Archive for März, 2011

doppelte buchführung

Donnerstag, März 31st, 2011

ich hab geheult um dich

sagst du – und was du meinst

klingt wie ein angriff: ach

ich will nicht daß du weinst

wie sirenen deine tränen

:sie hinterlassen brandspuren

in meinen taschentüchern.

Störfall Restrisiko

Donnerstag, März 31st, 2011

9 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

wurde ein Horrorfilm in Japan gedreht.

Godzilla“ war der Versuch, sich mit

dem Grauen auf einer kulturellen Ebene

auseinander zusetzen

ein Jahr später war er Kult –

und blieb bis heute ……

 

Störfall Restrisiko

Zehn jahre nach hiroshima

Trat godzilla auf die bühne

Sein heißer rauch verstrahlt

Nein auch noch heute

Ist es nicht allein ein film

Godzillas kalter atem

Strahlte dreißig jahre später

Strahlten bäume büsche häuser

Fielen masten starben menschen

Krachten wolkenkratzer                        (verliebte sich ein mädchen in amerika?)

Heute 66 Jahre nach hiroshima

heißt es im tv und anderswo

:dass es heute keine schlechte nachricht gab

ist fast schon eine gute

die hoffnung aber hat

ihre niederlage bereits eingestanden

:zu spät zu spät

die wahrheit spricht

eine weitere katastrophe

sechsundsechzig jahre nach

hiroshima war nicht nur gestern:                                                           godzilla lebt

die hoffnung meldet sich verzagt

noch einmal und ganz leise

:möge das sterben nicht zu lange weh tun

godzilla ist nicht nur ein horrorfilm

godzilla ist.

niko 18032011

steinkorallen, hornkorallen

Mittwoch, März 30th, 2011


auf kontaminierten segmenten

wuchert rachitisch

das polyptoton der polypen,

augenhändige,

nesselfüßige

fibrillenwälder

tentakel-tektonik,

gestische verwachsungen um

hohlwüchsige gastralräume,

die wieder und wieder

das wasser pflügen und löchern,

sich mit ihren

saugmündern schwarmleibern

landwärts entrollen.

symbiontischer tauschtourismus

im großstadtbasar der atolle –

insuläre meer-akkorde,

luftbildamöben,

saumselige interpunktionen im atlas

der kartographen.

mikronesische karte

Mittwoch, März 30th, 2011

das meer schwingt

in den küstengelenken,

rippt den sand

mit schwerewellen

die wirbelsäulen der

inselketten zeugen

sich fort bis zum kalkigen hirn

der korallen:

weg-arterien, evolutionäres

vorspiel der ankerfilamente

tagscheide

Mittwoch, März 30th, 2011


kriecht das ich in die mohnhaut:

mendelt & mandelt sich fort in der

hirnachse

sehrinde

Mittwoch, März 30th, 2011


das bild entsteht erst

im umkehrschluß

auf der netzhaut,

auf dem äquator der

schädeltangente,

dem knochenpanzer

aus fahrenden wänden,

an dem sich der blutfluß

der schallblasen bricht,

vielwendige teilchenbewegung

amphibischen denkens,

echofrakturen,

die das auge

fältelt, in der konjunktion von

pupille und lidrand

nach außen

zurückflunkert

schädellagune

Mittwoch, März 30th, 2011


nachts denkt das auge farbig,

atmet das ohr lautverschiebungen,

ißt die stille die zunge.

mit schwimmhäuten

genabelt ans mark

der sproßachse:

zelluläre erosionen des

schoßwarm gedoppelten

u-boots

nachtgewitter, sprachmoleküle

Mittwoch, März 30th, 2011


fugenlose vokalisierung des lichts

das sich eingräbt

im krausen auswurf des sandes

sich fortmurmelt

zwischen schaum und brandung

blendung

Mittwoch, März 30th, 2011


das schlagadernhelle streulicht

auf der netzhaut des himmels

sirrt in das plasma

der augenkammern,

tätowiert sie mit unschärfen

und elektrisch zuckenden

umkehrbildern

jeder sonnenuntergang ein sex flush

mit irisverschluß

der geruch von poesie/gallimard

Mittwoch, März 30th, 2011

ich bin eine kosmopolitische pflanze

ein chromatischer fächer aus wind

rücken an rücken

sonde, bereit zu verschwinden

in meerischer haut.

mit meinem weißen schweigen

trinke ich die nacht

vorfrühling für dendrologen

Mittwoch, März 30th, 2011

im proleptischen sprossenspalier

ist die nacktheit des himmels aufgegabelt:

antennenskelette empfangen

den kundigen rundfunk

des windes

ungeflügelt der

leichteste zweig,

der langsam

wegwandert

ins zopfholz

 

ohne Titel

Mittwoch, März 30th, 2011

ich pflanze meine zunge in die erde

um zu vergessen

um die zeit zu verwandeln

in lebendige Hecken

in die falten des alphabets

in das asymmetrische spektrum

des windes

10. Woche Psychiatrie

Mittwoch, März 30th, 2011

stets gleiche wege im kopf

an türen die orakeln

durch flure insgeheim

vorebei an sehnsüchtig blickender fenster

durch türen die fragen

in räume wie taub.

