Monatliche Archive: Dezember 2009

venen im pelz

Von | 29. Dezember 2009

An der leipziger skala läuft ein stück, das die grenzen herkömmlichen bühnentheaters sprengt und dennoch theaterspiel mit vorgegebenen rollen bleibt, sich nicht in improvisation auflöst. Die rede ist von „im pelz“, einer bearbeitung, die katharina schmitt an der „venus im pelz“ von leopold sacher-masoch vorgenommen hat. Dem programmzettel zufolge hat sacher-masoch vier jahre in leipzig… Weiterlesen »

Ophelia, bleiche Nebel

Von | 24. Dezember 2009

I Schwer dröhnt die Milchstraße Im Schwarz himmlischer Asphalte. Hoch recken sich die Stengel- Säulen irdischer Basalte. Tief unten gurgelt einer seine Liebe in die Aggregate. Leichtfüßig läuft die Winterkatze Von rechts nach links über die Straße. Die Jagdgesellschaft ist verschwunden Hinter dem Sternbild Kleiner Hund. Die Zukunftsorgeln drehen sich Ohne jeden Grund. Die Chaosgrillen… Weiterlesen »

Afrika, die Amerikas, Asien in den Ozeanen, Australien, aber natürlich auch Europa und seine Antarktis

Von | 24. Dezember 2009

Ein Mensch Ist der Kuchen Seiner Kinder – Esst, esst und trinkt, Damit es blühe In euch – Das Mitleid Mit dem Körper Dieser Welt, Mitleid des Menschen Mit dem Leiden jener Welt: Süß fließt die Milch Durch Honigland, Scharf bläst der Wind Aus den Stimmen hervor Die Münder, Nasen, Augen Auf der Haut, so… Weiterlesen »

Halbgefrorn

Von | 23. Dezember 2009

Es hat geschneit : die autos stehen still Kein starker arm : es rieselt sacht Kein riese : kein führer : kein gott Halbgefrornes wasser dämpft Den verkehr : der lebenstrieb Kehrt zurück zum leben : wärme Kommt von innen : dahin Igeln wir uns ein

Off topic:

Von | 16. Dezember 2009

Das Deutsche Literaturarchiv verfolgt mit Interesse ihr Weblog und wuerde gern mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Ueber eine Rueckmeldung an Jochen.Walter@dla-marbach.de wuerden wir uns sehr freuen. Gruesse aus Marbach, Jochen Walter

IN JEDEM LICHT GIBT ES

Von | 12. Dezember 2009

Einen Kern, so Schwarz wie die Nacht Noch vor ihrer Benennung – Abwesenheit Jeder Farbe, so Grau glimmt die Bedeutung Des Wortes, Gleichklang Des Hirns mit dem Ohr – Schwingen & Gebrumm, 50 Hz Und mehr, oder weniger noch Ein Flügelgeschrei, so Schwarz ist die Farbe Wahrnehmungsgeformter Welt: Begrenzt sich alles Mit dem Flügelgebrumm Seiner… Weiterlesen »

~fallende blätter

Von | 3. Dezember 2009

In der stadt fallen die blätter ohne jahreszeit ein rufen und blühen kaum betrachtet geht in achtlosigkeit vorüber ein aufsehen erregen fällt am ende einfach so spurlos zu boden