Abstieg befindlichen Insekten nur so protzte. Als dieser Bilderstrom zum Halten kam, erkannte ich, dass in diesem Jahr kaum ein sterbender Flugkörper meine Räumlichkeiten besucht hatte. Voran es lag, vermochte ich nicht zu beantworten. Vielleicht weiß Paral darüber mehr. Auf dem Fensterbrett stand eine klotzig bemalte Vase.

ziertratschherbarium

Montag, September 17th, 2012

(altweibermutation)

ein duft wie von kaffee & wurstgulasch hier
tagesreste und gurkengerüchte
blühen wieder wie wilde flecken auf
mattschimmernden tischgebetstafeln

melancholisch üppig überziehen
klappernde attitüden & affirmationen
kunstvoll bespuckte//bestickte bildschirme

bunte einfalt in geilheit
oh wir sängen fortwährend
ein jeder ein geborgtes lied
vor sich hin

was eine hübsche
krähenwiese nicht

ersetzen kann

Sonntagsgespräche

Sonntag, September 16th, 2012

Deine Tante hat Sekt gebracht. Zum Frühstück. Deine Tante, meine Schwägerin. In die Werkstatt. An ihrem Geburtstag. Und was Süßes dazu. Stell dir vor, zum Sekt was Süßes! Es ist ja nicht meine Sache. Das muss jeder selber wissen. Und danach hat sie Gäste. Nicht viel Zeit. Hat nur den Sekt aufgemacht, eine Viertelstunde Frühstück, dann wieder an die Arbeit. Die haben alle Hände voll zu tun. Und dann lief letzte Woche das Papier nicht durch. Die Bogen zu großformatig. Für die Maschine. Das konnten sie nicht einrichten. Du, wir feiern ja schon lange nicht mehr. Ich will keine Einladungen. Das Essen, das Trinken. Das zu lange Sitzen. Zum Mittag fuhren schon die ersten Autos vor. Immer dieselbe Truppe. Die blonde Nelly. Haare wie eine Vogelscheuche, Stiefel bis zum Hals. Klunker drum. So ein billiges Flittchen. Wenn sie den Mund aufmacht, wird mir schlecht. Ihr kleiner Moppelhund. Wird immer fetter. Trägt ne Halskrause. Geld für den Tierarzt haben sie. Die läuft hier täglich auf dem Hof rum. Hat die nichts zu tun. Deine Tante sagt, Nelly, warum die Mühe beim Friseur, Nelly, du bist vierzig, da kuckt kein Mann mehr nach. Deine Tante hat Rollbraten gemacht. Ab in den Ofen. Mit Temperaturanzeige. Niedriggarkunst. Erzählt mir alles. Was sie macht. Im Unkraut, wenn ich abends draußen bin, erwischt sie mich. Auf dem Weg zum Mülleimer mache ich keinen Krach. Klappere nur leise mit den Plastikflaschen. Dann schläft sie schon. Oben alles dunkel. Das meiste ist irgendwie Übungssache. Ich schleiche über den Hof. Und dann mache ich das so. Morgens um vier stelle ich ihr den Geburtstagswein vor die Tür. Später wird sie sich bedanken. Mit Essen. Wir essen die Reste von der Feier gestern. Spaghetti, Tomaten und Gemüse. Kartoffelsalat, nicht zu fett, den isst dein Vater. Vier Schüsseln voll.

spiegel .

Donnerstag, September 13th, 2012

wir sind alle grazien + schrein :

nach (ein) wenig gesichtsverlust  :

schein als wärs einmal unser gesicht .

brichst mir die kehlkopfsanfte verlogenheit .

kommst du ins gelaubte land wo noch nie ein baum

stand …

Wasser im Quadrat

Donnerstag, September 13th, 2012

Er ist durchscheinend, gedrängt, kompakt – kalt und kantig: Der Eiswürfel. Im Inneren spiegeln sich Kristalle aller Art. Die Lust an solcherlei Verfertigungen potenziert sich. Wasser im Quadrat lässt bei Berührung die Haut schmerzen, wird hierdurch aber selbst in die Formauflösung getrieben. Alle Formgebung, aller Formenzerfluss ist ein Phänomen der Thermodynamik, ein Phänomen der Munterkeit oder Trägheit der Moleküle. Sobald Wasser von Hand in die eiserne Form gefüllt und in ein kaltes Milieu gebracht, die sprudelnde Bewegung der Moleküle in den Ruhezustand verfrachtet wird, können sich schroffe, spitze, spannungsreiche und zugleich formschöne Dinge ereignen. Eingemacht ins Quadrat.

P passt.

Donnerstag, September 13th, 2012

P ist da. Sein immer schon schöhnes Gesicht besticht: Endlich – sich nur noch an sein eigenes Interesse wagen. Deine listige Evokation des Hierbleibens schuf mein nicht mehr feststellbares Lächeln.

Gefieder, kurz

Donnerstag, September 13th, 2012

Im Flur klimpert die Nachbarin mit Flaschen. Vielleicht will sie noch zum Container. Ich vermute, die Flaschen sind grün. Anfang Herbst. Die Abende machen es vor. Dunkeln zeitiger, und kühler. Im Flur ist es stumm, das Licht sicher schon aus. Vorgestern kamen junge Schwäne geschwommen, auf kurzer Zeile, und sie werden tranig schmecken. Das braune Gefieder, betrachtet am letzten warmen Tag.