ich schwelg in dämmerungsnuancen

trete leise

output in

Dienstag, März 29th, 2011

zeiten der inkontinenz

da gibt es kein halten

kein zurück

affekte daten

dreck auf raten

halbe ganze garnicht

zahlen zeugen nicht vom zeug

zungensalat

an der theke gibt es cirka 400 sorten käse

reden

kann jeder

und pampers gibts im angebot

schweigen ist auch nicht besser

aber den mund halten

halt

zurück

es hält nicht mehr

warum also aufhalten

mit zurückhaltung

reden oder nicht reden

das ist keine frage

beides ein weg

flaschen

gehören in den müll

wohin sonst

mit überfluss

und stussverdruss

get out !

überbeugen

Sonntag, März 27th, 2011

meiner laune wirren gegenwart,

nebelschwaden,sinnesrausch,

alter kreise-zunft,

verirrter lichterwege tierischer gewalt. (mehr…)

Krise

Sonntag, März 27th, 2011

wir alle sehen mit an,

wie unsre seele geschunden.

wir alle tragen daran,

wie unsre hände gebunden.

es scheint ein haufen kalter leiber,

der weltenbühne ausgespiehn,

darunter gütige, vor allem weiber,

der menschenwürde-boden selbst entziehn.

das kapital die erdenhure,

trägt vor den längsten totentanz.

es lahmen die herden im schwure,

untergang vom menschenglanz.

(mehr…)

Willkommen zwischen meinen Schenkeln

Samstag, März 26th, 2011

Es gibt einen Ort in dieser Welt
Da träumt sich Pythagoras
Zurück in den Tod: 1 + 1,
In sich selbst verharrend

Was fehlt wird kurz sichtbar
In der Dämmerung,
Zu verteilender Rest auf dem Weg
Zwischen den Tresoren

Mit langer Brennweite, mit
Spiegelblick auf die Häuser
Am Rande des
Gleiscarré, kleidet sich
Die Phantasie neu ein
In der grellbunten, blinkernden Welt:

Entlang der Mittelsenkrechten
Zwischen deinen Augen
Suche ich
Meine Bestimmung, Nicht-
Ich weil Du wie Er

Willkommen, Freund
Freundin, ich liebe dich!

IKARUS

Samstag, März 26th, 2011

bin ein schöner junger mann,

der nicht laufen kann.

ERDE NEIN, ich flehe

bitte lass mich wehe.

SONNE  SONNE  SONNE

bin ein schöner junger mann,

der das fliegen kann.

SONNE MEIN, ich strebe

bitte lass mich lebe.

SONNE  SONNE  SONNE

der Künstler II

Samstag, März 26th, 2011

grüße dich paolo,

bitte zeige mir!

welch künstler werd ich sein?

über felder schreiten? ganz allein?

im Triasland?

das natürlich gegebene nutzen und chiffrieren:

CÄSAR ZESAN

flüstre mir zu,

ein maler ich bin

um meiner hände

vor dir nicht scheu

stumm orakelnd

ja ich bins!

März

Samstag, März 26th, 2011

ich geh so neben her,

neben meinem ich.

im garten ich spazier,

im schatten nun erkenn ich mich.

die zweig noch kahl,

es weht die klare milde luft.

ein vöglein spricht zu mir,

es ist der frühlingsduft.

der Künstler

Samstag, März 26th, 2011

all künstler sind allein,

schaffend in ihrm kämmerlein.

fliegen über stadt und feld,

ein jeder sich fürn könig hält.

sie träumen tage-nächte lang,

vom königreich-das niemand bezwang.

die welt verlockend wie sie scheint,

der künstler-der verneint.

Gespräch mit einem befreundeten Berliner Geisteswissenschaftler am Wochenende

Mittwoch, März 23rd, 2011

- Na wie jehts denn so?

- Frach mich ma hartz4.

- Un deiner Frau?

- Iss jetz mit nem Spielbankbankfutzi zusamm. Nächste Woche redn wa tepco.

- Aber deine Kinder?

- Ja scheiße, grüß ma Harald schön von Knut.

* * *

Montag, März 21st, 2011

Im Fundus ist es still; ausgebreitet

Über die Pläne der Inszenierungen liegt

Nicht der Staub, nicht was man Erinnerung nennen mag -

Nur körniges Licht steigt aus der schwer lädierten

Pracht des Parketts & legt sich knisternd

Ins entleerte Gedächtnis

Serbien sehen!

