Monatliche Archive: September 2010

Portbou

Von | 27. September 2010

der Tag ist so kurz, so lang ist die Nacht… Zwischen den Steinen sickert das Wasser Den Abhang hinunter : sich einfach Fallen lassen, Erforschung Der Schwerkraft im Moment Ihrer Aufhebung – vielleicht Bleibt am Ende der Messreihe Das Lächeln eines Engels, auf der Dem Paradiese abgewandten Seite. Der Wind wird stärker. Die Lungen Versuchen… Weiterlesen »

Überleben als Arbeit

Von | 15. September 2010

Wenn der Atem stockt aber das Denken weitergeht Wenn die Träume erwachen und wissen nichts Weil nichts stimmt was Stimme hat Wenn die Augen ins Rot starren und sehen die Farbe Wenn die Ohren das Schwarz zu hören beginnen Weil es innen im Blau wohnt Wenn es innen sich dehnt wie im Fernrohr Wenn es… Weiterlesen »

Offene Zimmer

Von | 15. September 2010

Tritt näher, lass mich mein Haus mit dir teilen. Und sind auch Zweifel und Angst deine Begleiter, du darfst sie mit hereinbringen, – sie sind hier nicht fremd. Ich muss mich entschuldigen, es ist alles etwas durchgesessen, die Ideale, die Zeit, die süßen Versprechen. Ich kann dir nicht mehr bieten als den Schrecken und die… Weiterlesen »

13.09.2010 – 21 Uhr, f. H.R.

Von | 14. September 2010

Hinterm Weiß Das pulsierende Spektrum – Kanäle voller Mondwasser Tunnel im Trichter des Tages Darin das letzte Licht Kurz aufschäumt Und dann verstummt – Die letzten gewisperten Worte Verglühen am Horizont Bevor die Ferne ganz Besitz von ihm ergreift Hinterm Weiß In der dunklen Mischung des Abends

Mannigfaltigkeit [3, 3]

Von | 4. September 2010

Zur gleichen Zeit, als sich in einem Haus mit Garten südlich der Hauptstadt die Runde versammelt, der es bestimmt sein sollte, in Raum und Zeit zum Tisch zu werden, der weitere Wunder ankündigen würde (Esel mit Wasserzeichen zwischen den Augen? Knüppel in Knüppelsäcken?) – es muss aber zu der Zeit gewesen sein, da die Sonne… Weiterlesen »

Sinnile Profile

Von | 3. September 2010

Liebe Gemeinde. Oder wie sagt man unter Dichtern und Denkern : Liebe Köpfe. Oder sollte ich besser sagen : Liebe Schreiberlinge. Und Linginnen. Linglong, Hauptsache lieb. Jedenfalls geht hier etwas Liebenswertes den Bach hinunter, was doch den Berg erklimmen sollte. Russisches Geschwätz und englisches Palaver füllen die Spalten der Kommentare. Wofür wirbt hier er, oder… Weiterlesen »