Mittwoch, März 16th, 2011

Die Verwandtschaft der Sprachen erzeugt die Illusion einer gemeinsamen Kultur. Doch die Geschichte und konfessionelle Gebundenheit der ehemals jugoslawischen Teilrepubliken könnten kaum unterschiedlicher sein. Jugoslawien war im Auge eines Ostblockbewohners die Alternative schlechthin: der Bruch mit Stalin, die Bewegung der paktfreien Staaten, auf Partizipation zielende kollektive Eigentumsformen und die beibehaltene Reisefreiheit – all dies erschien den Reformern von 1956 und 1968, die den Sozialismus bewahren und in ein menschenwürdiges System verwandeln wollten, geradezu anstrebenswert. Daß die Vorgeschichte einen tiefen Riß durch den Balkan getrieben hatte und daß Serbien dabei eine ganz eigene Rolle spielte, geriet in der Begeisterung für das föderative Jugoslawien aus dem Blick.

Das Morgenländische Schisma projizierte die Alleingeltungsansprüche des geplünderten Roms gegenüber dem kaiserlichen Konstantinopel auf den Balkan. Slowenien und Kroatien, die sich Venedig und den Habsburgern unterwarfen, um nicht dem osmanischen Reich eingegliedert zu werden, schienen aus Sicht der Orthodoxie an den Katholizismus verloren. Von der türkischen Herrschaft befreiten sich die Serben im Laufe des 19. Jahrhunderts selbst. Seitdem können sie nicht genug bekommen an Unabhängigkeit, Größe und Freiheit. Daß Serbien seine Unabhängigkeit ohne Unterstützung des Westens errungen hatte, war dem Westen gar nicht recht. Auf dem Berliner Kongreß 1878 wurde den Österreichern die Besetzung Bosniens erlaubt, nicht zuletzt, um den serbischen Plänen zuvorzukommen, sich einen Zugang zur Adria zu verschaffen. Im zweiten Balkankrieg, in dem Serbien und Griechenland gegen ihren einstigen Verbündeten Bulgarien kämpften, beanspruchte Serbien die Territorien des heutigen Mazedonien und des Kosovo. Nach dem Attentat von Sarajevo vermutete Österreich – im Einklang mit den Nachbarn Bulgarien, Rumänien und der Türkei – die Drahtzieher in Belgrad. Die Angst vor großserbischen Ambitionen diente als Vorwand, um den Ersten Weltkrieg vom Zaun zu brechen. Später, im Königreich Jugoslawien, beanspruchte Serbien die Hegemonie und provozierte damit die kroatischen und slowenischen „Brüder und Schwestern“.

Serbien blieb ein unberechenbarer Partner. Während des Zweiten Weltkrieges versuchte es lange, neutral zu bleiben. Erst unter dem Eindruck akuter Kriegsgefahr wandte sich die serbische Regierung den Achsenmächten zu, was vom Volk nicht honoriert und mit Demonstrationen für England beantwortet wurde, so daß Hitler Serbien kurzerhand bombardieren, erobern und zerstückeln ließ. Auch Stalin war der serbische Unabhängigkeitswille nicht geheuer. All das verschwand hinter der schillernden Kulisse des Tito-Kommunismus, des dritten Weges und der Illusion von der Realisierbarkeit einer Utopie.

Erst die Kriege der 1990er Jahre trübten den Glanz der jugoslawischen Idee. Die Nationalismen sind wie schwelende Wunden wieder aufgebrochen, scheinbar aus dem Nichts. Heute werden die Unterschiede zwischen den Sprachen betont und zum identitätsstiftenden Politikum. Die ungelösten Konflikte – die auch Konflikte des Westens sind – brachen wie ein Geschwür hervor: Nirgendwo prallen römische Kirche, Orthodoxie und Islam so dicht aufeinander wie auf dem Balkan. Die Hegemonie über die unter Tito formell selbständig gewordenen Teilrepubliken der SFRJ ließ sich militärisch nicht herstellen. Es scheint, als sollte dieser schöne Landstrich ausbaden, was in der Geschichte von Ost- und Westeuropa nur durch Abschottung in einem spannungsvollen Gleichgewicht gehalten wurde. Seit den Befreiungskriegen des 19. Jahrhunderts will Serbien mit dem Kopf durch die Wand. Ob es sich nach den Zerfallskriegen stärker dem Osten (Rußland) oder dem Westen (EU) zuwenden würde, blieb lange Zeit unklar.

Wenn Serbien literarisch in den Mittelpunkt rückt, dann geht es um Anerkennung: Literatur als Botschafter einer fremd erscheinenden Lebenskultur, einer trennenden religiösen Verwurzelung und einer pochenden Idee der Autonomie. Natürlich ist die Literatur am Ende machtlos. Sie ähnelt, um mit Paul Celan zu sprechen, einer Flaschenpost, und es ist ungewiß, ob sie den richtigen Adressaten erreicht. Serbien ins Zentrum zu stellen, bedeutet für den Westen eine Nachholestunde: Nur die Anerkennung des Eigenständigen kann zu dem Grad an Verständnis führen, der die Konflikte entschärft, die Serbien stellvertretend für den Westen und den Osten, gegen den Islam wie auch gegen den Katholizismus ausgefochten hat. Die serbischen Dichter greifen dieses Spezifikum ihrer Geschichte auf, aber sie beschränken sich nicht auf ein Nachdenken über Serbien. Dort, wo sie über den nationalen Tellerrand hinausblicken, wird ihre Dichtung für uns interessant. Crnjanski sammelt seine Beobachtungen über Deutschland am Ende der Weimarer Republik in Berlin. Pavlovi? fragt nach der Rolle der Religion in unserem postmodernen Leben und blickt dabei auch nach Indien als Wiege des Buddhismus. Lazi? interessiert die Mündigkeit der Frauen in einer vom orthodoxen Patriarchat geprägten Kultur. Tri?kovi? geht es um die universelle Funktion der Sprache und Tomaševi? fragt nach dem Hinterherhinken der Menschlichkeit hinter dem technischen Fortschritt – eine Frage, die sich gerade dem Westen in Zeiten der Krise ökonomischen Wachstumsdenkens stellt.

apathie der moleküle

Dienstag, März 15th, 2011

das baguette bleibt

heute kalt:

die apathie der moleküle

hält nichts von bewegung.

der backherd ist zu bekweem,

seine Stäbe auf “275″

zu heizen:

ab in den steinofen mit der brotsorte,

im toaster rösten

selbst diese teigblättchen.

Weltschmerz

Dienstag, März 15th, 2011

Nennt man es Weltschmerz

oder sehnsucht oder liebe oder was

als ich Deinen Dicken Bauch sah

träumte ich mich hinein

und hoffte,

es würde noch einige Tage dauern

bis zur Geburt.

Niko 4.03.09

per Express

Montag, März 14th, 2011

Endlich wird
der Staub entzündet,

in grauer Zelle,
chemisches Begehren, der
Mann sucht gähnend nach
der Post, wo stand denn
geschrieben

:

“…”
100 Seiten, engmaschig, liest er zum letzten Mal.

- Was wäre wenn -

er sein Denken dem Auditorium zeigte -
es enthüllte, wie unter cremefarbenen Wolken,
sich die Fläche der Venus.

home sweet home

Sonntag, März 13th, 2011

Home, sweet home

Manchmal wenn ich zuhause bin in meinem gehäuse wo ich manchmal nicht weiß ob ich zu hause bin in dieser wohnung,

mit meinen katzen die hier zu hause sind und sich auch so benehmen –

manchmal schau ich dann auf das thermometer um zu wissen wie kalt oder warm es mir sein darf.

Manchmal friere ich.

Manchmal bekomme ich einen brief von den gaswerken, worin enthalten sind verschiedene zahlen und werte, die ich nicht immer & alle

verstehe.

Manchmal verstehe ich mich und friere, obwohl ich nicht darf & bin anschließend froh, wenn ich kein blut sehe auf meiner haut & lege die klinge beiseite.

Manchmal – aber immerhin

:meine katzen fühlen sich wohl.

niko

Blütenreiches Sendai

Samstag, März 12th, 2011

Der erste Schnee!
Er liegt schwer auf den Blüten
der Narzissen…

Dainichi
Gongen Sonnenfrau -
darf ich mit Dir sprechen?

Geliebte Pflaumenblüte kam dem Verbannten nachgeflogen, zu erhellen künftig die Hochzeit des Menschen. Bald wird es dunkel. Über der Lagunenstadt braut schwer sich der Abend zusammen. Weiter müssen wir, bleiben dürfen wir nicht. Es ist der Berg nun, von woher wir gerufen sind, o Azaleenhügel, alle Tränen von unter dem Baumdach strömen zu dir empor.

Wie wird es sein, wenn der Regen nach oben fließt??

Blaue Irisblüten mögen
die Füße stärkend umschnüren -
als Strohsandalenbänder!

sprach der streng wegetaurische Rechtskater Schnurrbu aus Schorrba

(endgültig aus: Die Dialektik der Körperhälften in der Nähe des Erdkerns, Chanty-Mansijsk: Glaja 2011, S. 49)

HANDEL & HANDWERK

Donnerstag, März 10th, 2011

Von denen du leben kannst in verschlungenen Gassen 
Vor niedrigen Häusern schmort Fleisch über Holzkohle

Fladen aus Mehlteig werden mit Kräutern gemischt
Nudeln werden aus Knetrollen geschnitten

Auf vier Rädern hastet der Fortschritt vorbei